Wie einer Börsenmitteilung zu entnehmen ist, hat Apollo Tyres bzw. dessen niederländische Tochtergesellschaft die „Reifenproduktion sowie die produktionsbezogenen Tätigkeiten“ am Standort Enschede Ende vergangenen Monats eingestellt (Bild: Apollo Tyres)

Schluss, aus, vorbei – keine Reifenproduktion mehr in Enschede

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Hatte Apollo Tyres im Frühjahr angekündigt, das seit seiner Übernahme Vredesteins zu dem indischen Reifenhersteller zählende Produktionswerk im niederländischen Enschede schließen zu wollen, hat das Unternehmen zwischenzeitlich Vollzug gemeldet. Wie einer Börsenmitteilung dazu zu entnehmen ist, hat die in den Niederlanden ansässige Tochtergesellschaft Apollo Tyres (NL) B.V. – oder abgekürzt: ATNL – die dortige „Reifenproduktion sowie die produktionsbezogenen Tätigkeiten“ zum Ende des vergangenen Monats eingestellt. „Dies führte zur Schließung der Fertigungsaktivitäten im Werk Enschede zum Geschäftsschluss (niederländische Zeit) am 30. Juni 2026, nachdem die erforderlichen Genehmigungen des Betriebsrates und des Aufsichtsrates von ATNL eingeholt worden waren“, heißt es weiter. In seinem jüngsten Geschäftsbericht hat der Reifenhersteller diesen Schritt als bedeutende Entwicklung für seine europäischen Aktivitäten bezeichnet.
Mehr als 160 Teilnehmer aus den Reihen der MLX-Partner sind der Einladung des hinter diesem Werkstatt- und Händlernetzwerk stehenden Großhändlers Ihle Tires zur Jahrestagung an die Ostsee gefolgt (Bild: Ihle Tires)

Mehr als 160 Teilnehmer an der MLX-Jahrestagung

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In diesem Jahr hat MLX – das Werkstatt- und Händlernetzwerk des zu Michelin zählenden Großhändlers Ihre Tires – seine Partner zur Jahrestagung an die Ostsee bzw. nach Neustadt in Holstein eingeladen. Mehr als 160 Teilnehmer aus dem Reifenfachhandel kamen für ein Wochenende zusammen, wobei an den insgesamt drei Tagen aktuelles Branchenwissen, der persönliche Austausch und die Stärkung des Netzwerkes im Mittelpunkt standen. Sehen sich Reifenfachhändler und Kfz-Betriebe angesichts solcher Dinge wie Elektromobilität, neuen gesetzlichen Anforderungen oder dem zunehmenden Fachkräftemangel mit so einigen Herausforderungen konfrontiert, war die Jahrestagung unter anderem dazu gedacht, mit ihrem Workshop- und Vortragsprogramm praxisnahe Impulse für den Arbeitsalltag zu vermitteln. Zumal sich MLX auf die Fahnen geschrieben hat, seine Partner mit Leistungen angefangen bei Einkaufsvorteilen und rund ums Marketing über digitale Lösungen bis hin eben zum Wissenstransfer und dem persönlichen Austausch zu unterstützen. [caption id="attachment_349430" align="aligncenter" width="1500"]Bei der Zusammenkunft sind nicht zuletzt langjährige Konzeptpartner geehrt worden, die MLX teils schon 15 oder sogar 20 Jahre die Treue halten (Bild: Ihle Tires) Bei der Zusammenkunft sind nicht zuletzt langjährige Konzeptpartner geehrt worden, die MLX teils schon 15 oder sogar 20 Jahre die Treue halten (Bild: Ihle Tires)[/caption]
Mit zuverlässiger Traktion, einer robusten Konstruktion und einem konsequent auf Produktivität und Bodenschonung ausgerichteten Design biete seine „Green-XLR“-Reifenserie – sagt GRI – „eine praxisgerechte Lösung für professionelle Grünlandbetriebe, die jedes verfügbare Arbeitsfenster optimal nutzen möchten“ (Bild: GRI)

Zuverlässige Reifen vermindern Ausfallzeiten in der Landwirtschaft

Während der Grünlandsaison steht Landwirten oft nur ein kurzes Zeitfenster für die Ernte zur Verfügung, wobei sich unerwartete Ausfallzeiten gerade dann unmittelbar auf die Futterqualität, die betriebliche Effizienz und die Gesamtproduktivität auswirken können, sagt der Reifenhersteller Global Rubber Industries (GRI) aus Sri Lanka. „Wenn das Wetter nur kurze Erntefenster zulässt und jede Arbeitsstunde zählt, benötigen Landwirte Maschinen, auf die sie sich jederzeit verlassen können“, erklärt das Unternehmen. Vor diesem Hintergrund wird darüber hinaus betont, dass zu zuverlässigen Maschinen eben auch eine ebenso zuverlässige Bereifung gehört, um den Betrieb unter entsprechend anspruchsvollen Einsatzbedingungen aufrechtzuerhalten. Mit Letzterem meint der Anbieter Reifen beispielsweise seine „Green-XLR“-Serie, die entwickelt worden sei, um – wie es weiter heißt – „zuverlässige Traktion, hohe Widerstandsfähigkeit und optimalen Bodenschutz zu bieten und Landwirten dabei zu helfen, ihre Produktivität auch in den arbeitsintensivsten Phasen der Saison aufrechtzuerhalten“.
Starke Regenfälle bestimmten das diesjährige Acht-Stunden-Rennen in Suzuka, bei dem die ersten 13 Teams der Gesamtwertung auf Bridgestone-Reifen in Ziel kamen (Bild: Bridgestone)

„Clean Sweep“ von Bridgestone-Teams bei den acht Stunden von Suzuka

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Bei dem Acht-Stunden-Rennen in Suzuka (Japan) – dem dritten von vier Läufen der diesjährigen Motorradlangstreckenweltmeisterschaft EWC (Endurance World Championship) – waren Teams, die auf Bridgestone-Reifen an ihren Maschinen vertrauen, noch deutlich dominanter als davor schon auf den Strecken in Le Mans (Frankreich) und in Spa-Franchorchamps (Belgien). Denn bei dem motorsportlichen Wettbewerb im Heimatland des Reifenherstellers gingen die ersten 13 Plätze komplett an ihn bzw. an Teams, die auf seinen Gummis an den Start gegangen sind. Insofern habe die diesmal regengeprägte Ausgabe des japanischen Klassikers, bei dem sich Honda HRC zum bereits fünften Mal in Folge den Gesamtsieg sichern konnte, einmal mehr die Leistungsfähigkeit Bridgestones bei einem der anspruchsvollsten Langstreckenrennen der Welt unterstrichen, freut sich der Anbieter, der neben den sieben permanent von ihm unterstützten EWC-Teams erneut auch mehrere japanische Mannschaften exklusiv mit Reifen ausstattete. [caption id="attachment_349423" align="aligncenter" width="1500"]Bei dem japanischen Klassiker, der als eine der prestigeträchtigsten Veranstaltungen im EWC-Kalender gilt, sicherte sich das Honda-HRC-Team mit den Fahrern Takumi Takahashi, Jonathan Rea und Somkiat Chantra den Sieg (Bild: Bridgestone) Bei dem japanischen Klassiker, der als eine der prestigeträchtigsten Veranstaltungen im EWC-Kalender gilt, sicherte sich das Honda-HRC-Team mit den Fahrern Takumi Takahashi, Jonathan Rea und Somkiat Chantra den Sieg (Bild: Bridgestone)[/caption]
Contis „CrossContact A/T²“ wird in zunächst neun Größen für Felgendurchmesser von 15 bis 17 Zoll erhältlich sein (Bild: Continental)

Für ausgewogene On- und Offroadleistung: Contis neuer „CrossContact A/T²“

Mit dem „CrossContact A/T²“ erweitert Continental sein Portfolio an All-Terrain-Reifen um ein neues Ganzjahresprofil, das Fahrern von SUVs, Allradfahrzeugen und Pick-ups sowohl auf befestigten Straßen als auch unter anspruchsvollen Offroadbedingungen zuverlässige Leistungen bieten soll. Wie der Hersteller sagt, hätten bei seiner Entwicklung ausgewogene Traktion, Langlebigkeit und Grip auf gemischtem Terrain im Fokus gestanden sowie nicht zuletzt ein berechenbares Fahrverhalten im Alltag. Der Nachfolger des „CrossContact AT“ eignet sich laut Conti angesichts dessen für vielfältige Einsatzzwecke vom täglichen Pendeln bis hin zu Offroadfahrten auf Schotter, Sand, Schlamm oder unebenem Untergrund. „Unser Ziel beim ‚CrossContact A/T²‘ war es, einen Reifen zu entwickeln, der im Gelände zuverlässig funktioniert und gleichzeitig im Straßenalltag stabil und kontrollierbar bleibt“, erklärt Stefan Torbrügge, Leiter Forschung und Entwicklung für Pkw-Reifen bei Continental. „Dies erforderte eine sorgfältige Abstimmung zwischen Profilaggressivität, Gummimischung und struktureller Verstärkung, um Langlebigkeit zu gewährleisten, ohne das berechenbare Fahrverhalten zu beeinträchtigen“, ergänzt er.
Cevhers neue Aftermarket-Rädermarke Ores soll von der erstausrüstungsorientierten Produktionskultur des Anbieters, seinen Qualitätssystemen und seiner technischen Expertise profitieren (Bilder: Cevher)

Räderhersteller Cevher bringt neue Marke Ores in den Aftermarket

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Die NEUE REIFENZEITUNG hat bei der Reifenmesse „The Tire Cologne“ in Köln das Gespräch mit dem türkischen Aluminiumguss- und Räderhersteller Cevher gesucht. Zumal dieser eine neue Leichtmetallradmarke Ores für das Ersatzgeschäft auflegt. Sie wurde demnach entwickelt, um die langjährige Erfahrung des Anbieters in der OEM-Radproduktion in das Aftermarket-Segment zu überführen – mit besonderem Fokus auf Deutschland und den weiteren europäischen Markt.
Mit dem Marken-Relaunch hat das neue Design der Messe (im Vordergrund) nicht zuletzt auch auf der „Motorräder“-Website unter www.motorraeder-dortmund.de Einzug gehalten (Bilder: Screenshots)

Dortmunder Messe „Motorräder“ mit neuem Auftritt

Die als Veranstalter hinter der „Motorräder“ in ihrer Heimatstadt stehende Messe Dortmund GmbH hat ihr einen neuen Auftritt spendiert. Mit dem Claim „Start your Season“ und einem als kraftvoll beschriebenen Design will man das nächste Kapitel der über 40-jährigen Geschichte der Motorradmesse schreiben, die das nächste Mal vom 4. bis zum 7. März kommenden Jahres stattfindet und damit gerade einmal anderthalb Wochen nach der auf einen Frühjahrstermin verschobenen Motorradmesse „Intermot“ in Köln. Treffe die Motorradbranche zum Start in die Saison traditionell in Dortmund auf die Motorrad-Community, gehe es dort um neue Modelle und Technik, Zubehör, Reisen und Shows, vor allem aber um die Leidenschaft für das Motorradfahren, heißt es. Der Marken-Relaunch der „Motorräder“, im Zuge dessen die Website, Social-Media-Kanäle, Newsletter und Kommunikationsmittel der Messe auf das neue Design umgestellt werden, soll diese Mischung sichtbarer machen und zeige „klar, warum Dortmund die führende Motorradmesse im Herzen Deutschlands“ sei.
Die neuen Prinx-Lkw-Reifen zeichnet etwa ein fünflagiges Gürtelpaket aus, das für eine verbesserte Haltbarkeit, höhere Stabilität und eine erhöhte Tragfähigkeit im Einsatz sorgen soll (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Prinx Chengshan führt umfassendes Line-up an Prinx-Lkw-Reifen in Europa ein

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Dass Prinx Chengshan Tire Europe weiter mit Hochdruck auf den europäischen Markt drängt, hatten wir bereits in unserer Tire-Cologne-Nachberichterstattung in der Juni-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG erläutert. Der aus China stammende Hersteller hatte die Messe einerseits als Plattform genutzt, um umfassend von sich reden zu machen – etwa im Rahmenprogramm der Messe oder mit einer großangelegten Abendveranstaltung in der populären Aussichtsgastronomie KölnSky. Prinx Europe hatte seinen Auftritt in Köln aber auch dazu genutzt, eine bereits vor einiger Zeit angekündigte Erweiterung seines Produkt-/Markenportfolios umzusetzen: die Einführung von Lkw-Reifen der Marke Prinx, die den Anwendern einen „Smart Premium Value“ bieten soll.

Den kompletten Beitrag können Sie außerdem in der kommenden Redaktionsbeilage Lkw-Reifen Special der August-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG lesen. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.
Dakar-Sieger und Prometeon-Markenbotschafter Martin Macík Jr. tritt auf der kommenden IAA Transportation bei Prometeon am Stand auf (Bild: Prometeon)

Dakar-Sieger Martin Macík Jr. tritt auf IAA Transportation bei Prometeon auf

Die Prometeon Tyre Group wird auf der kommenden IAA Transportation ausstellen und damit weltweit führende Messe für Nutzfahrzeuge und Logistik, die vom 14. bis 20. September in Hannover stattfindet, zum zweiten Mal in Folge für eine Präsenz nutzen. Am Stand in Halle 11, Standnummer E07, soll sich einer Mitteilung zufolge dann vieles um die Prometeon-Flottenmanagementlösung SuperFleet drehen, dem „innovativen integrierten Angebot aus Produkten, Dienstleistungen und Netzwerklösungen für Flotten“, unterstreicht der weltweit tätige Hersteller von Reifen für die Nutzfahrzeug-, Landwirtschafts- und OTR-Segmente in seinem Messevorbericht.