Der „Pilot Sport 5 Energy” (links) und der „Primacy 5 Energy” sind die beiden neuesten Pkw-Sommerreifen im Michelin-Portfolio und laut dem französischen Hersteller „geeignet für Elektrofahrzeuge, Hybrid- und Verbrennermodelle“ (Bilder: Michelin)

Weitere „Energy”-Ausführung eines Michelin-Sommerreifens aufgetaucht

Michelin hat nicht nur seinem Pkw-Sommerreifen „Pilot Sport 5” einen „Pilot Sport 5 Energy” zur Seite gestellt, sondern – ohne großes Aufheben davon zu machen – dem „Primacy 5” auch einen „Primacy 5 Energy”. Letzteren bezeichnet der französische Hersteller als seinen ersten Sommerreifen, der in allen drei Kategorien des EU-Reifenlabels – also hinsichtlich Nassbremsen, Rollwiderstand/Effizienz und Abrollgeräusch – jeweils mit der besten Einstufung „A” aufwarten kann. „Über 80 Prozent der Michelin ,Primacy 5 Energy’ auf dem Ersatzmarkt erfüllen diese Einstufung. Von Michelin gemeinsam mit Fahrzeugherstellern entwickelte markierte Reifen sind davon ausgenommen”, so der Anbieter dazu. Der Reifen sei für Fahrzeuge mit Verbrennungs- genauso wie für solche mit Hybrid-/Elektroantrieb geeignet und biete ein leises, komfortables Fahrerlebnis. Da ihn Michelin diesbezüglich mit seinem „E.Primacy” vergleicht, scheint der „Primacy 5 Energy” dessen Nachfolge anzutreten – und irgendwie auch die der früheren „Energy-Saver”-Modelle.
Mittendrin anstatt nur dabei: Unabhängig davon, welche der diversen Prüfdisziplinen – hier das Schneehandling – des TÜV-Süd-Vergleichstests man sich anschaut, liegt Nokians „Snowproof 3P“ immer auf Augenhöhe mit Wettbewerbsprodukten aus dem Premiumsegment (Bilder: TÜV Süd, Nokian Tyres)

Vorstoß ins Premiumsegment mit dem neue Nokian „Snowproof 3P“?

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Welche Reifenmarke zum Premium-, zum Qualitäts- oder zum Budgetsegment des Marktes zählt, dazu hat wohl jeder in der Branche seine ganz eigene Meinung. Bei Nokian Tyres ist man überzeugt, mit dem soeben vorgestellten Profil „Snowproof 3P“ einen neuen Winterreifen der Premiumkategorie in den Markt rollen zu lassen. Das lässt sich nicht zuletzt daran ablesen, dass der Reifenhersteller aus Finnland sein Produkt vom TÜV Süd hat testen lassen im Vergleich zum „Blizzak 6“, „WinterContact TS 870 P“, „UltraGrip Performance 3“ und „Pilot Alpin 5“. Denn die zugehörigen Marken Bridgestone, Continental, Goodyear sowie Michelin, verortet zumindest die RSU-Großhandelsplattform TyreSystem bei Winter-/Ganzjahresreifen samt und sonders im Premiumsegment, Nokian aber bis dato noch im Qualitätssegment. Da der „Snowproof 3P“ in dem TÜV-Süd-Test in sämtlichen Prüfdisziplinen durchweg mit den vier genannten Wettbewerbsprodukten Leistungen auf Augenhöhe gezeigt hat, könnte man ihn durchaus Vorstoßversuch der Finnen ins Premiumsegment verstehen. [caption id="attachment_345737" align="aligncenter" width="1500"]Erhältlich ist Nokians neuer „Snowproof 3P“ ab Herbst in 50 Dimensionen von 17 bis 21 Zoll fast durchgängig in XL-Ausführung für maximale Tragfähigkeit, wobei das Angebot nach seinem Marktstart schrittweise auf 98 Produkte in 96 Größen von 16 bis 22 Zoll ausgebaut werden soll (Bild: Nokian Tyres) Erhältlich ist Nokians neuer „Snowproof 3P“ ab Herbst in 50 Dimensionen von 17 bis 21 Zoll fast durchgängig in XL-Ausführung für maximale Tragfähigkeit, wobei das Angebot nach seinem Marktstart schrittweise auf 98 Produkte in 96 Größen von 16 bis 22 Zoll ausgebaut werden soll (Bild: Nokian Tyres)[/caption]
AutoBild Allrad Sommerreifentest 2026

Bestes S³-Profil gesucht: AutoBild testet Reifen für Straße, Staub und Schotter

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Der anhaltenden Beliebtheit sogenannter Sport Utility Vehicles (SUVs) Rechnung tragend hat AutoBild für sein Allrad-Special in Ausgabe 12/2026 Sommerprofile der Dimension 255/45 R19 für eben gerade dieser Fahrzeuggattung mit einem Audi Q3 getestet. Dabei mussten sich die Probanden nicht nur auf nasser und trockener Fahrbahn beweisen, sondern zusätzlich noch im Gelände. „Der Weg für Offroader endet nicht dort, wo der Asphalt aufhört“, schreibt das Blatt. Insofern ging es bei dem Produktvergleich auch darum, welche Traktionsleistungen die Kandidaten auf nassem Gras, Kies und Sand sowie beim Handling auf Schotter an den Tag legen, und wie sie dies mit den „normalen“ Anforderungen an sie in Bezug auf Bremswege, Handling, Aquaplaning, Komfort oder Rollwiderstand unter einen Hut zu bringen vermögen. Komplett gescheitert an diesem Spagat ist keiner der Wettbewerber im Testfeld, das sich laut dem Magazin aus neun Profilen „von etablierten Herstellern“ zusammengesetzt hat. Aber sehr wohl ist er dem einen oder anderen besser bzw. schlechter gelungen, wie der Blick auf die von „vorbildlich“ über „gut“ bis hin zu „befriedigend“ reichende Spreizung der Gesamturteile zeigt.
Wie schon im vergangenen Jahr wird Dunlops „Trailmax Raid“ auch 2026 wieder der offizielle Reifen des „Honda-Adventure-Roads“-Programms sein und die Teilnehmer auf den Abenteuer-Events begleiten (Bild: Honda)

„Honda Adventure Roads“ weiter mit Dunlop als Reifenpartner

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Mit seinem „Trailmax Raid“ hat Dunlop bereits im vergangenen Jahr als offizieller Veranstaltungs- bzw. Reifenpartner fungiert bei den „Honda Adventure Roads“. Auch 2026 setzen der hinter ihm stehende Motorradhersteller und die bei Motorradreifen weiterhin zu Goodyear, ansonsten aber zu Sumitomo Rubber Industries (SRI) zählende Marke ihre Zusammenarbeit bei diesem Event fort. Es wird die Teilnehmer auf Honda-Maschinen des Typs XL750 Transalp bei zwei Touren von Barcelona nach Toulouse (11. bis 14. Juni) bzw. von Turin nach Nizza (10. bis 13. September) führen.
Die Reifentests des Automobilklubs in Zusammenarbeit mit Henning Klipps Tempotire (rechts) stünden – sagt AvD-Marketingleiter Benedikt Preussner (links) – „für Unabhängigkeit, Transparenz und hohe fachliche Standards“, und mit Netzwelt an seiner Seite wolle man die mediale Präsenz ausbauen und neue Zielgruppen im digitalen Umfeld erschließen (Bild: AvD)

„Win-win-Situation“ – AvD und Netzwelt kooperieren bei Reifentests

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Setzten der Automobilclub von Deutschland (AvD) und die Netzwelt GmbH bei ihren jüngsten Tests von Sommerreifen der Dimension 215/55 R17 respektive der Größe 205/55 R16 schon auf denselben technischen Dienstleister Tempotire von Ex-AutoBild-Reifentester Henning Klipp, haben beide Seiten nunmehr auch eine Kooperation bei entsprechenden Produktvergleichen vereinbart. Damit wolle man mehr Reichweite und Sichtbarkeit generieren für verlässliche Reifeninformationen, heißt es zur Begründung für die als „Win-win-Situation“ bezeichnete Partnerschaft.
In den kommenden Wochen soll nun die offizielle Grundsteinlegung für das neue Reifenwerk in Saudi-Arabien sein, an dem Pirelli als Minderheitspartner beteiligt ist (Bild: Gordon Johnstone; Pixabay, PIF, Pirelli)

Pirelli und Staatsfonds beginnen mit Werksneubau in Saudi-Arabien

Im Conference Call zu den jüngst veröffentlichten Geschäftskennzahlen für das vergangene Jahr gab Pirelli-CEO Andrea Casaluci auch ein Update zu den Bauplänen in Saudi-Arabien. Wie seit Ende 2023 bekannt, will der italienische Reifenhersteller…

Goodyear erhält europäisches Prüfsiegel für seinen XXL-Landwirtschaftsreifen

Goodyear Farm Tires, ein Teil von Titan International, hat die ECE-Zulassung für seinen breitesten Landwirtschaftsreifen LSW1400/30 R46 erhalten. Der Pneu wurde bereits 2023 für den nordamerikanischen Markt präsentiert und ist für Mähdrescher…
AZuR hat ein Update seines vor drei Jahren erstmals veröffentlichten Greenpapers zur Reifenkreislaufwirtschaft veröffentlicht (Bild: Screenshot)

AZuR veröffentlicht Update seines Greenpapers zur Kreislaufwirtschaft

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Vor drei Jahren hat die Allianz Zukunft Reifen (AZuR) erstmals ein Greenpaper veröffentlicht, mit dem die Interessenvertreter der Reifenkreislaufwirtschaft ihre Forderungen an die Politik formulierten. Nun hat AZuR dazu eine aktualisierte Fassung des Papiers veröffentlicht. In dem als Statusbericht präsentierten 32-seitigen Dokument, das hier auf der AZuR-Internetseite abrufbar ist, werden „die ökologischen und ökonomischen Potenziale von Runderneuerung, Reparatur, Nachprofilierung, mechanischer und chemischer Reifenverwertung“ dargestellt, wie es dazu in einer Mitteilung heißt. Das Greenpaper soll dabei die Beiträge zu Klimaschutz, Ressourcenschonung und industrieller Wettbewerbsfähigkeit der „von AZuR konsequent umgesetzten Circular Economy“ verdeutlichen.