AutoBild-Winterreifentest 2026: Alle im grünen Bereich?

Keine No-Names im AutoBild-Winterreifentest: Alle im grünen Bereich?

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Für seinen wohl letzten Reifentest der aktuellen Saison hat sich AutoBild 14 Pkw-Winterprofile in der hierzulande meistverkauften Größe 205/55 R16 vorgenommen. „Das Teilnehmerfeld vereint dabei alles, was der Winterreifenmarkt derzeit zu bieten hat: renommierte Premiumhersteller, etablierte Qualitätsmarken und preislich attraktive Alternativen“, schreibt das Blatt in seiner Ausgabe 44/2026. Bei alldem habe man – anders als bei dem kürzlich veröffentlichten „großen“ Produktvergleich von 50 Winterreifen in der Dimension 245/45 R19 – ganz bewusst auf „extrem günstige No-Name-Reifen“ verzichtet, wie noch ergänzt wird. Vielmehr sollte der Schwerpunkt bei dem aktuellen Test liegen „auf Reifen, die für die meisten Autofahrer tatsächlich infrage kommen und bei denen ein ausgewogenes Verhältnis aus Preis, Leistung und Sicherheit zu erwarten ist“. Komplett gescheitert ist an diesem Spagat keiner der Kandidaten, liegt die überwiegende Mehrzahl mit dem Gesamturteil „gut“ oder sogar „vorbildlich“ doch im (dunkel-)grünen Bereich. Lediglich ein Proband muss mit der Bewertung als „befriedigend“ vorliebnehmen.
Den größten Teil seiner Lebensdauer sei ein Reifen bereits teilweise abgefahren, und genau dann ist aus Point-S-Sicht die „Wahrscheinlichkeit am größten, dass er den Fahrer bei Nässe im Stich lässt“ (Bild: NRZ/Christian Marx)

Reifenleistung bei geringer Profiltiefe – Point S stößt ins Michelin-Horn

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Bisher ist es vor allem eine Michelin-Forderung gewesen, in Sachen der Leistungsfähigkeit von Reifen den Blick nicht nur auf deren Neuzustand zu richten, sondern auch auf ihre Performance bei geringerer Profiltiefe. Nunmehr hat der Reifenhersteller in Point S offenbar einen weiteren Fürsprecher gefunden, Reifen auch im gebrauchten Zustand bzw. nahe der gesetzlichen Mindestprofiltiefe zu testen. Zumal der Reifenhandelsverbund eine solche Prüfung für das neue Pkw-Ganzjahresprofil „4 Seasons 3“ seiner von Continental produzierten Eigenmarke Point S in Auftrag gegeben hat bei der TÜV Süd Product Service GmbH. Demnach musste sich der Newcomer dabei gegen zwei Wettbewerbsprodukte aus dem Tier-2- und Tier-3-Segment unter anderem beim Nassbremsen behaupten: Mit einer Restprofiltiefe von zwei Millimetern soll er die beiden anderen dabei hinter sich gelassen haben.
Erster Spatenstich für das neue Biomasseheizwerk auf dem Gelände des Goodyear-Reifenwerkes in Hanau (von links): Martina Butz, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau, mit Hanaus aktuellem und ehemaligem Oberbürgermeister Dr. Maximilian Bieri bzw. Claus Kaminsky, Getec-Deutschland-Präsident Dr. Guido Zimmermann, sowie John Ries, Katrin Rost und Andreas Heinze, ihres Zeichens Director Global Strategic Supply & Capability, Deutschland-Geschäftsführerin und Werkleiter Hanau bei Goodyear (Bild: Medienzentrum Hanau)

Spatenstich auf dem Gelände des Goodyear-Reifenwerkes Hanau

Hat der Goodyear am Standort Riesa unlängst erst eine neue Fotovoltaikanlage in Betrieb genommen, um den Nutzungsanteil erneuerbarer Energie im Unternehmen weiter zu steigern, kommt dazu noch ein weiteres Projekt. Denn auf dem Gelände seines Reifenwerkes in Hanau haben die Bauarbeiten für ein neues Biomasseheizwerk begonnen. Die Anlage, für die vor Kurzem der erste Spatenstich erfolgt ist, wurde demnach in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam von dem Energie- und Dienstleistungskonzern Getec, Goodyear und den Stadtwerken Hanau entwickelt. Als Brennstoff sollen dort zertifizierte regionale Resthölzer zum Einsatz kommen, die keiner anderen stofflichen Nutzung mehr zugeführt werden können. Das geplante, durch Bundesmittel geförderte und von Getec betriebene Biomasseheizwerk mit einer thermischen Leistung von 16 Megawatt soll künftig bis zu 24 Tonnen erneuerbaren Prozessdampf für die Reifenproduktion bereitstellen und gleichzeitig erneuerbare Wärme in das Hanauer Fernwärmenetz einspeisen. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2028 geplant.
Zum 1. Dezember übernimmt Jerome Rouquet (Foto) bei Goodyear Verantwortung als Chief Financial Officer und folgt damit auf Christina Zamarro und Interims-CFO Scott Deakin (Bild: Goodyear)

Goodyear ernennt Jerome Rouquet zum neuen CFO und Christina-Zamarro-Nachfolger

Im Sommer hatte Christina Zamarro Goodyear verlassen und ihre Aufgaben als Chief Financial Officer interimistisch an Scott Deakin übergeben. Nun hat der US-amerikanische Reifenhersteller einen Nachfolger präsentiert: Jerome Rouquet. Der gebürtige Franzose wird seine Aufgaben bei Goodyear zum 1. Dezember übernehmen und direkt an CEO Mark Stewart berichten.
Am Hauptsitz der Chengshan Group im chinesischen Rongcheng hieß der Reifenhersteller Prinx Chengshan anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums Hunderte einheimische und internationale Gäste willkommen (Bild: NRZ/Arno Borchers)

„Aufwertung“ als zentraler Teil des eigenen Pflichtenheftes – Chengshan Group zum 50-Jährigen

Die Chengshan Group mit dem Reifenhersteller Prinx Chengshan in ihrem Zentrum besteht seit mittlerweile 50 Jahren. Grund genug für die Verantwortlichen des chinesischen Unternehmens um Gründer und Chairman Che Hongzhi, weit über 100 internationale…

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Der Bridgestone Blizzak 6 verbindet zuverlässige Winterperformance mit hoher Laufleistung und Effizienz (Bild: Bridgestone)

Gut vorbereitet durch die Winterreifen-Saison

Wenn die Temperaturen sinken und Nässe, Schnee oder Eis die Straßenverhältnisse verändern, kommt es auf die richtige Bereifung an. Wer rechtzeitig auf Winterreifen wechselt, ist auf die wechselnden Bedingungen der kalten Jahreszeit vorbereitet.…
Beim ATP-Tennisturnier Erste Bank Open, das noch bis Sonntag in Wien stattfindet, ist Dunlop Tyre Europe neuer exklusiver Premiumpartner und Dunlop Sports Ballpartner; gemeinsam ist man beim Turnier außerdem mit einem Stand vertreten (Bild: Dunlop Tyre Europe)

Dunlop wird Premiumpartner des Wiener ATP-Tennisturniers Erste Bank Open

Dunlop Tyre Europe ist neuer exklusiver Premiumpartner des ATP-Tennisturniers Erste Bank Open in Wien in der Kategorie Reifen. Der Reifenhersteller habe nun einen entsprechenden Partnerschaftsvertrag für die Jahre 2026 bis 2028 unterzeichnet und außerdem eine Option auf Verlängerung erhalten. Damit treten erstmals Dunlop als Reifenmarke und Premiumpartner sowie Dunlop Sports als Ballpartner gemeinsam bei einem Turnier in Erscheinung, wie es dazu in einer Mitteilung der in Offenbach am Main ansässigen Europa-Gesellschaft heißt. Der exklusiven Premiumpartnerschaft entsprechend ist Dunlop Tyre Europe bei den diesjährigen Erste Bank Open auch mit einem eigenen Stand vor Ort in der Fan Zone vertreten. Das Turnier in der Wiener Stadthalle läuft bereits seit dem 24. Oktober und endet jetzt Sonntag.
Der türkische Hersteller Brisa hat mit dem Lassa Wintus 3 einen neuen Winterreifen für leichte Nutzfahrzeuge eingeführt (Bild: Brisa)

Lassas neuer Winterreifen für leichte Nutzfahrzeuge Wintus 3 kommt auf den Markt

Rechtzeitig zur Saison hat Lassa einen neue Winterreifen für leichte Nutzfahrzeuge eingeführt: den Wintus 3. Wie es dazu in einer Mitteilung des türkischen Herstellers Brisa heißt, biete der Reifen dank seines neuartigen Profils, einer als fortschrittlich bezeichneten Konstruktion sowie einer „innovativen Gummimischungen“ eine deutlich verbesserte Gesamtleistung im Vergleich zu seinem direktem Vorgänger.
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Wegen möglicher Probleme mit ihren Michelin-Reifen ruft auch nach MAN und Daimler/Mercedes-Benz auch Scania Lkw aus seiner P-, R-, G-, L- und S-Serie : weltweit gut 1.500 Fahrzeuge, davon knapp 230 in Deutschland (Bild: Scania)

Scania-Lkw ebenfalls von Michelin-Reifenrückruf betroffen

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Zu Beginn des Jahres hatte Michelin Lkw-Profile der Typen „X Multi Z“ und „X Line Energy Z“ jeweils in der Größe 355/50 R22.5 zurückgerufen, weil bei maximal 470 im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2023 und 28. Februar 2025 gefertigten…