Strategische Partnerschaft von Continental und der Renault Group

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„Gemeinsam mit der Renault Group steigern wir die Effizienz ihrer neuen Elektrofahrzeuge“, sagt Dr. Christian Strübel, Spezialist für das Thema Rollwiderstand von Pkw-Reifen bei Continental (Bild: Continental)

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wollen Continental und die Renault Group die Entwicklung energieeffizienter Elektrofahrzeuge forcieren, da in diesem Zusammenhang nicht zuletzt besonders rollwiderstandsarme Reifen eine Rolle spielen. Vor diesem Hintergrund hat der deutsche Reifenhersteller für das Innovationsteam der Renault-Gruppe einen Reifen entwickelt, der mit einem um bis zu 35 Prozent geringeren Rollwiderstand als für die Bestnote „A“ im EU-Reifenlabel erforderlich aufwarten können soll. Bei einer Batteriereichweite von 500 Kilometern ließen sich damit rund 30 Extrakilometern je Ladung erreichen, wie Conti vorrechnet. Ausgangspunkt war demnach das in der Größe 205/45 R18 90H XL FR auch als Erstausrüstung für den neuen elektrischen Twingo zu dem französischen Automobilhersteller ans Band gelieferte „EcoContact 7“ genannte Profil des Anbieters, das er gezielt auf die Anforderungen der Renault Group zugeschnitten hat. Dafür entwickelte das Unternehmen eine speziell modifizierte Laufflächenmischung und ergänzte sie eigenen Worten zufolge um ein maßgeschneidertes Seitenwandkonzept sowie eine optimierte Reifenkonstruktion.

Vorgestellt wurde der speziell für den französischen Automobilhersteller entwickelte rollwiderstandsoptimierte Conti-Reifen auf Basis des „EcoContact 7“ Anfang Juni bei der „Sustainability Tour“ der Renault Group in Guyancourt nahe Paris (Bild: Wlad Simitch)

Vorgestellt wurde der speziell für den französischen Automobilhersteller entwickelte rollwiderstandsoptimierte Conti-Reifen auf Basis des „EcoContact 7“ Anfang Juni bei der „Sustainability Tour“ der Renault Group in Guyancourt nahe Paris (Bild: Wlad Simitch)

Vorgestellt wurde der Reifen im Rahmen der „Sustainability Tour“ der Renault Group Anfang Juni in Guyancourt nahe der französischen Hauptstadt Paris. „Gemeinsam mit der Renault Group steigern wir die Effizienz ihrer neuen Elektrofahrzeuge. Unsere maßgeschneiderten Reifen haben einen sehr niedrigen Rollwiderstand und erhöhen dadurch die Reichweite spürbar“, erklärt Dr. Christian Strübel, der sich bei Continental auf das Thema Rollwiderstand von Pkw-Reifen spezialisiert hat, der dem Hersteller zufolge antriebsübergreifend für etwa 20 bis 30 Prozent des Energieverbrauchs eines Autos verantwortlich ist. Ein sehr geringer Rollwiderstand sei insofern entscheidend, um die Reichweite und Effizienz von Elektrofahrzeugen weiter zu erhöhen, sagt Nicolas Champetier, Vice President Innovation bei der Renault Group. „Mit Continental haben wir dafür einen starken Partner an unserer Seite: Durch die langjährige Zusammenarbeit in der Erstausrüstung können wir gemeinsam Lösungen entwickeln, die das Potenzial haben, unseren Kunden echten Mehrwert zu bringen“, ergänzt er.

Da Reifen bei alldem gleichzeitig auch sicherheitsrelevant sind, setzen beide Partner in der gemeinsamen Entwicklung demnach auf modernste virtuelle Entwicklungs- und Testverfahren. Im Mittelpunkt stehe dabei der Driver-in-the-Loop-Fahrsimulator von Continental, mit dem sich Reifeneigenschaften unter realitätsnahen Fahrbedingungen schon in einem frühen Entwicklungsstadium bewerten und optimieren lassen. Auch eingebunden wurde der ROADS genannte Fahrsimulator der Renault Group, der reale Fahrbedingungen digital abbilden und reproduzierbare Tests im virtuellen Raum ermöglichen soll. „Durch das Zusammenspiel beider Systeme haben sich Testszenarien nahtlos abbilden und Entwicklungsprozesse gezielt beschleunigen lassen. Der verstärkte Einsatz solcher Methoden unterstützt eine effizientere Entwicklung und reduziert den Bedarf an physischen Testreifen“, wie Continental in diesem Zusammenhang erklärt. Dort hat man durch den Einsatz virtueller Verfahren in der Reifenentwicklung eigenen Worten zufolge mittlerweile jährlich bis zu 10.000 Testreifen einsparen können.

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