Den „Winter“ gibt es sowohl als Dunlop- als auch als Cooper-Reifen
Wenn Verbraucher mitunter sagen, alle Reifen seien rund und schwarz, dann ärgert das so manchen in der Branche. Denn obwohl diese Aussage – wortwörtlich genommen – sachlich vollkommen richtig ist, stört den Fachmann das damit in der Regel zum Ausdruck Gebrachte, dass ein Reifen wie der andere ist, es Unterschiede zwischen ihnen vermeintlich also nicht gibt. Das wiederum stimmt selbstredend nicht, wofür ein Blick auf die Ergebnisse der einschlägigen Reifentests belegt, wo es eigentlich immer Profile gibt, die ihre Sache besser machen als andere. Und doch werden sich bestimmt einige Autofahrer in ihrer Meinung bestätigt sehen, dass ein Ei wie das andere ist bzw. ein Reifen wie der andere, beim Blick auf das gerade erst vorgestellte „Winter“-Profil der Marke Cooper.
Denn abgesehen von seiner Seitenwandbeschriftung ist sein Aussehen exakt dasselbe wie bei dem im vergangenen Frühjahr von Goodyear vorgestellten „Winter“-Reifen von Dunlop. Was freilich im Zusammenhang stehen dürfte mit dem Übergang der Rechte an der letztgenannten Marke von Goodyear auf Sumitomo Rubber Industries (SRI) zum zurückliegenden Jahreswechsel: Fungierte bis dahin Dunlop als Goodyear-Zweimarke, soll dort nun bekanntlich Cooper diese Rolle übernehmen, während sich umgekehrt SRI vorgenommen hat, Dunlop von zuletzt dem Qualitätssegment zurück in die früher angestammte Premiumliga zu hieven bzw. oberhalb seiner weiteren Marken Falken und Pneumant zu positionieren, wobei die Marktrückkehr letzteren Labels für 2027 angekündigt ist.



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