Die entsprechende Durchführungsverordnung (EU) 2026/1540 umfasst in der deutschen Fassung samt Anhang, der die im zugehörigen Verfahren der EU-Kommission kooperierenden Unternehmen auflistet, nicht weniger als 107 Seiten (Bilder: EU-Kommission)

Antidumpingzölle auf Consumer-Reifen aus China sind beschlossene Sache

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Hatte die Europäische Union ihre Entscheidung in Sachen Antidumpingzölle auf „Einfuhren neuer Luftreifen aus Kautschuk von der für Personenkraftwagen, Omnibusse und Kraftfahrzeuge für den Transport von Waren verwendeten Art mit einer Tragfähigkeitskennzahl von 121 oder weniger“ bzw. auf Consumer-Reifen aus China vor Kurzem noch einmal verschoben, liegt die entsprechende und unmittelbar in jedem Mitgliedstaat geltende Durchführungsverordnung (EU) 2026/1540 der Kommission zwischenzeitlich vor. Heißt: Damit stehen nunmehr auch die endgültigen Antidumpingzollsätze fest, die für von dem Ganzen betroffene Reifen Made in China frei Grenze der Union gelten bzw. beim Import auf ihren Nettopreis aufgeschlagen werden.
Sinikka Kenklies steht seit 2019 in Michelin-Diensten und ist in ihrer neuen Position dort nunmehr die strategische Führung der gesamten internen und externen Unternehmenskommunikation sowie den Markenaufbau (Bild: Michelin)

Zöller verlässt Michelin, Kenklies übernimmt

Zum 1. Juli hat Sinikka Kenklies (37) bei Michelin die Rolle als Director Communications & Brands Europa Nord übernommen. Damit tritt sie die Nachfolge von Maira Zöller (38) an, die das Unternehmen nach mehr als neun Jahren in Diensten des Reifenherstellers auf eigenen Wunsch verlässt, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen. Kenklies startete 2019 als Press Officer Corporate Communications bei Michelin, wechselte Ende 2020 in die interne und Change-Kommunikation, fungierte zuletzt seit September 2023 als Head of Transformation and Strategic Projects Europe North bei dem Unternehmen und verantwortet in ihrer neuen Position nunmehr die strategische Führung der gesamten internen und externen Unternehmenskommunikation sowie den Markenaufbau. In dieser Funktion berichtet sie direkt an Maria Röttger, Präsidentin und CEO der Region Europa Nord bei dem Hersteller.
Cevhers neue Aftermarket-Rädermarke Ores soll von der erstausrüstungsorientierten Produktionskultur des Anbieters, seinen Qualitätssystemen und seiner technischen Expertise profitieren (Bilder: Cevher)

Räderhersteller Cevher bringt neue Marke Ores in den Aftermarket

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Die NEUE REIFENZEITUNG hat bei der Reifenmesse „The Tire Cologne“ in Köln das Gespräch mit dem türkischen Aluminiumguss- und Räderhersteller Cevher gesucht. Zumal dieser eine neue Leichtmetallradmarke Ores für das Ersatzgeschäft auflegt. Sie wurde demnach entwickelt, um die langjährige Erfahrung des Anbieters in der OEM-Radproduktion in das Aftermarket-Segment zu überführen – mit besonderem Fokus auf Deutschland und den weiteren europäischen Markt.
„Der Windpark wird unserem Standort erhebliche Vorteile bringen“, sagt Klaus Ohlwein, Leiter des Continental-Reifenwerkes in Korbach (Bild: Continental)

Wind of Change: Conti baut Windpark für sein Werk in Korbach

Continental hat den Bau seines ersten unternehmenseigenen Windparks in Twistetal beschlossen. Er soll das rund acht Kilometer entfernte Reifenwerk des Anbieters im hessischen Korbach mit Strom versorgen. Damit sieht das Unternehmen die Umstellung auf erneuerbare Energien beschleunigt und will dadurch zugleich die Kostenwettbewerbsfähigkeit des Standortes steigern und die Unabhängigkeit von den Energiemärkten steigern. Demnach werden die drei geplanten Windenergieanlagen gemeinsam mit vor Ort bereits bestehenden Fotovoltaikanlagen künftig rund zwei Drittel des Strombedarfs des Reifenwerkes decken. Wie es weiter heißt, würden die Windkraftanlagen jährlich etwa 55 Gigawattstunden Strom erzeugen, was bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 3.500 Kilowattstunden dem Bedarf von rund 15.000 Haushalten entspreche. Dafür plant Continental, einen Betrag im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in das Projekt zu investieren. Die behördlichen Genehmigungen liegen bereits vor. Ein Baubeginn ist für 2026 vorgesehen, während die etwa anderthalb Jahre später erfolgen soll.
Das in der neuen Farbvariante Daytona Grau glänzend randpoliert, aber in Ausführungen Schwarz glänzend, Schwarz glänzend randpoliert sowie Dark Gunmetal glänzend (von links) erhältliche „WH47“-Rad seiner Marke 2DRV beschreibt Wheelworld als „Kombination aus hochwertigem Design, technischer Alltagstauglichkeit und einer außergewöhnlich breiten Fahrzeugabdeckung“ (Bilder: Wheelworld)

Maximale Fahrzeugabdeckung für 2DRV-Rad „WH47“ versprochen

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Bei der „The Tire Cologne“ hat die Wheelworld GmbH einerseits zwar die „WH48“ genannte Kreation und damit das neueste Rad seiner Marke 2DRV in den Vordergrund gerückt. Andererseits erweitert aber auch das ab Ende Juli/Anfang August erhältliche Modell „WH47“, das seine Premiere bei der letztjährigen Essen Motor Show feierte und ebenfalls bei der Reifenmesse in Köln zu sehen war, das Portfolio des Unternehmens mit Sitz in Ilsenburg/Harz.
Manjul Pahwa (rechts) und Andreas Wilmsmeier suchten auf der Tire Cologne mit Ralson Tyres die Nähe zu europäischen Nfz-Reifenkunden und hatten dazu vor Ort ein breites Portfolio aktueller Reifen für den hiesigen Markt präsentiert (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Ralson nimmt europäisches Lkw-Reifenwachstum ins Visier

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Ralson Tyres aus Indien nutzte die jüngste Tire Cologne, um bestehenden und vor allem potenziellen neuen europäischen Handelspartnern sein Portfolio an Lkw- und Busreifen radialer Bauweise zu präsentieren. Das Sortiment wurde dabei in Köln als technologieorientiertes Angebot eines Unternehmens positioniert, das in den vergangenen mehr als fünf Jahrzehnten in mehreren Reifensegmenten erhebliche Produktionskapazitäten aufgebaut hat und heute bereits rund eine Million Radial-Lkw- und Busreifen jährlich herstellen kann und plant, diesen Output alsbald zu verdoppeln.

Den kompletten Beitrag können Sie auch in der kommenden Redaktionsbeilage Lkw-Reifen Special der August-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG lesen, die hier bereits als E-Paper erschienen ist. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.
Die Rösler Tyre Innovators GmbH & Co. KG mit Sitz in Dortmund gilt … (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Rösler Tyre Innovators insolvent

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Das Amtsgericht Dortmund hat ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der in derselben Stadt ansässigen Rösler Tyre Innovators GmbH & Co. KG eröffnet. „Wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung“, heißt es zur Begründung. Dieser Schritt folgt auf einen offenbar schon Ende April gestellten Antrag des Unternehmens selbst , das im Markt als einer der weltweit führenden Anbieter in Bezug auf die Runderneuerung von EM-Reifen gilt und im vergangenen Herbst eine Kooperation mit Rigdon geschlossen hat. Bei alldem hat das Gericht „Eigenverwaltung angeordnet“. Damit sei die Schuldnerin berechtigt, unter der Aufsicht des Sachwalters – dazu ist der Dortmunder Rechtsanwalt Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger ernannt worden – „die Insolvenzmasse zu verwalten und über sie zu verfügen“. [caption id="attachment_349368" align="aligncenter" width="1500"]… als einer der weltweit führenden Anbieter in Bezug auf die Runderneuerung von EM-Reifen (Bild: NRZ/Arno Borchers) … als einer der weltweit führenden Anbieter in Bezug auf die Runderneuerung von EM-Reifen (Bild: NRZ/Arno Borchers)[/caption]
CMS hat seine bestehende Nabenkappe (oben) weiterentwickelt, wobei die neue (unten) dem Räderhersteller zufolge „deutlich präsenter auftritt und das Design moderner und hochwertiger wirken lässt“ (Bilder: CMS)

Designdetail Nabenkappe: Weiterentwicklung bei CMS

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Als Hersteller, der sich als „Partner für beeindruckendes Raddesign“ versteht, kümmert sich CMS nicht nur um die Optik, Oberfläche und Proportionen seiner aus Aluminium gefertigten Rundlinge. Denn selbst wenn laut dem Unternehmen die Nabenkappe in der Radmitte „oft weniger Aufmerksamkeit“ bekommt, widmet der Anbieter auch ihr seine Aufmerksamkeit. „Gerade bei hochwertigen Rädern entscheidet häufig das Zusammenspiel aller Details über den Gesamteindruck. Deshalb haben wir unsere bestehende Nabenkappe kritisch hinterfragt und konsequent weiterentwickelt“, so CMS.
Dakar-Sieger und Prometeon-Markenbotschafter Martin Macík Jr. tritt auf der kommenden IAA Transportation bei Prometeon am Stand auf (Bild: Prometeon)

Dakar-Sieger Martin Macík Jr. tritt auf IAA Transportation bei Prometeon auf

Die Prometeon Tyre Group wird auf der kommenden IAA Transportation ausstellen und damit weltweit führende Messe für Nutzfahrzeuge und Logistik, die vom 14. bis 20. September in Hannover stattfindet, zum zweiten Mal in Folge für eine Präsenz nutzen. Am Stand in Halle 11, Standnummer E07, soll sich einer Mitteilung zufolge dann vieles um die Prometeon-Flottenmanagementlösung SuperFleet drehen, dem „innovativen integrierten Angebot aus Produkten, Dienstleistungen und Netzwerklösungen für Flotten“, unterstreicht der weltweit tätige Hersteller von Reifen für die Nutzfahrzeug-, Landwirtschafts- und OTR-Segmente in seinem Messevorbericht.