Kautschukbranche: Rohstofflage angespannt – Preise „von einem Hoch zum nächsten“

WdK-Chefvolkswirt Michael Berthel warnt davor, dass die wirtschaftliche Erholung der Branche angesichts einer verbesserten Auftragslage durch die hohen Preise für Rohstoffe abgeschwächt werden könnte (Bild: NRZ/Christian Marx)

Nach Angaben des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK) sieht sich die Branche zunehmend im Griff turbulenter Rohstoffmärkte, sodass vor entsprechenden Auswirkungen gewarnt wird. Die Versorgungslage bei wichtigen Industrierohstoffen sei – wie es weiter heißt – „zum Reißen angespannt“, ohne dass eine Verbesserung der Situation in Sichtweite wäre. Demnach ist es aufgrund dessen bereits zu einzelnen Produktionsausfällen gekommen, wie darüber hinaus noch ergänzt wird. „Die Materialpreise eilen von einem Hoch zum nächsten“, beschreibt WdK-Chefvolkswirt Michael Berthel die gegenwärtige Situation. Die angespannte Lieferkette, gepaart mit einer rasanten Entwicklung der Preis, gerade auch bei Kautschukrohstoffen, stelle derzeit eine besondere operative Herausforderung für die Unternehmen der Branche dar. Zu denen zählt nicht zuletzt die Reifenindustrie, vertritt der Verband doch die Interessen der deutschen Hersteller von Bereifungen und technischen Elastomererzeugnissen bzw. gut 170 Unternehmen dieses Wirtschaftszweiges mit rund 70.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von mehr als neun Milliarden Euro. cm
Die Preise für Naturkautschuk bleiben auf einem hohen Niveau bzw. ziehen weiter an

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