Branchenunsicherheit nicht ohne Einfluss auf die Brembo-Zahlen

Anders als bei anderen Zulieferern zeigten sich die Unternehmenskennzahlen des italienischen Bremsenspezialisten Brembo lange recht unbeeindruckt von den Veränderungen in der Automotive-Branche. Doch für das dritte Quartal und damit auch für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres melden die Italiener wie schon mit dem Halbjahreszwischenbericht leichte Umsatz- und Gewinnrückgänge. Demnach hat man von Juli bis September mit 660,1 Millionen Euro zwei Prozent geringere Verkaufserlöse erzielen können. Mit Blick auf den bisherigen Jahresverlauf ist von einem 1,4 prozentigen Minus auf knapp zwei Milliarden Euro die Rede. Das EBIT für die ersten neun Monate verringerte sich allerdings um 6,6 Prozent auf 249,2 Millionen Euro, während das EBITDA 3,7 Prozent zulegte auf 394,0 Millionen Euro. Dies entspricht mithin Margen in Höhe von 12,6 Prozent (EBIT) bzw. 20,0 Prozent (EBITDA). Als Nettogewinn werden für Januar bis September 176,1 Millionen Euro und damit 10,7 Prozent weniger als im selben Zeitraum 2018 ausgewiesen. Ungeachtet dessen zeige sich im aktuellen Brembo-Geschäftsergebnis – sagt Chairman Alberto Bombassei – „die Fähigkeit des Unternehmens, trotz anhaltender, tief gehender Unsicherheit im globalen Automotive-Markt, die gewählte Langfriststrategie effektiv umsetzen und damit eine zwar rückläufige, aber immer noch über der durchschnittlichen Marktentwicklung liegende Geschäftsentwicklung erzielen zu können“. cm

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