„Brutaler Rohstoffmarkt“ belastet die Kautschukbranche

„Die Unternehmen geraten zunehmend unter Druck. Hohe Rohstoff- und Energiekosten, geopolitische Unsicherheiten und die strukturellen Standortnachteile in Deutschland wirken gleichzeitig auf die Betriebe ein“, sagt WdK-Chefvolkswirt Michael Berthel (Bild: NRZ/Christian Marx)

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK), der die Interessen von über 200 Unternehmen mit mehr als 60.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von rund 10,5 Milliarden Euro vertritt, schlägt einmal mehr Alarm. Die Branche sehe sich aktuell mit einer außergewöhnlich schwierigen wirtschaftlichen Situation konfrontiert. Denn im Zuge des Irankrieges träfen massive Preissteigerungen bei Rohstoffen und anhaltend hohe Energiekosten auf eine gleichzeitig schwache Industriekonjunktur und verhaltene Nachfrage. „Die Branche erlebt eine fast einmalige ökonomische Disparität. Die Rohstoffkosten nähern sich historischen Höchstständen wie in den Jahren 2011 und 2022 – gleichzeitig fehlt jedoch die Nachfrage, die solche Belastungen zumindest teilweise auffangen könnte“, erklärt WdK-Chefvolkswirt Michael Berthel.

Allein seit Jahresende 2025 haben sich Butadien-basierte Synthesekautschuke gemäß Daten des WdK um mehr als 30 Prozent verteuert (Bild: WdK)

Allein seit Jahresende 2025 haben sich Butadien-basierte Synthesekautschuke gemäß Daten des WdK um mehr als 30 Prozent verteuert (Bild: WdK)

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