Wegfall Tausender Stellen bei ContiTech

Das mit dem Gesamtbetriebsrat Rubber von Continental ausgehandelte Transformationspaket könne sich – findet IGBCE-Hauptvorstandsmitglied Francesco Grioli – „bei allem Schmerz sehen lassen“ (Bild: IGBCE/Stefan Koch)

Wenige Tage nach seiner Hauptversammlung hat Continental die im vergangenen Herbst angekündigten „zusätzliche[n] Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit“ von ContiTech konkretisiert. Geplant für den vor dem Verkauf stehenden Unternehmensbereich des zukünftigen Dann-nur-noch-Reifenkonzerns ist demnach ein „sozialverantwortlicher Abbau von rund 3.000 Stellen weltweit – davon rund 1.600 in Deutschland – sowie [die] Verlagerung von Tätigkeiten an Standorte mit wettbewerbsfähigeren Kostenstrukturen“. Diesbezüglich ist eine entsprechende Vereinbarung mit der Arbeitnehmerseite erzielt worden, wobei sich die Umsetzung des Sozialplans ab 2028 in Form jährlicher Einsparungen in Höhe von 150 Millionen auszahlen und so die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von ContiTech sichern soll. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) spricht mit Blick darauf von einem mit dem Gesamtbetriebsrat Rubber (GBR) von Continental geschlossenen Transformationspaket, das Investitionen in deutsche Standorte, Tarifbindung und Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis mindestens Ende 2030 vorsehe.

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