Ganzjahresreifentest 2026 von Auto Motor und Sport

Trotz mindestens „gut“ im Test können Ganzjahresreifen nicht alles

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Für seine morgen erscheinende, als E-Paper aber schon heute verfügbare Ausgabe 20/2026 hat Auto Motor und Sport (AMS) Ganzjahresreifen in der Kleinwagendimension 195/55 R16 auf einem Hyundai i20 getestet. Zwar haben alle neun Kandidaten wenigstens „gut“ abgeschnitten und ein Drittel der Kandidaten sogar „sehr gut“. Gleichwohl lautet eine – zugegebenermaßen recht grobe – Zusammenfassung des aktuellen Produktvergleiches, dass die oft so bezeichneten Alleskönner dann eben doch nicht alles gleich gut können. „Ein Allwetterreifen ist und bleibt ein Kompromiss. „Die Schneeexperten unter ihnen kommen zwar heute schon an die Schneequalitäten mancher Winterreifen heran, von der Sicherheit eines guten Sommerreifens, insbesondere auf trockenen Straßen, sind sie, so will’s die Physik, jedoch ein weites Stück entfernt“, schreibt das Blatt und erklärt zugleich damit, warum explizit für keinen der Probanden die Bestnote „überragend“ vergeben wurde. Mit der können sich laut dem AMS-Notenschema solche Reifen schmücken, die in der Gesamtwertung auf glatte neun (oder mehr) Punkte von maximal zehn erreichbaren Zählern kommen. Der Sieger des aktuellen Ganzjahresreifentests bleibt allerdings knapp bzw. drei Zehntel unter dieser Schwelle.
Das Bandag-Konzept, zu dem seit Neuestem bekanntlich auch eine Heißrunderneuerung gehört, gewinnt dem Anbieter Bridgestone zufolge in Europa „zunehmend an Bedeutung“ (Bild: Bridgestone)

Bandag-Konzept gewinnt in Europa „zunehmend an Bedeutung“

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Angesichts steigender Betriebskosten, wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen und zunehmender Konkurrenz durch günstige Importe stehen Flotten mehr denn je unter Druck, Effizienz zu steigern, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen. In diesem Umfeld will sich Bandag „als überzeugende Premiumlösung positionieren – mit bewährter Technologie, einem klaren Fokus auf Kreislaufwirtschaft und einem starken Netzwerk“, wie es dazu in einer Mitteilung heißt. Diese Entwicklung werde auch strategisch vorangetrieben: Mit der Ernennung von Christoph Frost zum Director Retread Business EMEA per März verstärkt Bridgestone seine Aktivitäten in diesem Bereich. Mit über 25 Jahren Branchenerfahrung treibt er die Weiterentwicklung von Bandag in Europa maßgeblich voran. „Die Runderneuerung spielt eine entscheidende Rolle, um Flotten nachhaltiger und kosteneffizienter zu betreiben“, sagt Frost und ergänzt: „Bandag verfügt über ein starkes Portfolio hochwertiger Lösungen. Jetzt beschleunigen wir dieses Angebot gezielt in wichtigen Märkten.“

Button Lkw Reifen Dieser Beitrag ist außerdem in der Redaktionsbeilage Lkw-Reifen Special der Juni-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG erschienen, die hier als E-Paper erhältlich ist. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.
Die 328 Aussteller der diesjährigen Steinexpo-Messe belegten immerhin 185.000 Quadratmeter an Ausstellungsfläche und lockten damit 62.965 Besucher in Europas größten Basaltsteinbruch in Nieder-Ofleiden (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Steinexpo-Veranstalter zählen gutes Besucher- und besseres Ausstellerplus

Die Veranstalter der Steinexpo ziehen eine positive Bilanz. Europas größte Steinbruch-Demonstrationsmesse habe vergangene Woche an ihren vier Messetagen immerhin 62.965 Besucher in Europas größten Basaltsteinbruch gelockt, den die Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG (MHI) im hessischen Nieder-Ofleiden, einem Stadtteil von Homberg (Ohm), betreibt und der traditionell als geschätzter, weil authentischer Messeschauplatz dient. Vor drei Jahren waren dies noch 61.700 Besucher, was folglich einem Plus von zwei Prozent auf Besucherseite entspricht. Allein der erste Messetag habe mit „13.500 Besuchern ein deutliches Ausrufezeichen auf 2023er-Niveau“ gesetzt, so die Veranstalter.
Geschäftsführer Jürgen Fischer (rechts) und COO Chanyong Park sehen auch den Reifen-Müller-Reifengroßhandel dem Veränderungsdruck des Marktes ausgesetzt und haben folglich Anpassungsthemen auf der Agenda (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Großhändler Reifen Müller forciert Prozess- und Ausrichtungsthemen

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Dass der deutsche und der internationale Reifengroßhandel seit Jahren unter einem hohen Veränderungsdruck stehen, der sich zumeist aus der Digitalisierung von Geschäftsprozessen auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette sowie sich ändernden Verbraucherbedürfnissen heraus ergibt, kommt zunehmend auch bei den Stabilitätsankern im Markt an. Doch diese nehmen die Herausforderungen an und wissen sich anzupassen, wie das Beispiel Reifen Müller aus Hammelburg zeigt.
Prinx Europe will auf der IAA Transportation nicht nur die Produkte seiner neuen Lkw-Reifenserie Xelera sowie den ebenfalls neuen X-Chip (Foto) präsentieren, sondern vor Ort auch in den „direkten Austausch zu OEM-Anforderungen“ gehen (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Prinx Europe nimmt auf IAA auch „OEM-Anforderungen“ in den Fokus

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Einmal mehr dokumentiert Prinx Europe seine großen Ambitionen in Bezug auf den hiesigen Reifenmarkt und nutzt die kommende Woche in Hannover stattfindenden IAA Transportation für eine großangelegte Messepräsenz. Wie es dazu vonseiten des aus China stammenden Herstellers heißt, dessen Europa-Zentrale sich in Darmstadt befindet, stehen auf dem 220 Quadratmeter großen Stand die Produkte der neuentwickelten Lkw-Reifenserie Xelera sowie der X-Chip im Fokus, der „die digitale Basis für intelligentes Flottenmanagement“ schaffe, wie es dazu in einem Vorbericht zur IAA Transportation heißt.
Michelin hat die Anfang des Jahres für die USA angekündigten Akquisitionen im Bereich der Verbundwerkstoffe nun vollzogen (Bild: Patrick Delapierre; Michelin)

Michelin vollzieht USA-Akquisitionen für die Sparte Polymer Composite Solutions

Anfang des Jahres hatte Michelin die Übernahme zweier US-amerikanischer Hersteller von Verbundwerkstoffen angekündigt. Wie es dazu jetzt vonseiten des Reifenherstellers heißt, seien die Übernahmen der Cooley Group (Rhode Island), ein Spezialist…
Continental ist Erstausrüster für den neuen Audi Q3 des Modelljahres 2027 und liefert dazu die Modelle Eco Contact 6 Q (links) sowie TS 870 P ans Band des Ingolstädter Automobilherstellers (Bilder: Continental)

Continental rüstet neuen Kompakt-SUV Audi Q3 ab Werk mit Reifen aus

Continental ist Erstausrüster des neuen Audi Q3. Wie der Reifenhersteller mitteilt, habe er eine entsprechende Freigabe für den Sommerreifen EcoContact 6 Q in 18, 19 und 20 Zoll. Zusätzlich empfiehlt der Hersteller den Ganzjahresreifen ProContact TX10, dies allerdings nur für den nordamerikanischen Markt, sowie den Winterreifen WinterContact TS 870 P, heißt es dazu aus Hannover vonseiten des Reifenherstellers.
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Auch auf der kommende Woche in Hannover beginnenden IAA Transportation wollen die Allianz Zukunft Reifen (AZuR) und Netzwerkkoordinatorin Christina Guth wieder die Gelegenheit nutzen, das Potenzial runderneuerter Nutzfahrzeugreifen für die Transport- und Logistikbranche in den Fokus zu rücken (Bild: NRZ/Arno Borchers)

AZuR und Partner wollen helfen, Bereifungskosten zu senken

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Auch auf der diesjährigen IAA Transportation will die Allianz Zukunft Reifen (AZuR) das Potenzial runderneuerter Nutzfahrzeugreifen für die Transport- und Logistikbranche in den Fokus rücken, nachdem man bei der Messe vor zwei Jahren Premiere feiern konnte. Entsprechende Reifen könnten Flottenbetreibern dabei helfen, „Bereifungskosten zu senken und die mit der Herstellung verbundenen Treibhausgasemissionen zu reduzieren“, so das Netzwerk in einem Vorbericht zu der kommenden Dienstag in Hannover beginnenden Messe. Dabei setzt AZuR auf die Kompetenz seiner Partner Pneus Gern, Rigdon und TireCheck, mit denen man gemeinsam auf der IAA Transportation ausstellt.