Autoteilegroßhändler Wittich investiert in Erweiterung seines Zentrallagers

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Die beständig wachsende Modellpalette der Automobilhersteller stellt auch Autoteilegroßhändler wie die Fritz Wittich GmbH, die nach eigenen Angaben mit 180 Mitarbeitern in der Gruppe einen Jahresumsatz in Höhe 39 Mio. Euro generiert, vor Herausforderungen. Denn immer mehr Modelle bedeuten zugleich immer mehr unterschiedliche Ersatzteile, die in den Werkstätten gebraucht werden. Das Bielefelder Familienunternehmen investiert vor diesem Hintergrund in die Erweiterung seiner Lagerkapazitäten. Über eine zusätzliche Halle am Hauptsitz will man diese verdoppeln, wobei der Neubau bis zum 100-jährigen Wittich-Jubiläum im Jahr 2022 in Betrieb sein soll. Demnach laufen die Vorbereitungen für dieses Projekt, das als größte Einzelinvestition in der Firmenhistorie bezeichnet wird, schon seit rund drei Jahren. Der Bau beginnt dieser Tage mit dem Abbruch zweier Altgebäude an der Ecke Hallenstraße/Eckendorfer Straße. In gerade einmal neun Monaten Bauzeit soll die neue Logistikzentrale errichtet werden für rund 3.800 Quadratmeter an zusätzlicher Lager- und Kommissionierfläche verteilt auf drei Stockwerke. Dazu nimmt die Familie Wittich eigenen Worten zufolge rund 3,5 Millionen Euro in die Hand. cm

TecRMI unterstützt Werkstätten beim saisonalen Radwechselgeschäft

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Als Datenmanagementspezialist im freien Kfz-Teilemarkt unterstützt die TecAlliance GmbH Werkstätten unter anderem auch beim saisonalen Radwechselgeschäft mit ihrer TecRMI genannten IT-Lösung. Denn sie soll nach Eingabe der Herstellerschlüsselnummer…

Gut zehnprozentiges Schaeffler-Umsatzminus im Geschäftsjahr 2020

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht. Das Unternehmen spricht in diesem Zusammenhang zwar von einem starken vierten Quartal, weist bezogen aufs Gesamtjahr vor dem Hintergrund der globalen Corona-Pandemie allerdings einen „deutlichen Umsatzrückgang“ um währungsbereinigt 10,4 Prozent auf nunmehr 12,6 Milliarden Euro aus. Von der negativen Entwicklung seien alle Sparten betroffen, jedoch habe in der zweiten Jahreshälfte und insbesondere im letzten Quartal „eine spürbare Verbesserung gegenüber dem ersten Halbjahr“ eingesetzt, zu der alle Sparten beigetragen hätten. Das EBIT ist demnach von Sondereffekten in Höhe von 946 Millionen Euro (Vorjahr: 372 Millionen Euro) belastet, wobei mit Blick darauf auf die 2019 etablierten Transformations- und Effizienzprogramme RACE (Automotive Technologies), GRIP (Automotive Aftermarket) und FIT (Industrial) sowie die Wertminderung des der Sparte Automotive Technologies zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerts verwiesen wird. Dies habe letztlich zu einem EBIT von minus 143 Millionen Euro (Vorjahr: 790 Millionen Euro) geführt. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten wird trotz des Umsatzrückgangs allerdings mit 6,4 Prozent (Vorjahr: 8,1 Prozent) angegeben, was seitens Schaeffler-Gruppe als Indiz dafür gewertet wird, dass die initiierten Maßnahmen im Rahmen der Spartenprogramme sowie zusätzliche Kostenanpassungen wirken. cm

KW Automotive will BBS übernehmen

Die KW Automotive Group will Räderhersteller BBS übernehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde bereits im Dezember 2020 abgeschlossen. Die Übernahme steht noch unter einigen vertraglichen Bedingungen, die nun kurzfristig erfüllt werden sollen. Im Juni 2021 wird unter der Führung von Klaus Wohlfarth die KW Automotive Group zusammen mit dem Unternehmer Mathias R. Albert als Minderheitsgesellschafter die Fortführung der Traditionsmarke BBS übernehmen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mehr Wolf-Verantwortung bei Nexen, Derscheid-Wechsel von Kumho zu Ceat

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Nach vorherigen Branchenstationen bei Goodyear Dunlop, Aeolus Tyre und dem Großhändler Tyre1 war Marc Wolf zum Jahreswechsel 2019/2020 zuletzt von Yokohama zu Nexen Tire Europe s.r.o. mit Sitz in Kelkheim gewechselt. Nach gut einem Jahr in…

Titans Jahreskennzahlen verflüchtigen sich weiter ins Tiefrote

Titan International hat 2020 die negative Entwicklung des Vorjahres nicht stoppen können. Im Gegenteil. Wie der US-amerikanische OTR- und Landwirtschaftsreifen- und -räderhersteller jetzt mitteilt, verflüchtigten sich die Umsätze weiter,…

R67: die neue Applikations-Felge von Ronal ab März erhältlich

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Nach dem Erfolg der Ronal R62, die mit bunten Designelementen individuell bestückt werden kann, bringt die Ronal Group ein weiteres Produkt mit zwei verschieden farbigen Applikationen auf den Markt: die Ronal R67. Sie ist ab März 2021 erhältlich…