Inspiriert vom Motorsport: Michelins neuer Motorradreifen „Power RS“

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Mit seinem neuen Motorradreifen „Power RS“ will Michelin die Messlatte für sportliche Leistungen auf der Straße ein Stück höherschrauben. Er sei inspiriert vom Motorsport und vereine optimale Handlingeigenschaften und ausgezeichnete Stabilität mit maximalem Grip auf trockener Fahrbahn, wird versprochen.

Passend zu alldem präsentiert der französische Hersteller seine Neuentwicklung beim Motorrad-Grand-Prix dieses Wochenende auf Phillip Island (Australien), zumal Michelin ja nicht nur alleiniger Reifenausrüster der höchsten Rennklasse (MotoGP) ist, sondern zugleich auch Titelsponsor des dortigen WM-Laufes. In den Handel soll der „Power RS“ dann Anfang Januar 2017 kommen – in insgesamt 13 Dimensionen. Um die Qualitäten des Neuen zu belegen, hat das Unternehmen das Motorrad-Test-Center (MTC) als unabhängigen Dienstleister mit einem Vergleich mit den Wettbewerbsprodukten Bridgestone „Battlax Hypersport S21“, Conti „SportAttack 3“, Dunlop „Sportmax SportSmart²“, Metzeler „Sportec M7 RR“ sowie Pirelli „Diablo Rosso III“ jeweils in den Dimensionen 120/70 ZR17 am Vorder- und 190/55 ZR17 am Hinterrad einer 2015er BMW S1000RR beauftragt.

Michelins neuer „Power RS“ soll Anfang Januar 2017 in insgesamt 13 Dimensionen in den Handel kommen

Michelins neuer „Power RS“ soll Anfang Januar 2017 in insgesamt 13 Dimensionen in den Handel kommen

Das zugehörige Protokoll zu den MTC-Fahrversuchen, bei denen es einzig um die Handlingeigenschaften im Trockenen wie im Nassen ging, steht auf Michelins Motorradwebseiten zum Herunterladen bereit. Beim Blick auf die darin nachzulesenden Ergebnisse stellt man zwar fest, dass der „Power RS“ den mitgeprüften Reifen der Marken Metzeler, Pirelli und Bridgestone in Sachen Nasshandling den Vortritt lassen muss, nicht aber bei trockener Piste. Das MTC habe die „sehr gute Performance“ seines neuen Motorradreifens in Bezug auf optimalen Grip und Stabilität sowie sportliches Handling auf trockener Fahrbahn bestätigt, interpretiert der Hersteller insofern die Ergebnisse des von ihm in Auftrag gegebenen Vergleiches. Schließlich habe man bei seiner Entwicklung – heißt es weiter – „umfangreiches Know-how und verschiedene Innovationen aus dem Motorsport eingesetzt, um ein herausragendes Leistungsniveau zu erzielen“.

Beispielhaft genannt wird in diesem Zusammenhang etwa eine neuartige Gummimischung auf Basis bewährter Rezepturen aus dem Rennsport, die in Kombination mit einer optimierten Karkasse für exzellenten Grip auf trockenen Strecken sorgen soll. Am Hinterradreifen kommt zudem die von den Franzosen patentierte „ACT+“-Technologie zum Einsatz, mit der ein Plus an Stabilität beim Fahren auf gerader Strecke und bei extremer Schräglage verbunden wird. „Die Steifigkeit der Karkasse nimmt von der Mitte nach außen zu. Die flexiblere Reifenmitte stabilisiert das Motorrad bei Fahrten auf gerader Strecke, während die zu den Flanken hin ansteigende Karkasssteifigkeit die Kurven- und Beschleunigungsstabilität mit zunehmender Schräglage verbessert“, erklärt Michelin. christian.marx@reifenpresse.de

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