Conti C.A.R.E. und die Zukunft des Reifens – ein Technologiesystem

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Der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart präsentierte während der diesjährigen IAA mögliche Lösungen für die drängendsten Herausforderungen der Automobilindustrie. Degenhart zeigte sich dabei optimistisch, dass die Automobilindustrie bis zum Jahr 2050 CO2-Neutralität über die gesamte Lieferkette erreichen kann. Konkret hat sich das Unternehmen selbst zum Ziel gesetzt, bis 2040 in den eigenen Produktionsprozessen CO2-neutral zu sein. In einem ersten Schritt strebt Continental an, bereits Ende 2020 weltweit an allen Produktionsstandorten nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Während Continental ein „gesundes Ökosystem für eine klimafreundliche, wirtschaftliche und soziale Mobilität“ gestalten will und seine Präsenz auf der IAA in Frankfurt auch entsprechend ausrichtete, sich vor Ort also vor allem als Zulieferer der Automobilindustrie präsentierte, zeigte das Unternehmen gleichzeitig doch auch mit dem Technologiesystem Conti C.A.R.E., wie man sich in Hannover die Zukunft des Reifens vorstellt.

Kompaktwagen profitieren mehr von leiseren Reifen als Premium-Pkw

Angefangen bei Bridgestones „B-Silent“- und Contis „Silent“-Reifen über Dunlops und Goodyears „Noise-Shield“- bzw. „SoundComfort“-Technologie bis hin zu Hankooks „Sound Absorber“, Michelins „Acoustic Technology“, Pirellis „Noise Cancelling System“ (PNCS) oder Toyos „Silent Technology“ verbirgt sich trotz verschiedener Namen hinter allen Lösungen der gleiche technologische Ansatz: An der Innenfläche des Reifens angebrachte Elemente aus offenporigem Polyurethanschaum sollen Luftschwingungen in seinem Inneren dämpfen und damit verbundene Geräuschemissionen verringern. Ein Test des schwedischen Magazins Vi Bilägare (zu Deutsch: Wir Autofahrer) hat dazu interessante Ergebnisse zutage gefördert. Üblichweise werden vor allem höherwertige Pkw mit entsprechenden Produktvarianten für größere Felgendurchmesser ausgerüstet, erwarten deren Fahrer doch ein mehr an Komfort von ihrem Fahrzeug. Die Schweden haben nun allerdings herausgefunden, dass ein Wagen wie beispielsweise ein in 16 Zoll bereifter Ford Focus deutlich stärker von derart geräuschgedämmten Reifen profitiert als etwa ein ohnehin schon mehr auf Komfort getrimmter Volvo V90 auf 17- oder gar 20-Zöllern. christian.marx@reifenpresse.de

Neuausrichtung der Alligator-Ventilgruppe

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Nicht nur den Anfang September erfolgten Verkauf ihrer Aktivitäten in Sachen Reifenventile und Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) an Wegmann Automotive beschreibt die Alligator Ventilfabrik GmbH aus Giengen an der Brenz als Neuausrichtung des Unternehmens. Dazu wird auch gezählt, dass der Bereich rund um das „Sens.it HD“ genannte Nutzfahrzeugreifenmanagementsystem des Anbieters schon Mitte Juli unter dem Dach des irischen Unternehmens TireCheck eine neue Heimat gefunden hatte. Demnach haben die Iren eigens dafür die Tochtergesellschaft TireCheck GmbH gegründet, die das Geschäft mit dem kompletten „Sens.it-HD“-Team von Alligator in Heidenheim weiterführen werde. Schließlich habe TireCheck „Sens.it HD“ von Beginn an mitentwickelt, wie Josef Seidl als Geschäftsführer der Alligator Ventilfabrik GmbH erklärt. Doch was macht Letzte selbst eigentlich in Zukunft? Wie es dazu vonseiten des Unternehmens heißt, wolle man sich jetzt noch mehr als bisher auf wachsende Technologienischen konzentrieren. „Ventile gibt es nicht nur im Autoreifen“, so Timo Oppold, Geschäftsfeldleiter Industrial Solutions im Unternehmen. „Alligator konzentriert sich noch mehr auf erfolgversprechende Anwendungen außerhalb des klassischen Reifenventilgeschäfts. Schon heute werden etwa 50 Prozent des Gesamtgeschäfts in diesen Bereichen gemacht“, ergänzt Renato Palaoro, Leiter des Geschäftsfeldes Automotive bei Alligator. cm

Beim Quick Reifendiscount gibt’s „19 Tage bis zu 19 Prozent Rabatt“

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Bei Partnern des zu den Goodyear Dunlop Handelssystemen (GDHS) gehörenden Quick Reifendiscount gibt es seit dem 12. und noch bis zum 30. September „bis zu 19 Prozent Rabatt“ beim Kauf von Sommer-, Winter-, oder Ganzjahresreifen in dessen…

Altreifen werden immer noch zu oft wild in der Landschaft entsorgt

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Zwar würden sich die Kunden von Reifenservicebetrieben immer mehr an Sicherheits-, Kosten- und auch Umweltaspekten orientieren, dennoch landen nach Aussagen der Initiative ZARE (Zertifizierte Altreifenentsorger) weiterhin viel zu viele ausgediente Fahrzeugreifen illegal bzw. wild entsorgt in der Landschaft. Der Zusammenschluss von 14 unter dem Dach des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) organisierter Unternehmen nimmt dies zum Anlass, um Verbraucher und Reifenwerkstätten gleichermaßen für die Thematik zu sensibilisieren. cm

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Langjähriger Micheliner Wörner übernimmt bei Continental CST neue Aufgaben

Jörg Wörner ist neuer Customer Solutions Engineer für Erdbewegungsreifen bei Continental im Bereich Commercial Specialty Tires (CST). Er verstärkt den technischen Kundendienst im Raum EMEA, mit dem Continental den direkten Kundenfokus forcieren möchte. Wörner blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung im Reifengeschäft zurück: Er war seit 1987 für Michelin tätig, davon knapp 15 Jahre als Customer Engineer Service für Erdbewegungs- und Industriereifen. Er folgt auf Matthias Engelhardt, der im Frühjahr dieses Jahres die Leitung des deutschen Marktes für Commercial Specialty Tires übernommen hat, schreibt der Hersteller in einer Mitteilung.

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Audi setzt für seinen Q3 auf Falken-Reifen

Falken wird Erstausrüster für Audi. Wie es dazu in einer Mitteilung heißt, rüstet Audi seinen seit vergangenen Herbst im Markt befindlichen Q3 nun auch mit Falken-Reifen vom Typ Ziex ZE914 A Ecorun aus, und zwar als AO-markierte Version in der Dimension 215/65 R17 99V. Der Falken Ziex ZE914 ist seit 2012 im Handel und heute in 14 Dimensionen ausschließlich für das Erstausrüstungsgeschäft erhältlich; er stellte die Basis für den jetzt an Audi gehenden Reifen dar.