Handel zieht „positive Branchenbilanz“ zum Reifenjahr 2025
Trotz eines im Vergleich zum Jahr davor erneuten leichten Rückganges der Stückzahlen im deutschen Reifenersatzgeschäft, was den Absatz des Handels in Richtung Verbraucher (Sell-out) betrifft, zieht der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) eine „positive Branchenbilanz zum Geschäftsjahr 2025“. Zumal die Absatzmenge nur eine Seite der Medaille sei, wie es dazu heißt. „Unser Jahresbetriebsvergleich zeigt für das Gesamtjahr 2025 im Schnitt aller Teilnehmer ein Umsatzplus von 2,5 Prozent und ein Betriebsergebnis von 1,6 Prozent vom Umsatz – und das bei weiter gestiegenen Kosten“, sagt Michael Schwämmlein, Geschäftsführer Technik beim BRV, wo man in diesem Zusammenhang insofern von einer „positiven qualitativen Geschäftsentwicklung“ spricht. Im Schnitt resümiert der Verband für die Branche „ein Jahr, das in einem anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld wenig überraschende Ergebnisse brachte – mit denen sich der Reifenhandel erneut vergleichsweise krisenfest zeigt“. Was eine Prognose für 2026 betrifft, sagt der BRV, eine solche sei seriös derzeit kaum möglich angesichts der unerwarteten Kriegssituation in Nahost mit kaum abschätzbaren Auswirkungen unter anderem auf die Energiepreise, Inflation und Kaufbereitschaft der Verbraucher. Ungeachtet dessen rechnet man für das laufende Jahr allerdings mit einem gut zweiprozentigen Absatzrückgang des Handels im deutschen Reifenersatzgeschäft.



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