Reifenleistung bei geringer Profiltiefe – Point S stößt ins Michelin-Horn

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Den größten Teil seiner Lebensdauer sei ein Reifen bereits teilweise abgefahren, und genau dann ist aus Point-S-Sicht die „Wahrscheinlichkeit am größten, dass er den Fahrer bei Nässe im Stich lässt“ (Bild: NRZ/Christian Marx)

Bisher ist es vor allem eine Michelin-Forderung gewesen, in Sachen der Leistungsfähigkeit von Reifen den Blick nicht nur auf deren Neuzustand zu richten, sondern auch auf ihre Performance bei geringerer Profiltiefe. Nunmehr hat der Reifenhersteller in Point S offenbar einen weiteren Fürsprecher gefunden, Reifen auch im gebrauchten Zustand bzw. nahe der gesetzlichen Mindestprofiltiefe zu testen. Zumal der Reifenhandelsverbund eine solche Prüfung für das neue Pkw-Ganzjahresprofil „4 Seasons 3“ seiner von Continental produzierten Eigenmarke Point S in Auftrag gegeben hat bei der TÜV Süd Product Service GmbH. Demnach musste sich der Newcomer dabei gegen zwei Wettbewerbsprodukte aus dem Tier-2- und Tier-3-Segment unter anderem beim Nassbremsen behaupten: Mit einer Restprofiltiefe von zwei Millimetern soll er die beiden anderen dabei hinter sich gelassen haben.

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