Die EMEA-Region stellt einen der wenigen Lichtblicke im aktuellen Goodyear-Quartalsbericht dar (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Goodyear-Quartalsbericht: „Langfristige Wertschöpfung“ kommt erst noch

Einmal mehr hat Goodyear einen von roten Zahlen dominierten Geschäftsbericht vorgelegt. Wie es dazu vonseiten des US-amerikanischen Herstellers heißt, gaben die Umsätze konzernweit um 8,7 Prozent und die Absätze sogar um 11,7 Prozent nach. Da gleichzeitig das Betriebsergebnis mit 51,3 Prozent um mehr als die Hälfte einbrach, tat dies auch die Umsatzrendite, die bei Goodyear damit zum Ende des ersten Quartals bei nur noch 2,4 Prozent lag. Die Zahlen seien – so der Hersteller in seinem Bericht – bereits bereinigt um die Verkäufe des Chemiegeschäftes sowie der Dunlop-Markenrechte, die erst nach dem ersten Quartal des vergangenen Jahres vollzogen wurden. Einen Lichtblick stellte dabei die EMEA-Region dar.
Bei der gemeinsam mit dem TÜV Rheinland entwickelten Zertifizierung in Sachen Servicequalität von Werkstätten geht es laut ATR-Service-Geschäftsführer Henning Kaeß „nicht um Kontrolle, sondern um Weiterentwicklung“ (Bild: ATR)

Zweite ATR-Zertifizierungswelle in Sachen Servicequalität

Die ATR Service GmbH hat gemeinsam mit dem TÜV Rheinland die Zertifizierung Servicequalität für Kfz Werkstätten entwickelt und vor zwei Jahren eine erste Zertifizierungswelle im Meisterhaft- und AC-Auto-Check-Netzwerk gestartet. Nach Unternehmensangaben fiel das Ergebnis dabei „hervorragend“ aus, zumal 90 Prozent der daran teilnehmenden Betriebe die Zertifizierung erfolgreich bestanden haben sollen. Vor diesem Hintergrund läuft nunmehr eine zweite Runde – offen für Betriebe, die ihre Auszeichnung erneuern möchten, ebenso wie für Konzeptpartner, die erstmals daran teilnehmen. Bewertet werden dabei zentrale Bereiche des Werkstattbetriebs von Kundenservice und Organisation bis hin zu Sicherheit und rechtlichen Anforderungen.
Die Gruppe sei – sagt der Schaeffler-Vorstandsvorsitzende Klaus Rosenfeld – „trotz eines weiterhin schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfeldes gut in das Jahr 2026 gestartet“ (Bilder: Schaeffler)

Guter Jahresstart auch für Conti-Schwester Schaeffler

Die Schaeffler AG hat ihre Unternehmenskennzahlen für das erste Quartal 2025 vorgelegt und kann dabei ebenso wie die Schwester Continental von einem positiven Start in das laufende Geschäftsjahr berichten. Dies „trotz eines weiterhin schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfeldes“, wie es vonseiten des Konzerns dazu heißt. Für Monate von Januar bis März wird ein Umsatzvolumen von knapp 5,8 Milliarden Euro ausgewiesen, was währungsbereinigt einem einprozentigen Plus entsprechen soll. Dabei erzielte die Gruppe aktuell ein EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 285 Millionen Euro entsprechend einem 3,3-prozentigen Plus gegenüber dem des ersten Quartals 2025. Daraus lässt sich eine von 4,7 Prozent im Vorjahreszeitraum auf nunmehr fünf Prozent leicht verbesserte EBIT-Marge vor Sondereffekten errechnen.

Diewe Wheels: Überraschendes Aus für Ankner und Riedlberger nach GMP-Übernahme

Die GMP Group hat rund vor einem Jahr die Diewe Wheels GmbH offiziell zu 100 Prozent übernommen. Da hatte man schon viele Jahre erfolgreich zusammengearbeitet. Heißt: Diewe Wheels hat neben ihren Rädern auch die GMP-Räder auf dem deutschen Markt erfolgreich unter die Leute gebracht.  Nach nur zwölf Monaten gibt es Zoff im Unternehmen. Wie der neue CEO Marco Mancin von Diewe Wheels mitteilt, haben Josef Ankner und Andreas Riedlberger – „die Männer, die das Unternehmen in Bayern aufgebaut haben (Anmerkung der Redaktion)“ keine Befugnis mehr, im Namen und im Auftrag die Diew Wheels GmbH in irgendeiner Form tätig zu werden.
Beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen erwarten die Ausrichter nicht nur erneut Zigzehntausende Motorsportbegeisterte am Nürburgring, sondern auch ein rekordverdächtiges Starterfeld, von dem knapp ein Viertel in der Topklasse startet (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Die „Grüne Hölle“ im Rekordrausch

Am übernächsten Wochenende wird der Nürburgring wieder Anlaufpunkt für Zigzehntausende Motorsportbegeisterte, die gespannt auf den Start des diesjährigen 24-Stunden-Rennens warten; im vergangenen Jahr war ein neuer Rekord von 280.000 Besuchern erreicht worden. Die Großveranstaltung soll ihrem Ruf als „Motorsportfestival der Superlative“ aber auch auf dem Kurs gerecht werden, wie dazu der ADAC Nordrhein als Ausrichter berichtet.

Praxis-Know-how auf der Tire Cologne: BRV lädt zu kostenlosen Workshops

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Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) bietet auf der Tire Cologne zwei kostenlose 90-minütige Workshops zu praxisrelevanten Themen an, die rechtliche Sicherheit und Arbeitsschutz in den Fokus rücken.
Prinx Chengshan Tire Europe und Küke Vertriebsgesellschaft haben ihre exklusive Austone-Vertriebspartnerschaft für Deutschland begonnen, wobei das Produkt eine zentrale Rolle einnimmt (Bilder: Prinx Chengshan Tire Europe)

Großhändler Küke und Prinx Europe starten in ihre exklusive Partnerschaft

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Anfang des Jahres haben Prinx Chengshan Tire Europe und Küke Vertriebsgesellschaft eine exklusive Partnerschaft für die Vermarktung von Lkw-Reifen der Marke Austone in Deutschland begonnen. Laut dem Großhändler mit Sitz in Herzberg am Harz habe sich diese seither gut angelassen und Vorteile für den aus China stammenden Hersteller und dessen hiesigen Vertriebspartner gebracht. Beide könnten damit gezielt ihre Position im Markt stärken und darüber die Grundlage für „eine klar fokussierte Weitereinwicklung“ legen. Im Mittelpunkt stehe dabei „eine klare Positionierung der Marke Austone in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld“, wie dazu der geschäftsführende Gesellschafter André Küke unterstreicht.

Reifenhersteller GRI verlängert Garantie seiner Reifen auf bis zu zehn Jahre

Der Spezialreifenhersteller GRI (Global Rubber Industries) weitet seine Garantiebestimmungen für Luftreifen aus. Wie das Unternehmen aus Sri Lanka bekannt gab, wird die Garantiezeit für bestimmte Reifentypen ab dem Jahr 2026 auf bis zu zehn Jahre verlängert. Die neue Regelung betrifft Kunden in mehr als 80 Ländern.
Die neue Führungsriege des Runderneuerers RuLa-BRW besteht aus Daniel Jatzek (kaufmännischer Geschäftsführer; von links), Detlev Biermann (geschäftsführender Gesellschafter), Carsten Sauer (Vertriebsleitung Außen-/Innendienst) und Daniel Swinka (technischer Geschäftsführer; Bild: RuLa-BRW)

Runderneuerer RuLa-BRW erweitert Geschäftsführung und Berliner-Line-up

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RuLa-BRW stellt sich zukünftig personell deutlich breiter auf. Wie dazu Detlev Biermann, geschäftsführender Gesellschafter des Runderneuerers, mitteilt, gehörten der Geschäftsführung nun auch Daniel Jatzek und Daniel Swinka an. Beide seien…