Wind of Change: Conti baut Windpark für sein Werk in Korbach

„Der Windpark wird unserem Standort erhebliche Vorteile bringen“, sagt Klaus Ohlwein, Leiter des Continental-Reifenwerkes in Korbach (Bild: Continental)

Continental hat den Bau seines ersten unternehmenseigenen Windparks in Twistetal beschlossen. Er soll das rund acht Kilometer entfernte Reifenwerk des Anbieters im hessischen Korbach mit Strom versorgen. Damit sieht das Unternehmen die Umstellung auf erneuerbare Energien beschleunigt und will dadurch zugleich die Kostenwettbewerbsfähigkeit des Standortes steigern und die Unabhängigkeit von den Energiemärkten steigern. Demnach werden die drei geplanten Windenergieanlagen gemeinsam mit vor Ort bereits bestehenden Fotovoltaikanlagen künftig rund zwei Drittel des Strombedarfs des Reifenwerkes decken. Wie es weiter heißt, würden die Windkraftanlagen jährlich etwa 55 Gigawattstunden Strom erzeugen, was bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 3.500 Kilowattstunden dem Bedarf von rund 15.000 Haushalten entspreche. Dafür plant Continental, einen Betrag im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in das Projekt zu investieren. Die behördlichen Genehmigungen liegen bereits vor. Ein Baubeginn ist für 2026 vorgesehen, während die etwa anderthalb Jahre später erfolgen soll.

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