In einer Phase der Restrukturierung bzw. fortgesetzter Transformation übernimmt Edo Wiggers – bis dato Geschäftsführer bei Euromaster Niederlande – zum 1. März dieselbe Funktion für den deutschen und österreichischen Markt bei der Michelin-Handelskette (Bild: Euromaster)

Schließung/Verfranchisung von 20 Euromaster-eigenen Betrieben angedacht

, ,
Euromaster hat Ende vergangenen Jahres einige Veränderungen beschlossen. Gemeint damit ist nicht der angekündigte Wechsel in der Geschäftsführung für die Märkte in Deutschland und Österreich, wo in dieser Funktion Edo Wiggers – bis dato Geschäftsführer von Euromaster Niederlande – zum 1. März auf Jürgen Walter folgen wird, der aus persönlichen Gründen nach Schweden zurückkehrt. Vielmehr hat die zu Michelin zählende Handelskette eine Restrukturierung mit Blick auf ihre eigenen, also die Euromaster-Equity-Betriebe angestoßen, verbunden mit – wie der NEUE REIFENZEITUNG aus dem Markt zugetragen wurde – möglicherweise auch Entlassungen bzw. betriebsbedingten Kündigungen. Auf Nachfrage hat das Unternehmen jedenfalls bestätigt, dass „steigende Kostenstrukturen, intensiver Wettbewerb und ein gedämpftes Wachstum in einzelnen Geschäftsfeldern die Euromaster GmbH veranlassen, 20 verlustbringende Servicecenter (Points of Sale) zu schließen und gleichzeitig die mögliche Übertragung eines Teils dieser Standorte an Franchisepartner zu erörtern“. Darüber hinaus sollen auch ausgewählte Funktionen in der Zentrale, dem Verkauf und den Supportbereichen restrukturiert werden, heißt es weiter.
Betroffen von dem Alcar-Rückruf ist das für Transporter gedachte Dezent-Ersatzmarktrad „TV“ mit der KBA-Nummer 54030 bzw. der ECE-Typgenehmigung R124-002038, nicht aber Originalräder für die Erstausrüstung (Bild: Alcar)

Rückruf von Dezent-Rad „TV“

, , ,
Die Alcar Wheels GmbH ruft vorsorglich ein Aluminiumrad ihrer Marke Dezent zurück. Betroffen ist das „TV“ genannte Modell in der Dimension 6,5×16 Zoll mit Lochkreis 5×120 und Einpresstiefe ET51, das unter anderem für die Fahrzeugmodelle…
Rückläufige Nachfrageentwicklung im B2C-Teilegeschäft

Rückläufige Nachfrageentwicklung im B2C-Teilegeschäft

, , , ,
Das IT-Unternehmen Speed4Trade hat sich mit seinem AA-Stars genannten Studienpapier einmal mehr dem europäischen B2C-Onlinegeschäft (Handel an Verbraucher) mit Kfz-Teilen gewidmet. Die achte Ausgabe der Marktanalyse umfasst Daten die Monate September 2024 bis August 2025 betreffend im Vergleich zu demselben Beobachtungszeitraum ein Jahr zuvor. Seien der Konsumgüterindex bzw. die Kauflaune gegenüber der Vorjahresstudie zwar nicht weiter gefallen, das Durschnittalter zugelassener Pkw in Europa weiter gestiegen sowie auch die Neuzulassungen zumindest leicht, so wird doch ein Nachfragerückgang im B2C-Teilegeschäft um 6,4 Prozent im europäischen Mittel berichtet. „Die Nachfrage nach Parts begann im September 2024 noch recht stabil im Vergleich zum Vorjahr, ließ dann aber im weiteren Jahresverlauf teilweise zweistellig nach“, heißt es in der aktuellen Speed4Trade-Studie in diesem Zusammenhang. Wobei allerdings darauf hingewiesen wird, dass sich die Lage je nach Land teils sehr unterschiedlich darstellt. So wird für Polen etwa ein Nachfragerückgang im Onlineteilegeschäft mit Endkunden sogar ein Minus von 17,7 Prozent bilanziert, während das andere Extrem Schweden darstellt mit einem Plus von 7,6 Prozent. In Deutschland soll sich die Nachfrage nach Kfz-Teilen über den Onlinekanal um 7,8 Prozent rückläufig entwickelt haben.
Hatte die EU-Kommission bei ihrer Produktwarnung auf eine mögliche Rissbildung in der Seitenwand als Grund für den Rückruf verwiesen, wobei laut Michelin dies im Bereich des Barcode-Feldes passieren könne, geht der Reifenhersteller davon aus, dass maximal 470 von im fraglichen Zeitraum knapp 47.100 produzierten Reifen der entsprechenden Typen und Dimension tatsächlich betroffen sind (Bilder: EU-Kommission)

Offenbar maximal 470 Reifen bei jüngstem Michelin-Rückruf betroffen

, , ,
Mit Blick auf die nach eigenen Worten „freiwillige Marktaktion“ im Zusammenhang mit ihren im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 28. Februar 2025 produzierten Lkw-Profilen „X Muli Z“ und „X Line Energy Z“ weist die Michelin-Gruppe…
Alle (sehr) empfehlenswert im ersten 2026er-Sommerreifentest

Alle (sehr) empfehlenswert im ersten 2026er-Sommerreifentest

,
Der Autoclub Europa (ACE) hat den ersten Sommerreifentest für das Jahr 2026 vorgelegt. Dafür hat man sich zehn Profile in der Größe 225/40 R18 XL vorgenommen, wobei Produkte von Marken angefangen bei B wie Bridgestone bis hin zu P wie Pirelli am Start waren. Bis ganz nach vorne haben es dabei drei der „üblichen Verdächtigen“ geschafft, aber auch alle anderen brauchen sich angesichts der von ihnen gezeigten Leistungen nicht zu verstecken: Insgesamt vier Modelle haben eine Bewertung als „sehr empfehlenswert“ eingeheimst, während die Tester den Rest für „empfehlenswert“ befunden haben.
Was das Thema Motorradreifen betrifft, werden laut vorläufiger Ausstellerliste Bridgestone, Continental, das Reifenwerk Heidenau sowie die Schwestermarken Metzeler und Pirelli bei der IMOT in der bayrischen Landeshauptstadt erwartet (Bild: IMOT)

Erstmals drei IMOT-Messehallen belegt

Wenn die Internationale Motorradausstellung (IMOT) vom 20. bis zum 22. Februar in München wieder ihre Tore öffnet, dann belegt sie erstmals gleich drei Hallen auf dem Messegelände in Riem. „Dass wir dieses Jahr die IMOT auf drei Hallen…
Im vergangenen Jahr sind laut Hankook 27 Prozent seines Gesamtabsatzes an Reifen für Pkw und leichten Nutzfahrzeuge auf solche entfallen, die speziell für elektrisch angetriebene Fahrzeuge angeboten werden und damit zur „iON“-Reihe des Anbieters zählen (Bild: NRZ/Christian Marx)

Rückläufige Marge im Hankook-Reifengeschäft

,
Hankook hat seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt: Demnach hat der Konzern seinen Umsatz gegenüber 2024 zwar mehr als verdoppeln können von 9,4 Billionen koreanischen Won auf 21,2 Billionen Won (6,4 bzw. 13,2 Milliarden Euro). Doch dies aufgrund der Einbeziehung von Hanon Systems (Thermomanagement), während die Verkaufserlöse im Reifengeschäft „nur“ um 9,6 Prozent von gut 9,4 Billionen auf leicht mehr als 10,3 Billionen Won und damit von rund 6,4 auf knapp sieben Milliarden Euro zulegten. Angesichts eines im Reifengeschäft erzielten operativen Gewinns von 2025 annähernd 1,7 Billionen Won (gut 1,1 Milliarden Euro) lässt sich mit Blick auf die für 2024 ausgewiesenen annähernd 1,8 Billionen Won (rund 1,2 Milliarden Euro) allerdings eine von zuvor 18,7 Prozent auf 16,3 Prozent bzw. um 2,4 Prozentpunkte verringerte Marge errechnen.
LkwSpecial Kopf weiss 590x144 1
Ende vergangener Woche fand in Magdeburg die diesjährige Partnertagung von First Stop statt; zum Pflichtprogramm dabei gehörte der offene Austausch auf der Bühne zum bereits Erreichten und noch Geplanten (Bild: NRZ/Arno Borchers)

First Stop treibt die Integration des Netzwerks im Diskurs voran

,
Partnerkonferenzen sind wichtige Gradmesser dafür, wie es der Organisation und allen daran Beteiligten geht. Das zeigte einmal mehr die jüngste First-Stop-Tagung, die Ende vergangener Woche in Magdeburg stattfand. Mit über 320 anwesenden Händlern, Filialleitern und Industrievertretern, einer Hausmesse mit immerhin 49 Lieferanten und Dienstleistern, kurzweiligen Abendveranstaltungen sowie lebhaften Diskussionen auf und abseits des Podiums zeigte die Veranstaltung, dass der Wettbewerb im Markt der Systeme auch auf First Stop wirkt, und dass nach dem personellen Neuanfang in der Systemzentrale vor gut einem Jahr einiges in Bewegung ist.