„Den besten Monteur findet man selten über eine Anzeige, aber fast immer über einen guten Monteur, der schon im Betrieb ist“, sagt Alex Domenic Dering, Gründer und Geschäftsführer der Dering Management GmbH, die hinter Relius steht (Bild: Dering Management GmbH)

Stellenbesetzung im Reifen- oder Werkstattbetrieb mal anders

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Die Dering Management GmbH mit Sitz in Willich hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Personalsuche in Werkstätten und Handwerksbetrieben zu verändern. Grundüberlegung des Start-ups aus Nordrhein-Westfalen ist dabei, dass gefragte Fachkräfte mitunter gar nicht aktiv nach einer anderen Stelle suchen und Stellenanzeigen von daher oft wirkungslos verpuffen. Deswegen will das Unternehmen die Suche nach Kfz-Mechatronikern, Reifenmonteuren, Servicetechniker, Meistern usw. mit seinem Angebot „umkehren“. Dabei wird mittels der Relius genannten Plattform das Prinzip verfolgt, dass nicht Unternehmen auf die „Jagd“ nach Kandidaten gehen, sondern dass das eigene Netzwerk offene Stellen empfiehlt.
Bei einer exklusiven Veranstaltung mit Vertretern von mehr als 20 Unternehmen ihres weltweiten Vertriebspartnernetzes hat die Marke Lassa des türkischen Herstellers Brisa nicht weniger als vier neue Winter- sowie einen neuen Ganzjahresreifen präsentiert (Bild: Brisa)

Erneuerung des Lassa-Winterreifensortimentes abgeschlossen

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Als Aussteller bei der diesjährigen „The Tire Cologne“ zwar nicht vertreten, hat die Reifenmarke Lassa des türkischen Herstellers Brisa – ein Joint Venture von Bridgestone und der Sabanci-Gruppe – die Branchenmesse in Köln nichtsdestoweniger zum Anlass genommen, Vertreter von mehr als 20 Partnerunternehmen ihres weltweiten Vertriebsnetzes zu einem Austausch in die Stadt am Rhein einzuladen. Die exklusive Veranstaltung sollte als Plattform dienen, um die langjährige Zusammenarbeit zu feiern und Synergien zu stärken, die Wachstumsvision des Anbieters zu präsentieren sowie nicht zuletzt Erweiterungen und Neuerungen im Produktportfolio vorzustellen.
„Verfügbarkeit ist die eine Seite der Medaille, Bezahlbarkeit die andere“, sagt WdK-Chefvolkswirt Michael Berthel mit Blick auf die in der Kautschukbranche benötigten Rohstoffe (Bild: NRZ/Christian Marx)

Keine Rohstoffengpässe in der Kautschukbranche, aber weiter hohe Kosten

Gemäß einer zum dritten Quartal durchgeführten Umfrage des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK) unter seinen Mitgliedern blickt die Branche derzeit etwas entspannter auf ihre Rohstoffversorgung. Bei den Kosten wird die Lage jedoch weiter als angespannt beschrieben. „Die zuvor deutlich angespannten Erwartungen auf der Rohstoffseite haben sich beruhigt. Unsere Unternehmen rechnen derzeit nicht mit kurzfristig drohenden Rohstoffengpässen“, erklärt WdK-Chefvolkswirt Michael Berthel, spricht aber zugleich von einer volatilen Situation bzw. Versorgungslage im Hinblick auf die anhaltenden Auseinandersetzungen rund um die Straße von Hormus. „Zwar ist die Verfügbarkeit der benötigten Materialien aktuell überwiegend gesichert. Die Rohstoffpreise bleiben jedoch unverändert hoch. Eine spürbare Entlastung auf der Kostenseite zeichnet sich für die Unternehmen nicht ab“, sagt er. Eine deutliche Preisnachgabe bei den Rohstoffen erwartet die Branche vor diesem Hintergrund demnach mehrheitlich nicht. „Auf eine echte Atempause bei den Kosten warten unsere Unternehmen weiterhin vergeblich“, so Berthel. [caption id="attachment_349811" align="aligncenter" width="1500"]Der WdK-Rohstoffpreisindex für eine typische NK-Mischung – das Kürzel steht für Naturkautschuk – ist zuletzt auf den höchsten Stand seit rund zwei Jahren geklettert (Bild: WdK) Der WdK-Rohstoffpreisindex für eine typische NK-Mischung – das Kürzel steht für Naturkautschuk – ist zuletzt auf den höchsten Stand seit rund zwei Jahren geklettert (Bild: WdK)[/caption]
Um das Abrollgeräusch des „Altrust Winter“ zu verringern, legte der Hersteller eigenen Worten zufolge besonderes Augenmerk auf die Teilungslängen (Pitch-Längen), die Abfolge der Teilungen sowie die Verbindungsstege zwischen den Schulterblöcken des Profils (Bild: Apollo Tyres)

Hohe Laufleistung für Apollos neuen „Altrust Winter“ versprochen

Mit dem neuen „Altrust Winter“ bringt der indische Hersteller Apollo Tyres einen neuen Transporterwinterreifen auf den europäischen Markt, der „Fahrern und Flottenbetreibern eine hohe Laufleistung sowie eine starke Performance bei Schnee und Nässe“ bieten soll. Er komplettiert die „Altrust“-Produktfamilie des Anbieters, die über den Neuzugang hinaus noch die Modelle „Altrust+“ für den Sommer und „Altrust All-Season“ für einen ganzjährigen Einsatz umfasst. Erhältlich ab Juli in 15 Größen für Felgendurchmesser angefangen bei 15 Zoll bis hin zu 17 Zoll soll der in Europa entwickelte Reifen beim EU-Reifenlabel in die Nasshaftungsklasse „A“ fallen und beim Kriterium Abrollgeräusch mit einer „B“-Einstufung (72 dB) aufwarten können. Laut Anbieter eignet er sich damit für eine Vielzahl von Transportern und leichten Nutzfahrzeugen wie etwa den Ford Transit, Mercedes Sprinter und Iveco Daily.
„Die Balance zwischen Rennstreckentauglichkeit und dem Einsatz im Alltag machte dieses Projekt besonders anspruchsvoll“, sagt Hankook-Subjektivtestfahrer Aleix Alcaraz mit Blick das demnach außergewöhnlich umfangreiche Prüfprogramm für den Erstausrüstungsreifen, das durch eine enge technische Zusammenarbeit mit Porsche ergänzt wurde (Bild: Hankook)

Exklusiv entwickelte Hankook-Mischbereifung für den Porsche 911 Carrera

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Hankook spricht von einem Meilenstein, stattet das Unternehmen eigenen Worten zufolge doch erstmals auch den Porsche 911 Carrera ab Werk mit Reifen aus. Nach rund zehn Jahren als Erstausrüster des Sportwagenherstellers und der Entwicklung einer exklusiven Mischbereifung für dieses Auto vorne in der die Dimension 235/40 ZR19 und hinten in der Größe 295/35 ZR20 rolle der Wagen nunmehr eben unter anderem mit einer speziell für ihn konzipierten Version des „Ventus S1 Evo Z“ vom Band. Deswegen ist diese Ausführung des Profils mit der Erstausrüstungskennung „NA2“ auf der Seitenwand versehen. „Diese Premiere spiegelt das Ergebnis jahrelanger technischer Entwicklungsarbeit und unsere kontinuierlich gewachsene fahrdynamische Kompetenz wider. Sie markiert einen bedeutenden Schritt für unser Engagement im Supersportwagensegment“, so Yong Chul Choi, Vizepräsident und Leiter des Hankook Europe Technical Center.
Mit im Gepäck zur jüngsten Reifenmesse in Köln hatte das Team von Desk Software nicht nur ihre Branchenlösung „Tyreline“, sondern auch ein neues Tool für Onlineterminvereinbarungen (Bild: NRZ/Christian Marx)

Neues Tool für Onlineterminvereinbarungen mit Werkstatt, Reifenhandel etc.

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Laut der Deutschen Automobiltreuhand GmbH (DAT) bleibt der persönliche Kontakt von Kunden zu ihrer Werkstatt zwar unverzichtbar, doch gleichzeitig würde jeder zweite Pkw-Halter einen Termin für Kundendienst oder Reparaturen online buchen.…
Automotive-Ersatzgeschäft Europa bleibt „einer der attraktivsten Wachstumsmärkte“

Automotive-Ersatzgeschäft Europa bleibt „einer der attraktivsten Wachstumsmärkte“

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Laut einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung Berylls by AlixPartners bleibt der europäische Automotive Aftermarket trotz Transformation der Automobilindustrie einer der attraktivsten Wachstumsmärkte. Demnach soll der Ersatzteilmarkt in Europa von derzeit 198 Milliarden Euro bis 2035 auf rund 270 Milliarden Euro anwachsen. „Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 3,2 Prozent wächst der Markt deutlich schneller als der Fahrzeugbestand selbst“, sagt Arthur Kipferler, Partner und Managing Director bei Berylls by AlixPartners. Als Haupttreiber der erwarteten Entwicklung zählt er eine kontinuierlich alternde Fahrzeugflotte, steigende Ersatzteilpreise sowie höhere Arbeitskosten im Servicegeschäft auf. Während sich die öffentliche Diskussion weiterhin stark auf Elektromobilität und den Neuwagenmarkt konzentriere, entstünden die größten wirtschaftlichen Potenziale zunehmend im Aftermarket, heißt es. Dabei werden insbesondere Automobile mit einem Alter von mehr als sieben Jahren als wichtiger Profitpool der kommenden Dekade angesehen.
Wurde das Modell im Frühjahr schon angekündigt, nimmt Barracuda-Vertriebspartner JMS ab sofort auch Bestellungen für das jetzt verfügbare „Senzzo“-Rad entgegen (Bild: JMS Fahrzeugteile)

„Senzzo“-Rad der Marke Barracuda jetzt verfügbar

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War das „Senzzo” genannte Barracuda-Rad im Frühjahr schon angekündigt worden, ist es jetzt auch im Markt verfügbar. Als Vertriebspartner von Leichtmetallrädern dieser Marke nimmt die JMS Fahrzeugteile GmbH insofern ab sofort Bestellungen…
„Offenbar opfert die Kommission jegliche Standards zugunsten billiger Importe, seien es Menschenrechte, Umweltrechte oder europäische Industrieproduktion“, empfindet es WdK-Präsident Michael Klein als bizarr, dass „völlig überraschend“ zwei Warengruppen aus dem EUDR-Anwendungsbereich gestrichen wurden (Bild: WdK/Boris Trenkel)

Schuss ins eigene Knie der EU-Kommission bei der EUDR angeprangert

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Im Namen der von ihm vertretenen mehr als 200 Branchenunternehmen mit in Summe mehr als 60.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von zuletzt knapp 10,5 Milliarden Euro kritisiert der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK), dass die EU-Kommission mit weiteren Ausnahmen in Sachen der Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten EUDR (European Union Deforestation Regulation) ihre eigenen Umweltziele untergrabe und zugleich der europäischen Kautschukindustrie schade. Demnach sind nach zuvor schon runderneuerten Reifen seitens der Politik – wie es heißt – „völlig überraschend“ Mitte Juli zwei Warengruppen aus dem Anwendungsbereich der EUDR gestrichen worden: Förderbänder, Antriebsriemen oder Riemen aus vulkanisiertem Kautschuk sowie sonstige Waren aus vulkanisiertem Kautschuk. Warum ist das, was dem WdK zufolge damit begründet wurde, dass diese Erzeugnisse häufig nur geringe Mengen Naturkautschuk enthielten, ein Problem? Erstens sei die Erklärung der EU-Kommission sachlich nicht zutreffend, erklärt dazu WdK-Präsident Michael Klein, wobei er zweitens noch ergänzt, dass „damit dem Import von vergleichbaren Fertigwaren aus China und anderen Drittstaaten unnötig Tür und Tor“ geöffnet werde. Denn entsprechende Produkte könnten nun ohne EUDR-Nachweispflichten in die Europäische Union eingeführt werden.