Werke wie Korbach bleiben für Conti „von entscheidender Bedeutung“

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Die Aufnahme der Fertigung von radialen Motorradreifen auch im thailändischen Rayong soll keine Veränderungen bezüglich der Motorradreifenproduktion am Standort Korbach nach sich ziehen, zumal laut Continental etablierte Werke wie dieses für das Unternehmen „von entscheidender Bedeutung“ bleiben und „weiterhin gezielte Investitionen erhalten“ sollen (Bild: NRZ/Christian Marx)

Nach der jüngsten Erweiterung des Conti-Produktionsstandortes im thailändischen Rayong und insbesondere der im Zuge dessen dort erfolgten Aufnahme der Fertigung auch von radialen Motorradreifen hat sich aus Sicht der NEUE REIFENZEITUNG die Frage danach gestellt, ob dies mit irgendwelchen Veränderungen bezüglich der Motorradreifenproduktion am Standort Korbach einhergehen könnte. „Unser Ansatz ist es, unsere globale Produktionsstruktur zu stärken und nicht einzelne Standorte zu ersetzen. Rayong erweitert zusätzliche internationale Kapazitäten und unterstützt das regionale Wachstum, während etablierte Werke wie Korbach für unseren Betrieb von entscheidender Bedeutung bleiben und weiterhin gezielte Investitionen erhalten, um schneller und flexibler auf Marktanforderungen zu reagieren“, wie eine Unternehmenssprecherin auf konkrete Nachfrage dazu mitgeteilt hat. Wobei sie zugleich klargestellt hat, dass die Produktion in Rayong zwar „der wachsenden Nachfrage im asiatisch-pazifischen Raum“ diene und Contis Nähe zu wichtigen Wachstumsmärkten stärken soll. Was demnach aber nicht gleichbedeutend damit ist, dass die dort produzierten Reifen auf einzelne Regionen beschränkt wären. Sie seien vielmehr – wie es weiter heißt – „für den weltweiten Einsatz vorgesehen und können flexibel in allen Märkten vermarktet werden“.

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