Wartezeit auf einen Umrüsttermin

Große Unterschiede bei der Wartezeit auf einen Umrüsttermin

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Die Nürnberger Datamego GmbH aus dem fränkischen Nürnberg betreibt unter dem Namen Listfix einen Onlineservice, der vielerlei Daten zu verschiedensten Branchen bereithält. Eines der Angebote ist ein Kalkulator, mittels dem Autofahrer ermitteln können sollen, wie lange sie in diesem Frühjahr auf einen Werkstatttermin zur Umrüstung ihres Fahrzeuges von Winter- auf Sommerreifen warten müssen.
Das Set-up hat Delta4x4 bei einer Winterveranstaltung von Continental im finnischen Lappland auf zugefrorenen Seen und verschneiten Handlingkursen rund um Rovaniemi getestet (Bild: Delta4x4)

„Biest“ mit straßenzugelassenen 37-Zoll-Reifen präsentiert

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Mit „einer echten Weltneuheit“ will Delta4x4 neue Maßstäbe im Offroadsegment setzen, denn das Unternehmen präsentiert den Komplettumbau eines Ford Ranger und stellt das so entstandene und „Beast“ (Biest) genannte Fahrzeug auf erstmals offiziell für den Einsatz auf öffentlichen Straßen zugelassene 37-Zoll-Reifen. Für Tests wurde der Wagen zuvor mit dem „CrossContact Extreme E“ von Continental ausgestattet. Unternehmensangaben zufolge handelt es sich dabei um einen Prototyp aus der nach der Saison 2024 nicht mehr fortgeführten elektrischen Rennserie Extreme E, deren Nachfolge zwischenzeitlich der Extreme-H-Wettbewerb mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen angetreten hat.
Steigende Reparaturkosten bestätigen sich einmal mehr

Steigende Reparaturkosten bestätigen sich einmal mehr

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Hat zuletzt nicht nur die Deutsche Automobiltreuhand GmbH (DAT) weiter zunehmende Werkstattkosten belegt oder der Gesamtverband der Versicherer (GDV) aktualisierte Analysen zu steigenden Ersatzteilpreisen und immer höheren Stundenverrechnungssätzen von Werkstätten vorgelegt, bestätigt mit CarCarantie ein weiterer Branchenvertreter besagten Teuerungstrend. Wie in jedem Jahr hat das Unternehmen dafür rund eine Million ausgelaufene Garantieverträge für Neu‑ und Gebrauchtfahrzeuge analysiert, um die durchschnittlichen Reparaturkosten zu ermitteln und Weiteres in Sachen Schadenhäufigkeit und Schadensumme herauszuarbeiten. Demnach hat sich der seit Jahren anhaltende Kostenanstieg bei der Fahrzeugreparatur 2025 ungebrochen fortgesetzt, wobei im vergangenen Jahr zugleich eine neue Höchstmarke erreicht wurde mit im Durchschnitt rund 764 Euro. [caption id="attachment_345907" align="aligncenter" width="1500"]„Eine baldige Entspannung ist derzeit nicht in Sicht“, sagt der CarGarantie-Vorstandsvorsitzende Dr. Marcus Söldner mit Blick auf weiter steigende Fahrzeugreparaturkosten (Bild: CarCarantie) „Eine baldige Entspannung ist derzeit nicht in Sicht“, sagt der CarGarantie-Vorstandsvorsitzende Dr. Marcus Söldner mit Blick auf weiter steigende Fahrzeugreparaturkosten (Bild: CarCarantie)[/caption]
Vergangenes Jahr hat sich Yamahas offizielles EWC-Team YART auf „Battlax“-Rennreifen von Bridgestone den Titel in der Motorradlangstrecken-WM gesichert, in der es noch keine Einheitsreifenregel und somit Wettbewerb zwischen verschiedenen Reifenmarken gibt (Bild: Bridgestone)

In der EWC-Saison 2026 sieben statt fünf Teams auf Bridgestone-Reifen

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Bridgestone weitet sein Engagement rund um die Motorradlangstreckenweltmeisterschaft EWC (Endurance World Championship) aus. Dieses Jahr werden dort sieben statt zuletzt fünf Teams auf Reifen des japanischen Herstellers in die insgesamt vier Rennen gehen bei den 24 Stunden von Le Mans (18. April), den jeweils acht Stunden in Spa-Francorchamps (6. Juni) und in Suzuka (5. Juli) sowie beim Bol d’Or (19. September). Dabei wird die Titelverteidigung angepeilt, hat sich im vergangenen Jahr doch der offizielle Yamaha-EWC-Rennstall YART (Yamaha Austria Racing Team) auf Bridgestone-Reifen die WM-Krone gesichert. Damit ist der Reifenhersteller das fünfte Mal in Folge erfolgreich gewesen in der Rennserie, in der es noch keine Einheitsreifenregel gibt und somit ein echter Wettbewerb zwischen verschiedenen Reifenmarken möglich ist. Neben den bisher schon auf Reifen des Anbieters vertrauenden Teams YART, BMW Motorrad World Endurance, F.C.C. TSR Honda France, Kawasaki Webike Trickstar und Yoshimura SERT Motul kommen in der diesjährigen Saison demnach außerdem noch AutoRace Ube Racing und KM99 Yamaha – Letzteres vertraute 2025 auf Dunlop – neu hinzu.
Motorradneuzulassungen

Weiterhin sattes Plus und großes Minus bei den Motorradneuzulassungen

Wie schon per Ende Januar präsentieren sich auch nach zwei Monaten des laufenden Jahres die Neuzulassungen motorisierter Zweiräder in Deutschland gemäß Zahlen des Industrieverbandes Motorrad e.V. (IVM) gegenüber demselben Zeitpunkt 2025 mit einem satten Plus von mehr als 42 Prozent auf in Summe knapp 17.000 Einheiten. Allerdings sind dies trotzdem 7.200 Maschinen bzw. knapp 30 Prozent weniger als von Januar bis Februar 2024. Was selbstredend nach wie vor zusammenhängt mit Vorzieheffekten in dem einen Jahr und anschließender Kaufzurückhaltung bei Neufahrzeugen im darauffolgenden Jahr angesichts des zum Jahreswechsel 2024/2025 wirksam gewordenen Änderung von der Euro-5- zur Euro-5+-Abgasnorm für motorisierte Zweiräder. „Die großen Zuwächse der Prozentzahlen von über 42 Prozent sollten uns aber genauso wenig in die Irre führen, wie das deutliche Minus von über 35 Prozent aus dem Jahr 2025. Die rein numerischen Verwerfungen bei den amtlichen Neuzulassungen durch die vielen Euro-5-Tageszulassungen aus dem Jahr 2024 werden uns auch in diesem Jahr noch ein wenig begleiten“, so IVM-Statistiker Christoph Gatzweiler.
In Sachen Nachhaltigkeit gehört Giti Tire weiterhin weltweit zu dem führenden ein Prozent an Unternehmen, was das neuerliche EcoVadis-Rating in „Platin“ belegt (Bild: Giti Tire)

Giti Tire wiederholt EcoVadis-Zertifizierung in „Platin“ für sein Nachhaltigkeitsengagement

Giti Tire ist bereits das zweite Jahr in Folge von EcoVadis, einem der weltweit führenden Anbieter von Nachhaltigkeitsratings für Unternehmen, mit der höchsten Bewertung „Platin“ für seine Nachhaltigkeitsleistungen ausgezeichnet worden.…
Der „Primacy 5 Energy“ ist Michelins erstes Pkw-Sommerprofil mit einem „A“ in allen drei Kategorien des EU-Reifenlabels, wobei aktuell in der dritten oder vierten Kalenderwoche dieses Jahres gefertigte Reifen der Größe 205/60 R16 92H dieses Typs zurückgerufen werden (Bild: Michelin)

Rückruf von Michelins neuem „Primacy 5 Energy“

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Hat Michelin seinem Pkw-Sommerreifen „Primacy 5“ gerade erst eine zusätzliche neue Variante namens „Primacy 5 Energy“ zur Seite gestellt, da gibt es für letzteres Profil bereits einen Rückruf. Betroffen davon sind dabei jedoch einzig…
Reifengroßhändler André Küke (Mitte) – hier mit den Co-Geschäftsführern Jasmin Lüdtke und Jens J. Hofmann – pflegt einen pragmatischen Umgang mit den im hiesigen Lkw-Reifenmarkt stattfindenden Veränderungen (Bild: Küke Vertriebsgesellschaft)

Pragmatismus als Strategie: André Küke über den Wandel durch „die Chinesen“

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Die Jahre 2021 und 2022 waren Ausnahmejahre. In ihnen konnte fast jeder auf dem hiesigen Lkw-Reifenmarkt fast alles verkaufen, sofern er denn die Ware dazu hatte. Doch diese Sonderkonjunktur konnte nur kurzzeitig darüber hinwegtäuschen, dass sich der Markt in einem tiefgreifenden Wandel befindet. Dieser Wandel – hauptsächlich befördert durch Hersteller aus Asien, vornehmlich durch die aus China – setzt Premium- und Qualitätsmarken wie auch Runderneuerte zunehmend unter Druck. Dieser Trend wird sich fortsetzen und erfordert Anpassungsfähigkeit auf den verschiedenen Ebenen der Wertschöpfungskette, auch auf Ebene des Reifengroßhandels. „Unser Geschäftsmodell richtet sich zunehmend auf das Budgetsegment aus“, sagt André Küke folglich und skizziert sein Unternehmen im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG als Begleiter eines Trends und gleichzeitig als „spezialisiert auf Premiumreifen“. Ein Gespräch über „die Chinesen“.

Dieser Beitrag ist außerdem im Lkw-Reifen Special der März-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG erschienen, die hier als E-Paper erhältlich ist. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.