Eigene(s) Bedürfnisse/Fahrprofil bei der Winterreifenwahl berücksichtigen

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Bei der Auswahl von (Winter-)Reifen sollten Autofahrer laut dem ADAC auf mehr als nur eine gute Fahrsicherheitsbewertung des in Auge gefassten Modells achten (Bild: ADAC/Marc Wittkowski)

Im Zusammenhang mit den kürzlich vorgelegten Ergebnissen seines jüngsten Winterreifentests empfiehlt der ADAC Autofahrern, bei einer etwaigen Neuanschaffung rund um die Wahl des letztendlichen Modells die „eigenen Bedürfnisse und das eigene Fahrprofil [zu] berücksichtigen“. Speziell Vielfahrern wird dabei geraten, dass sie neben einer guten Fahrsicherheitsbewertung auch auf eine hohe prognostizierte Laufleistung (siehe Tabelle unten) und einen geringen Abrieb achten sollten. Dabei sind die beiden zuletzt genannten Kriterien bekanntlich Faktoren, die seit der Neuausrichtung der ADAC-Reifentests vor einigen Jahren Bestandteil der Umweltwertung der jeweiligen Probanden sind, die zu 30 Prozent in ihr Gesamtergebnis einfließt. Was den Tausch der Winterreifen für ein Fahrzeug betrifft, sagt der Klub einerseits, dass sie nicht älter als acht Jahre sein sollten. Andererseits liegt man mit dem überwiegenden Teil der Branche auf einer Linie, wonach sie bei weniger als vier Millimetern Profiltiefe ersetzt werden sollten. Zumal aktuelle Untersuchungen des ADAC gerade erst gezeigt haben, dass die Leistungsfähigkeit von Winterreifen mit abnehmender Profiltiefe nachlässt.

Prognostizierte Laufleistungen im ADAC-Winterreifentest 2026

 

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