Licht und Schatten in der jüngsten WdK-Altreifenstatistik: Während die Menge zu Granulat und Gummimehl verarbeiteter Altreifen steigt und steigt, verlassen weiterhin auch große Mengen an Altreifen den hiesigen Markt „mit unklarem Verbleib“ und untergraben damit das Funktionieren der Kreislaufwirtschaft (Bild: WdK)

Verlustrate bei Altreifen geht zurück, bleibt aber auf hohem Niveau

Das Thema Mengenschwund bei Altreifen treibt die Branche weiter um. Nachdem der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) bereits in den vergangenen beiden Jahren von bis zu 100.000 Tonnen Altreifen berichtete, die den hiesigen Markt „mit unklarem Verbleib“ verlassen hätten, rechnet der Verband auch in seiner neuesten nun präsentierten Statistik mit einer Menge von 15 bis 20 Prozent der anfallenden Altreifen, deren Spuren sich in der Verwertung verlieren. Damit sei die sichere Versorgung mit Sekundärrohstoffen und damit eine resiliente und nachhaltige Kreislaufwirtschaft für Altreifen „weiterhin nicht gewährleistet“, stellt der WdK fest.
Mit der neuen KW Daily Drive genannten Produktfamilie erweitert KW Automotive das Lieferangebot der Marke KW Suspensions um ein Serienersatzdämpferprogramm mit einstellbaren und adaptiven KW-Dämpfungstechnologien, die die serienmäßige Fahrzeughöhe beibehalten; zu dem Programm gehören etwa die separat in der Druck- und Zugstufe manuell einstellbaren KW-V3-Daily-Drive-Dämpfer (Bild: KW Automotive)

KW Automotive will mit neuen KW-Daily-Drive-Dämpfern neue Zielgruppe ansprechen

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KW Automotive richtet seinen Blick weiter auf den Ersatzmarkt. Wie das Unternehmen mit Sitz in Fichtenberg (Baden-Württemberg) mitteilt, erweitere man mit der neuen KW Daily Drive genannten Produktfamilie das Lieferangebot der Marke KW Suspensions um ein Serienersatzdämpferprogramm mit einstellbaren und adaptiven KW-Dämpfungstechnologien, die die serienmäßige Fahrzeughöhe beibehalten. Bisher gab es bei KW Suspensions ausschließlich Fahrwerkkomponenten, die eine stufenlose Tieferlegung ermöglichen.
Sein „Synergy H3“ enthält laut Giti Tire 7,3 Prozent recycelte sowie 32,3 Prozent erneuerbare Materialien (Bild: Giti Tire)

Gleich sechs VW-Erstausrüstungsfreigaben für Gitis „Synergy H3“

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Sein Ersatzmarktstart ist zwar erst für Ende kommenden Jahres vorgesehen, doch bei den BMW-Modellen iX1 und iX2 wird der neue „Synergy H3“ von Giti Tire bereits als Erstausrüstung verbaut. Laut Informationen unseres englischen Schwestermagazins TYRES & ACCESSORIES kann sich der in Singapur ansässige Reifenhersteller darüber hinaus aber noch über gleich sechs weitere OE-Freigaben seitens des Volkswagen-Konzerns freuen, wobei das Kürzel bekanntlich für Original Equipment steht. Demzufolge soll besagter Reifen, der seine Premiere bei der diesjährigen Reifenmesse „The Tire Cologne“ feierte, jeweils in der Größe 205/55 R17 ab Werk beim Taigo, T-Cross und T-Roc von VW, dem Seat Arona sowie beim Kamiq und Octavia von Škoda verbaut werden.
Abgesehen von einem besonders geringen Rollwiderstand des Conti-Konzeptreifens für den „Mission Effiency“ verweist VW auch auf die Art der Rad-Reifen-Integration bei der Fahrzeugstudie mit einem eng um den Radius des Reifens gelegten Radlauf an der Vorderachse und die Verwendung patentierter Felgendeflektoren an allen Rädern (Bilder: Volkswagen)

Rollwiderstand einer der Reichweitenhebel von Elektrofahrzeugen

Reifen zählen laut Continental zu den zentralen Effizienzfaktoren von Elektroautos. Da rund 20 Prozent der Antriebsenergie solcher Fahrzeuge auf den Rollwiderstand ihrer Bereifung entfallen, seien sie ein entscheidender Hebel, um die Reichweite einer Batterieladung zu steigern, so der Reifenhersteller. Einen Beleg dafür hat ein auf dem „EcoContact 7“ des Anbieters basierender Konzeptreifen geliefert montiert an dem „Mission Effiency“, wobei Volkswagen diese Fahrzeugstudie als „das weltweit effizienteste seriennahe Elektroauto“ bezeichnet und mit ihm gleich drei Weltrekorde aufgestellt hat.
Einsätze „vor der Wand“, also dort, wo der gesprengte Stein im Haufen liegt, sind extrem reifenverschleißende Einsätze; Schutzketten erhalten hier die teuren Investitionsgüter Reifen (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Vom Anwender zum Dienstleister – Pescher-Gruppe entwickelt sich mit Rocworks weiter

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Dass Reifen absolut schützenswerte Investitionsgüter sind, wissen insbesondere Anwender mit herausfordernden Einsatzbedingungen. Dazu zählen Recyclingbetriebe genauso wie Steinbrüche. Während die allermeisten Unternehmen in diesen Branchen…

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Der Bridgestone Blizzak 6 verbindet zuverlässige Winterperformance mit hoher Laufleistung und Effizienz (Bild: Bridgestone)

Gut vorbereitet durch die Winterreifen-Saison

Wenn die Temperaturen sinken und Nässe, Schnee oder Eis die Straßenverhältnisse verändern, kommt es auf die richtige Bereifung an. Wer rechtzeitig auf Winterreifen wechselt, ist auf die wechselnden Bedingungen der kalten Jahreszeit vorbereitet.…
AutoBild-Ganzjahresreifentest 2026

„Großer Wurf“ macht beim AutoBild-Ganzjahresreifentest 2026 das Rennen

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Nach der bei den „großen“ Reifentests von AutoBild üblichen Vorrunde, bei der aus ursprünglich 30 Kandidaten über die in Summe kürzesten Bremswege bei Nässe und im Trockenen 15 Finalteilnehmer für den sogenannten Volltest ausgesiebt wurden, liegen nunmehr auch dessen Ergebnisse vor. Einerseits hat sich ein erst in diesem Frühjahr vorgestelltes Profil den Sieg gesichert, mit dem seinem Hersteller dem Blatt zufolge „ein großer Wurf gelungen“ ist. Andererseits heißt es, dass die drei Modelle, die mit dem Gesamturteil „vorbildlich“ das Wettbewerberfeld anführen, auf allen Fahrbahnzuständen Leistungen erzielt hätten, die sich mit Sommer- und Winterreifen in ihren jeweiligen Paradedisziplinen messen können. „Der Verkaufserfolg von Ganzjahresreifen kommt nicht von ungefähr“, so die AutoBild-Reifentester angesichts dessen. Gleichwohl wiederholen sie mit Blick auf die vorherige Qualifikationsrunde aber, dass sich inzwischen zahlreiche unbekannte Marken im Markt tummelten, von denen man besser die Finger lasse. Reifenentwicklung sei anspruchsvoll, weshalb beim aktuellen Produktvergleich „nicht umsonst (…) nur Premiumhersteller vorn“ lägen.
Der Laufenn G Fit EQ+ (Foto) wird nun abgelöst durch den neuen G Fit 2, den Hankook in Europa zunächst über die Erstausrüstung, später dann auch über den Ersatzmarkt einführt (Bild: Hankook)

Hankook führt neuen Laufenn-Sommertouringreifen G Fit 2 über die OE ein

Südkoreanischen Medienberichten zufolge steigt Hankook mit seiner Zweitmarke Laufenn in Europa nun auch als Erstausrüster bei Dacia ein. Einerseits liefere Hankook demnach den Laufenn-High-Performance-Reifen S Fit 2 in einer für die Dacia-Erstausrüstung…
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Damit das von Winduction erdachte Ladesystem funktioniert, arbeitet das ETH-Spin-off nach den Worten seines CEOs „gemeinsam mit Partnern an der Entwicklung eines völlig neuen, stahlfreien Reifens“ (Bild: YouTube/ETH News for Industry)

Induktives Laden von Elektrobussen über die Reifen/Räder

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Kabelloses, induktives Laden dürfte zumindest Besitzern eines über eine solche Funktion verfügenden Mobiltelefons bekannt sein. Nicht umsonst bieten auch immer Autos eine entsprechende Ausstattungsoption, sodass ein Smartphone dann nur noch in eine dafür vorgesehene Ladeschale gelegt werden muss. Was aber ist, wenn die Batterie eines Elektrofahrzeuges auf diesem Weg geladen werden soll? Gedanken darüber gemacht hat man sich bei Winduction: Bei dem von dem Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich entwickelten kabellosen Ladesystem für Elektrobusse spielen deren Räder bzw. Reifen die Hauptrolle. Nicht umsonst haben sie beim Namen des Jungunternehmens Pate gestanden: Winduction steht demnach für Wheel-based induction.