Bestätigte Aumovio-Prognose trotz überwiegend rückläufiger Kennzahlen

Nach den Worten seines Vorstandsvorsitzenden Philipp von Hirschheydt will Aumovio weiterhin mit „hoher Disziplin und einem klaren Fokus auf Effizienz“ daran arbeiten, seine gesetzten Unternehmensziele zu erreichen (Bild: Aumovio)

Die ehemalige Geschäftseinheit Automotive von Continental, die seit dem im Frühjahr 2025 erfolgten Spin-off eigenständig im Markt agiert unter dem Namen Aumovio, hat ihre Kennzahlen für das dritte Quartal bzw. die ersten neun Monate des laufenden Jahres vorgelegt. Das Unternehmen berichtet in diesem Zusammenhang eine „verbessert[e] operative Ergebnismarge im dritten Quartal trotz deutlichem Umsatzrückgang“. Konkret ist in den Monaten Juli bis September demnach ein bereinigter Konzernumsatz in Höhe von rund vier Milliarden Euro erwirtschaftet worden, nachdem es in denselben drei Monaten 2025 noch etwa 4,5 Milliarden Euro gewesen sind. Das bereinigte EBIT fiel zwar ebenfalls von zuvor 153 Millionen Euro auf 137 Millionen Euro, doch das sich daraus ergebende Minus von gut zehn Prozent ist kleiner als der fast zwölfprozentige Umsatzrückgang, sodass sich die EBIT-Marge leicht von 3,4 auf 3,5 Prozent verbessert hat. Aus Neunmonatssicht sind allerdings alle drei Kennzahlen rückläufig: Der bereinigte Konzernumsatz liegt im aktuellen Berichtszeitraum mit 12,6 Milliarden Euro nicht ganz zehn Prozent hinter dem Vorjahresvergleichswert zurück, das bereinigte EBIT mit 413 Millionen Euro um 29,0 Prozent sowie damit auch die EBIT-Marge mit 2,3 Prozent 0,7 Prozentpunkte unter den für Januar bis September berichteten drei Prozent.

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