Weiterer Stellenabbau in der deutschen Automobilindustrie prognostiziert

Begründet wird die düstere Prognose in Sachen Beschäftigungsabbau bei den Automobilherstellern und ihren Zulieferern hierzulande mit Überkapazitäten bei der Produktion und Kostennachteilen am Standort Deutschland (Bild: Volkswagen)

Hatte das Center of Automotive Management (CAM) unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zum Ende des ersten Halbjahres schon einen Rückgang der Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie um rund 5,5 Prozent im Vergleich zu 2025 gemeldet auf etwa 692.000, prognostiziert die Strategieberatung Roland Berger einen weiter rückläufigen Trend. Bis 2030 dürften bei den Automobilhersteller und ihren Zulieferern hierzulande demnach mindestens weitere 200.000 Arbeitsplätze – rund 90.000 direkte, 95.000 Stellen in indirekten Funktionen und 15.000 Managementpositionen – wegfallen, sodass die Branche dann nur noch etwa 490.000 Beschäftigte zählen würde. Das wäre immerhin ein knappes Drittel weniger als Mitte dieses Jahres.

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1 Antwort
  1. Johannes says:

    Wen wundert das noch, denn viel zu lange haben etliche sogenannte deutsche Hersteller keine Fahrzeuge für den deutschen Käufer hergestellt. Der hat dann eben Kia, Hyundai, Renault, Dacia o.ä. gekauft.

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