Die hier – von links oben nach rechts unten – immer nebeneinander zu sehenden Dunlop- und Cooper-Reifen „Econodrive LT“ und „Summer Van“, „Econodrive AS“ und „All Season Van“ sowie „Econodrive Winter“ und „Winter Van“ gleichen sich beim Profildesign wie ein Ei dem anderen – gibt es aber auch Unterschiede bei den jeweiligen drei Zwillingspärchen? (Bilder: Goodyear)

„Skaleneffekte“ – auch Coopers neue Van-Reifen haben ein Dunlop-Vorleben

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Im Frühjahr hat Goodyear gleich sechs neue Reifen seiner Zweitmarke Cooper vorgestellt – drei für den Sommer-, Ganzjahres- und Wintereinsatz an Pkw sowie noch einmal genauso viele in gleicher Unterteilung für Vans. Fielen dabei die praktischerweise „Summer“, „All Season“ und „Winter“ benannten Modelle dadurch auf, dass sie schon ein Vorleben hatten als Goodyear „Eagle F1 Asymmetric 5“, Dunlop „All Season 2“ und Dunlop „Winter“, stellte sich damals einerseits sofort die Frage, wie es diesbezüglich denn um die neu unter dem Markennamen Cooper angebotenen Reifen „Summer Van“, „All Season Van“ und „Winter Van“ bestellt ist. Sollte Goodyear auch ihnen dasselbe Profildesign wie anderen Reifen aus seinem (bisherigen) Portfolio spendiert haben, nachdem die Rechte an der Marke Dunlop – außer bei Motorradreifen – seit Jahresanfang nunmehr ja bei Sumitomo Rubber Industries liegen? Falls ja und mit Blick auf die drei besagten Cooper-Pkw-Reifen sowieso drängt sich andererseits aber außerdem die Frage danach auf, ob und gegebenenfalls wie sich die „neuen“ Gummis denn von den zuvor zwar unter anderen (Marken-)Namen, ganz offensichtlich zumindest aber mit ein und demselben Profil angebotenen Reifen unterscheiden. Lässt sich Ersteres mit ein wenig Recherche schnell beantworten, hat die NEUE REIFENZEITUNG hinsichtlich der anderen Sache konkret nachgefragt bei Goodyear.
„City Bus Assist“ ist dazu gedacht, Fahrer von Bussen beim Anfahren von Haltestellen zu unterstützen bzw. das Fahrzeug möglichst präzise an den Bordstein heranzuführen, was laut ZF gleichzeitig die seitliche Reifenabnutzung minimiert (Bilder: ZF Group, Continental)

Reifenschonendes Fahrerassistenzsystem für mehr Flotteneffizienz

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Die ZF Friedrichshafen AG bzw. deren Division Commercial Vehicle Solutions (CVS), welche die nach der 2020 erfolgten WABCO-Übernahme entstandenen Konzerngeschäftsbereiche Commercial Vehicle Technology und Commercial Vehicle Control Systems vereint, hat ein neues Fahrerassistenzsystem vorgestellt. Über die Kooperation mit Goodyear in Sachen „SightLine“ hinaus spielen Reifen dabei ebenfalls eine gewisse Rolle. Zwar verbirgt sich hinter „City Bus Assist“ in erster Linie eine auf Wahrnehmungssensoren basierende Lösung, die Fahrer von Bussen mit automatisierten Lenkeingriffen und einem koordinierten Absenken des Fahrzeuges beim Anfahren von Haltestellen unterstützen soll. Doch mit dem dahinterstehenden Ansatz, dass das System das Fahrzeug möglichst präzise an den Bordstein heranführt, um mit einer optimierten Absenkfunktion der integrierten Fahrwerkssteuerung dann den vertikalen Einstiegsabstand für barrierefreies Einsteigen zu vermindern, wird zugleich ein positiver Effekt mit Blick auf die Bereifung verbunden.
Der in die Flottenmanagementwebplattform „MyConnectedFleet“ des Anbieters integrierte KI-Assistent sei – sagt Sophie Foucque, CEO von Michelin Connected Fleet für Europa, Afrika und Australien – „die natürliche Weiterentwicklung unserer DNA“ (Bild: Michelin)

KI-Assistent soll Michelins „MyConnectedFleet“ effizienter machen

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Künstliche Intelligenz (KI) sieht man bei Michelin als „sehr leistungsfähiges Tool“ an, das schnell und exakt Antworten liefern, riesige Datenmengen analysieren und grafisch aufbereiten kann. Deswegen nutzt der Reifenhersteller sie für seine Flottenmanagementwebplattform „MyConnectedFleet“. Speditionen und Flottenbetreiber könnten mit dem darin integrierten und unter realen Bedingungen getesteten KI-Assistenten komplexe Auswertungs- und Analyseaufgaben vornehmen oder auch nur einfache Fragen stellen wie etwa solche nach dem kraftstoffeffizientesten Fahrer, Fahrzeugen mit demnächst anstehender Reifenwartung oder der Höhe der aktuellen Kraftstoffkosten – und bekämen in Sekundenschnelle eine Antwort, heißt es. „Der KI-Assistent ist die natürliche Weiterentwicklung unserer DNA“, sagt Sophie Foucque, CEO von Michelin Connected Fleet für Europa, Afrika und Australien. Ist es demnach immer das Ziel des Anbieters, Nutzer bestmöglich zu unterstützen, sei besagter KI-Assistent gemeinsam mit einigen der größten Kunden des Unternehmens entwickelt worden. Er biete „eine intuitivere Möglichkeit, mit Fahrzeugnutzungsdaten zu arbeiten“. Fuhrparkmanager sollen sich so verstärkt auf strategische, wertschöpfende Aufgaben konzentrieren können, erklärt sie.
Als assoziiertes Mitglied dem Tire Industry Project unterstützt die Thailand Automotive Tyre Manufacturers Association künftig den Zusammenschluss von zehn Reifenherstellern bei seiner Arbeit rund um die Lösung von Umwelt-/Nachhaltigkeitsfragestellungen der Branche (Bild: TIP)

TATMA wird assoziiertes TIP-Mitglied

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Die Thailand Automotive Tyre Manufacturers Association (TATMA) ist als neuntes assoziiertes Mitglied dem Tire Industry Project (TIP) beigetreten. Letzterer Zusammenschluss von zehn Reifenherstellern, die gemeinsam an der Lösung von Umwelt-/Nachhaltigkeitsfragestellungen der Branche arbeiten, erweitert seine globale Reichweite damit auf Südostasien. „Eine bedeutende Region für die Reifenherstellung“, wie es in diesem Zusammenhang vonseiten des TIP heißt. Thailand sei für die Nachhaltigkeitsbemühungen der Reifenindustrie von strategischer Bedeutung, wird es gemessen am Volumen doch als das weltweit zweitgrößte Exportland für Reifen angesehen. Zudem entstehe dort ein Ökosystem für Kreislaufwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette, weshalb sich aus Sicht des TIP auf diese Weise wertvolle Möglichkeiten für den Wissens- und Erfahrungsaustausch mit der TATMA in den Bereichen Altreifenmanagement und Kreislaufwirtschaft eröffnen.
„Im Automotive Aftermarket gewinnt nicht mehr der mit dem größten Katalog, sondern der mit den schnellsten und intelligentesten Prozessen“, sagt Christian Jakob, Director Customer & Partner Consulting bei Speed4Trade (Bild: Speed4Trade)

Digitale Prozesse für mehr Effizienz im Teile-/Reifen-/Zubehörmarkt

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Laut der auf den Aufbau und die Integration von Sales- und Serviceplattformen in vorhandene IT-Systeme spezialisierten Speed4Trade GmbH gewinnen digitale B2B-Prozesse im Kfz-Teile-, Reifen- und Zubehörmarkt an Relevanz. Mehr noch: Sie werden von dem Softwareanbieter mit Sitz in Altenstadt als „wichtiger Effizienz- und Wettbewerbsfaktor“ für die entsprechenden Branchenzweige angesehen. Vor diesem Hintergrund zeigt das Unternehmen einmal mehr Flagge als Aussteller bei der Automechanika. In den Mittelpunkt seines Auftrittes bei der Messe, die vom 8. bis zum 12. September in Frankfurt am Main stattfindet, will man digitale B2B-Plattformszenarien rücken vom Shop bis zum Selfserviceportal. Zudem werden vor Ort erweiterte B2B-Fähigkeiten der eigenen Shop- und Plattformlösung „Commerce“ ein Thema sein. [caption id="attachment_349558" align="aligncenter" width="1500"]Wie bei Messe 2024 wird Speed4Trade auch bei der diesjährigen Automechanika wieder am Stand von Ebay zu finden sein, verbindet beide Unternehmen doch eine langjährige Partnerschaft (Bild: Speed4Trade) Wie bei Messe 2024 wird Speed4Trade auch bei der diesjährigen Automechanika wieder am Stand von Ebay zu finden sein, verbindet beide Unternehmen doch eine langjährige Partnerschaft (Bild: Speed4Trade)[/caption]
Cevhers neue Aftermarket-Rädermarke Ores soll von der erstausrüstungsorientierten Produktionskultur des Anbieters, seinen Qualitätssystemen und seiner technischen Expertise profitieren (Bilder: Cevher)

Räderhersteller Cevher bringt neue Marke Ores in den Aftermarket

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Die NEUE REIFENZEITUNG hat bei der Reifenmesse „The Tire Cologne“ in Köln das Gespräch mit dem türkischen Aluminiumguss- und Räderhersteller Cevher gesucht. Zumal dieser eine neue Leichtmetallradmarke Ores für das Ersatzgeschäft auflegt. Sie wurde demnach entwickelt, um die langjährige Erfahrung des Anbieters in der OEM-Radproduktion in das Aftermarket-Segment zu überführen – mit besonderem Fokus auf Deutschland und den weiteren europäischen Markt.
Deutschland weiter wichtigster Absatzmarkt spanischer Zulieferer

Deutschland weiter wichtigster Absatzmarkt spanischer Zulieferer

Mit knapp 24,7 Milliarden Euro ist der im vergangenen Jahr mit Exporten erzielte Umsatz der spanischen Automobilzulieferindustrie gegenüber 2024 zwar leicht um 1,5 Prozent gesunken. Gleichwohl habe sie ihre „starke internationale Marktposition (…) behauptet“, so Autoparts from Spain – eine Initiative des spanischen Verbandes der Automobilzulieferindustrie SERNAUTO (Asociación Española de Proveedores de Automoción) in Zusammenarbeit mit dem spanischen Institut für Außenhandelsförderung ICEX (España Exportación e Inversiones).
Anfang des Jahres ist Herth+Buss mit Wiha Werkzeuge eine Vertriebspartnerschaft eingegangen und bietet im Rahmen der Zusammenarbeit VDE-geprüfte Hochvolt-/HV-Handwerkzeuge für den Bereich der Elektromobilität an (Bild: Herth+Buss)

Wiha-Spezialwerkzeuge im Herth+Buss-Vertrieb

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Anfang des Jahres hat die auf Kfz-Teile, Fahrzeugdiagnose und Werkstattausrüstung spezialisierte Herth+Buss Mobility Solutions GmbH & Co. KG eine Vertriebspartnerschaft mit Wiha Werkzeuge begründet. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden VDE-geprüfte Hochvolt-/HV-Handwerkzeuge für den Bereich der Elektromobilität bereitgestellt. Werkstätten sollen dadurch von maßgeschneiderten Lösungen für die wachsenden Anforderungen rund um entsprechende Systeme profitieren. Neu bei der Sortimentsmarke Busching aufgenommen wurden hierfür ein Taschen-Set, zwei Koffer-Sets und ein HV-Werkzeugset mit Schaumeinlagen für den Einsatz im Werkstattwagen.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Truck Grand Prix standen einmal mehr die vier Rennen der ETRC (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Truck Grand Prix unterstreicht seinen Eventstatus auch 2026 eindrucksvoll

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Motorsport in Deutschland ist und bleibt eine öffentlichkeitswirksame Plattform. Dies hatte kürzlich bereits das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einem beeindruckenden Allzeitrekord von 352.000 Besuchern belegt. Und dies belegte nun einmal mehr auch der Truck Grand Prix, der am vergangenen Wochenende an selber Stelle stattfand und dabei immerhin 135.000 begeisterte Zuschauer mit Motorsport, Festivalatmosphäre und Industriemesse in die hochsommerliche Eifel lockte. Dass diese Plattform, die heuer ihr 40-jähriges Bestehen feiern konnte, gerade auch von den ambitionierten Unternehmen des Lkw-Reifenmarktes geschätzt wird, erfuhr die NEUE REIFENZEITUNG in etlichen Gesprächen vor Ort.

Den kompletten Beitrag können Sie ebenfalls in der kommenden Redaktionsbeilage Lkw-Reifen Special der August-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG lesen. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.