Die aktuelle Ausgabe *)


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Die Schwerpunktthemen der aktuellen Ausgabe

Gefälschte Reifen richten in der EU Milliardenschaden an – S. 26

Ein Thema, das sich per Definition im Geheimen abspielt, ist das von Produktfälschungen. Nun zerrt eine aktuelle Studie, über die das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) berichtet, den Reifenmarkt ins Rampenlicht. Dem Bericht zufolge türmt sich der Verlust, der in den Ländern der EU durch den Verkauf von gefälschten Reifen entsteht, auf mittlerweile jährlich 2,25 Milliarden Euro auf, was im Schnitt 7,5 Prozent aller Verkäufe der Reifenindustrie in den 28 EU-Mitgliedsstaaten entspricht. Damit nicht genug, die negativen Auswirkungen, die der Handel mit gefälschten Reifen mit sich bringt – vor allem auch in Deutschland –, gehen weit darüber hinaus.

Michelin beteiligt sich an ATU – S. 30

Um das Wachstum Werkstattkette ATU voranzutreiben, hat sich deren Eigner – die französische Mobivia-Gruppe – mit Michelin zusammengetan: Der aus demselben Land stammende Reifenhersteller hat sich für 60 Millionen Euro eine 20-prozentige Minderheitsbeteiligung an dem Autoservicedienstleister gesichert. Damit wollen beide Seiten ihre Kräfte bzw. Expertise in ihren jeweils angestammten Märkten bündeln. Aufseiten Michelins steht dabei vor allem ein verbesserter Marktzugang für seine Produkte und ein direkterer Kontakt mit dem Verbraucher im Vordergrund, wie Anish K. Taneja, President des Reifenherstellers für die Region Nordeuropa, im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG erläutert.

Kooperationen – S. 58

Der Wettbewerb zwischen industriegebundenen bzw. industrienahen Organisationen auf der einen und ungebundenen Organisation des Reifenfachhandels auf der anderen Seite um die Vertriebshoheit im Land ist weiterhin ungebrochen und wird nur noch verstärkt durch die zunehmende Zerfaserung der Vertriebswege. Die großen ungebundenen Kooperationen setzen dabei zuallererst auf die unternehmerischen Freiheiten ihrer Partner, während sich die Handelsverbünde aus dem Umfeld der Industrie als starker Partner mit einem weitreichenden Leistungsangebot aufstellen.

Die Räderbranche rollt und rollt – S. 94

Die Räderbranche ist agil wie eh und je. Nicht nur das immer neue Designkreationen auf den Markt kommen, es werden auch immer neue Fertigungsmethoden entwickelt. Gern werden die Räder der Hersteller auch kopiert und zum Ärger der Erfinder dann weitaus günstiger verkauft. Die NEUE REIFENZEITUNG hat sich in der Branche umgesehen und berichtet im Rahmen des Räderreports in der März- und auch in der Aprilausgabe.

Retreading Special – Beilage

Wie die aktuellen Statistiken belegen, sind die Anforderungen an Runderneuerer, Materiallieferanten und Ausrüster auf dem europäischen Runderneuerungsmarkt weiterhin hoch. Während die Runderneuerung zunehmend Marktanteile einbüßt, wachsen Importeure und ihre Produkte ungebrochen. Daher ist der Trend zu Investitionen in der Runderneuerung, mit denen insbesondere Effizienzen in der Produktion und die Vertriebsqualität gesteigert werden können, weiterhin hoch. Parallel dazu blickt der Markt gespannt auf das seit dem vergangenen Sommer laufende Antidumpingverfahren gegen Lkw- und Busreifenimporte aus China.


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