Als Nachfolger seines
„Sportec M9 RR“ hat die zu Pirelli zählende Motorradreifenmarke Metzeler im vergangenen Herbst gleich zwei neue Modelle vorgestellt in Form des
„Sportec 01“ und „Sportec 01 RS“. Wobei Letzterer als etwas sportlich als der andere beschrieben wird. Okay, beim Blick auf ihr Profildesign lassen zwar sich leichte Unterschiede zwischen den beiden Varianten erkennen: Was aber ist bei dem einen außerdem noch anders als bei dem anderen?
Zuallererst heißt es, erstere Ausführung richte sich an „sportlich orientierte Fahrer, die ihr Motorrad überwiegend auf der Straße bewegen und Vertrauen sowie hohe Performance selbst bei wechselnden Wetterbedingungen erwarten“ bzw. Besitzer von Supersport-, Naked- und sportlich ausgelegten Crossover-Maschinen, die „dynamisch über kurvenreiche Landstraßen und Bergpässe fahren, ohne auf Sicherheit, Stabilität und Alltagstauglichkeit zu verzichten“. Demgegenüber sei sein Bruder mit dem Namenszusatz „RS“ gedacht für „erfahrene Fahrer und Performance-Fans“, die typischerweise mit Supersport-, leistungsstarken Naked- und Hypernaked-Bikes unterwegs sind. „Sie erwarten ein direktes, rennsportinspiriertes Feedback auf der Straße und wollen denselben Reifen auch bei Trackdays nutzen, ohne aufwendigen Transport oder Reifenwechsel an der Rennstrecke“, so der Reifenhersteller. Was die Frage aufwirft, wie der Hersteller diese leicht unterschiedlichen Ausrichtungen seiner Produkte letztlich realisiert hat.