Sieg im EWC-Finallauf für Dunlop-, aber WM-Titel für Bridgestone-Team

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Feiert den Titelgewinn der EWC-Saison 2021: der auf Bridgestone-Reifen vertrauende Rennstall Yoshimura SERT Motul, bei dem das Kürzel im Namen für Suzuki Endurance Racing Team steht (Bild: Bridgestone)

Umgekehrte Vorzeichen in der diesjährigen FIM-Motorradlangstreckenweltmeisterschaft EWC (Endurance World Championship), die eine der wenigen noch verbliebenen Motorsportserien ist, in denen nicht auf Einheitsreifen gefahren wird und bei der insofern verschiedene Marken im Wettbewerb miteinander stehen. Hatte sich ein von Dunlop unterstütztes Team im letzten Lauf der Saison 2019/2020 einem von Bridgestone ausgerüsteten Team zwar den Vortritt lassen müssen, sich aber trotzdem dem WM-Titel sichern können, ist es in der am vergangenen Wochenende im tschechischen Most zu Ende gegangenen Saison 2021 genau umgekehrt: Das Dunlop-Team BMW Motorrad World Endurance holte dort den Sieg, aber angesichts besserer Platzierungen davor in den drei Rennen in Le Mans, Estoril und beim Bol d’Or genügte dem auf Bridgestone-Reifen vertrauenden Rennstall Yoshimura SERT Motul ein dritter Rang, um sich den WM-Titel für 2021 zu sichern. Es ist der zweite EWC-Titelgewinn auf Reifen des japanischen Herstellers nach einem entsprechenden Erfolg zuletzt in der Saison 2017/2018, bevor 2018/2019 ein auf Pirelli-Gummis vertrauendes Team die Nase vorn hatte gefolgt dann zuletzt eben 2019/2020 von Dunlop. christian.marx@reifenpresse.de

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