Zwei Werbekampagnen von ATU für rechtens erklärt – Niederlage für Kfz-Verband

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Immer wieder sorgt ATU mit auffälligen Marketingaktivitäten für viel Aufmerksamkeit. Wegen zweier Kampagnen war die Zentralvereinigung des Kraftfahrzeuggewerbes zur Aufrechterhaltung lauteren Wettbewerb e.V. gegen ATU vor das Landgericht Weiden gezogen und hatte anschließend beim Oberlandesgericht Nürnberg Berufung eingelegt. Zum einen wegen einer Aussage im Rahmen der Enthüllungskampagne um die „Garantie-Lüge“, zum anderen wegen einer Gutscheinaktion zur Haupt- und Abgasuntersuchung. Doch die Klagen des Verbands blieben ohne Erfolg. Das Landgericht erklärte beide Kampagnen von ATU für rechtens. Auch nach Ansicht des Oberlandesgerichts Nürnberg war die Enthüllungskampagne um die „Garantie-Lüge“ rechtmäßig. Nachdem der Verband daraufhin seine zwei Berufungen zurückgenommen hat, sind beide erstinstanzlichen Urteile nun rechtskräftig geworden.

Alle abgewertet – Automobilklubs von Ganzjahresreifen nicht überzeugt

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ADAC, ÖAMTC sowie TCS haben die Ergebnisse ihres jüngsten gemeinsamen Ganzjahresreifentests vorgelegt. Deren Veröffentlichung war ursprünglich schon für April vorgesehen, war aufgrund der Corona-Krise dann aber auf den Sommer verschoben worden. Antreten dazu mussten insgesamt sieben Profile in der bei größeren und schwereren Fahrzeugen wie SUVs oder Transportern zum Einsatz kommenden Dimension 235/55 R17 103V/Y. Ganz überzeugen konnten die Probanden die Tester bei alldem nicht. Denn allesamt sind sie wegen zu großer Schwächen in wenigstens einer der Teildisziplinen abgewertet worden. „Nur leichte Schwächen bei Nässe, ausbaufähig auf Schnee und trockener Fahrbahn“, lautet zusammenfassend das Ergebnis des Produktvergleiches, bei dem mit Ausnahme des Letztplatzierten alle Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge ins Ziel gekommen sind. Die rote Laterne hält bei alldem das Bridgestone-Modell „Weather Control A005“, das genauso wie Vredesteins „Quatrac Pro“ als Vorletzter mit dem Gesamturteil „nicht empfehlenswert“ vorliebnehmen muss. Alle anderen – inklusive des von Conti stammenden Testsiegers „AllSeasonContact“ – werden immerhin für „bedingt empfehlenswert“ gehalten. cm [caption id="attachment_217990" align="aligncenter" width="580"] Auf Schnee haben mit dem Vredestein- und dem Bridgestone-Modell zwei der sieben Ganzjahresreifen gepatzt mit in dieser Teildisziplin und damit auch insgesamt als „nicht empfehlenswert“ eingestuften Leistungen überzeugen können (Quelle: ÖAMTC/Wolfgang Grube)[/caption]

MasterCore-Reifenserie: maßgeschneiderte Lösung für Bergwerke von Bridgestone

Bridgestone hat in Tokio die Einführung der MasterCore Off-The-Road-Reifenserie (OTR) angekündigt. Entwickelt für „extrem hohe Dauerhaltbarkeit und Leistung“ könnten sie individuell an verschiedene Minenstandorte und -betriebe präzise angepasst werden, heißt es beim Reifenhersteller. Zunächst wird diese Serie in 63 Zoll auf den Markt gebracht – 2021 sollen weitere folgen.

„Männerüberhang“ und geringere Markentreue bei Onlinereifenkäufern

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Die Marktforschungsberatungsgesellschaft Research Tools aus Esslingen am Neckar hat sich einmal mehr dem Reifengeschäft gewidmet und das Verhalten derjenigen acht Prozent von 2.000 onlinerepräsentativ befragten Verbrauchern analysiert, die sich als zugehörig zur Zielgruppe der Onlinekunden im Reifenmarkt erwiesen haben. Auf Basis der Interviews sind dabei dann Soziodemografie, Kundenverhalten, Produkt- und Markenwahl sowie Freizeit- und Medienverhalten untersucht worden. Zu den Ergebnissen gehört den Esslingern zufolge unter anderem einerseits, dass die Personengruppe der Onlinereifenkäufer „erwartungsgemäß einen Überhang an Männern“ aufweise. Andererseits hebe sich die Zielgruppe der Onlinekunden deutlich von der Gesamtheit der Reifenkäufer ab, heißt es weiter. „Onlinekunden sind weniger markentreu als die Vergleichsgruppe. Bei einem Ersatzkauf in derselben Produktkategorie nehmen Onlinekunden deutlich häufiger einen Markenwechsel vor als die Gesamtheit der Reifenkäufer“, so laut Research Tools ein weiteres der Studienergebnisse. cm

General Tire baut Lieferprogramm des Geländereifens Grabber X³ weiter aus

General Tire baut das Lieferprogramm des Grabber X³ weiter aus. Insgesamt hält die Reifenmarke mit amerikanischen Wurzeln nun 38 Artikel des Geländespezialisten parat, neun davon mit roter Seitenwandbeschriftung.

Pkw-Markt in der Schweiz auch im Juli mit zweistelligem Rückgang

Auch der Pkw-Markt in der Schweiz hatte auch zu Beginn des zweiten Halbjahres weiter mit den schwierigen Marktbedingungen zu kämpfen. Im abgelaufenen Juli konnten knapp 22.300 Pkw-Neuanmeldungen registriert werden, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einen weiteren Rückgang von 11,7 Prozent bedeutete. Damit lag der Pkw-Markt bereits den siebten Monat in Folge mit zweistelligen Prozentwerten im Minus. Die Zulassungen leichter Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen gingen um sechs Prozent zurück und rückten damit abermals näher an das Vorjahresniveau heran.

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„Stella Bianca“-Reifen kehrt in Silverstone auf den Track zurück

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Auf Italienisch bedeutet Stella Bianca weißer Stern. Aber in der Welt der Reifen ist Stella Bianca ein Synonym für Pirelli und insbesondere für das goldene Zeitalter des Motorsports. Damals im Jahr 1950, als die Formel-1- Weltmeisterschaft debütierte und Giuseppe Farina das erste Rennen gewann – dieser Geburtstag wurde am zweiten Augustwochenende beim Grand Prix zum 70. Jahrestag von Silverstone gefeiert -, war der Reifen an seinem Alfa Romeo ein Pirelli Stella Bianca. Er war sogar mit einem kleinen weißen Stern auf der Seitenwand markiert: ein Motiv, das er mit den gleichnamigen Straßenreifen teilte.