Kürzeste Bremswege reichen erneut nicht zum Sieg beim AutoBild-Winterreifentest

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Beim AutoBild-Winterreifentest 2018 hatte Contis „WinterContact TS 860“ trotz Poleposition nach der bei dem Blatt üblichen Vorrunde damals, bei der es um den in Summe kürzesten Bremsweg auf Nässe und Schnee geht, im Finale dann knapp den Sieg verfehlt. Duplizität der Ereignisse: Dieses Jahr trifft Bridgestones „Blizzak LM005“ das gleiche Schicksal. Denn nach der Vorausscheidung beim AutoBild-Winterreifenreifentest 2019 von Profilen in der Größe 225/45 R17 in Führung liegend, muss er sich letztlich mit dem fünften Platz begnügen. Gleichwohl fährt er dabei das Prädikat „vorbildlich“ genauso ein wie Goodyears „UltraGrip Performance+“, Michelins „Alpin 6“ und Apollos „Aspire XP“ hinter dem Testsieger „TS 860“ vor ihm sowie dem nach ihm über die Ziellinie gekommenen „Wintrac Pro“ der Marke Vredestein. Weitere acht Modelle unter den insgesamt 20 Finalisten beim diesjährigen Test werden mit „gut“ bewertet, vier mit „befriedigend“ und zwei als „bedingt empfehlenswert“ bezeichnet. christian.marx@reifenpresse.de

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2 Kommentare
  1. Feger says:

    Das Niveau der Tests wird auch immer geringer hinsichtlich der journalistischen Qualität und verkommt zu einem einfachen runterschreiben von Zahlenkolonnen

    Folgendes Beispiel: Kleber Krisalp HP3 und BF Goodrich G-Force Winter
    2 verfügen über ein identisches Profil und laufen (zumindest zum Teil) im gleichen Werk in Polen vom Band. Das zwei so gleichartige Reifen doch in Teilen unterschiedliche Testergebnisse produzieren, wirft sofort Fragen auf. Wurde die Mischung geändert, wenn ja ab welcher Produktionswoche?
    Die für den Test genutzten Felgen sind ebenfalls nicht ein und dasselbe Modell, sondern gemäß Bild in der Zeitschrift mindestens zwei unterschiedliche. Jeder weiß, dass je nach Felgengewicht das Fahrerlebnis anders sein kann.

    Darüber hinaus wäre es interessant, wenn zu den Tests die Umgebungsbedingungen genannt werden würden (Lokation, Lufttemperatur, Asphalttemperatur). Die Art und Weise, wie konkret getestet wird, je Reifen 1 Fahrversuch, 5 oder 10, ist ebenfalls nicht genannt. Es soll interessierte Leser geben, die sich für etwas mehr Hintergrund interessieren.

    Aber dafür muss man womöglich sich 40 Jahre alte Tests aus dem Archiv von AMS oder MOT durchlesen, da findet man noch etwas mehr Tiefgang (Shorehärte, Anzahl der Lagen etc.).

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