Rückläufiger US-Reifenmarkt – Untersuchung zu Reifenimporten gefordert
Die US Tire Manufacturers Association (USTMA) prognostiziert für dieses Jahr einen im Vergleich zu 2025 rückläufigen Reifenabsatz in den Vereinigten Staaten. Demnach wird ein Stückzahlvolumen über alle Produktsegmente hinweg in Höhe von rund 330 Millionen Einheiten erwartet, was knapp zwei Prozent weniger wären als die etwas mehr als über 336 Millionen Stück im Vorjahr und ein annähernd einprozentiges Minus gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019. Bei alldem schwächelt im Vergleich zu 2025 das Ersatzgeschäft stärker als die Erstausrüstung, während es bezogen auf 2019 andersherum ist. Der Blick in die Produktsegmente zeigt, dass für Pkw-Reifen ein Rückgang erwartet wird, wohingegen für (Leicht-)Lkw die Zeichen auf Wachstum zu stehen scheinen. Unabhängig davon bereitet der US-Gewerkschaft United Steelworkers (USW) die Lage der heimischen Reifenhersteller Kopfzerbrechen. Zumal deren Produktion den Arbeitnehmervertretern zufolge seit 2000 um rund 40 Prozent zurückgegangen ist als Folge zunehmender Reifenimporte.


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