Hankook von EU-Antidumpingzöllen nicht betroffen

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Nachdem die Europäische Union Anfang Mai Antidumpingzölle auf aus China importierte Lkw- und Busreifen verhängtund für solche des südkoreanischen Herstellers Hankook dabei eine zu zahlenden Strafabgabe in Höhe von 52,85 Euro pro Reifen festgelegt hat, weist das Unternehmen selbst nun darauf hin, dass man gar nicht betroffen sei. Zwar betreibt Hankook sehr wohl auch Reifenwerke in China, doch eigenen Angaben zufolge würden die Nutzfahrzeugreifen für den europäischen Markt nicht dort produziert. „Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat das Nutzfahrzeugsegment vor allem in Europa für Hankooks Geschäft zunehmend an Bedeutung gewonnen. Wir wachsen bei unseren Erstausrüstungspartnerschaften, unseren Fuhrparkkooperationen und unserer Produktpalette. Durch die rechtzeitige Anpassung unserer Lkw- und Busreifenproduktion sowie unserer Lieferkette haben wir uns darüber hinaus strategisch bereits auf künftiges Wachstum vorbereitet. Wir sind daher auch nicht von den jüngst von der Europäischen Kommission eingeführten Antidumpingzöllen tangiert‟, erklärte Tony Lee, Vizepräsident Marketing & Vertrieb bei Hankook Tire Europe. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass man sich bei der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge als „Global Player mit starkem Lkw- und Busreifenbereich“ präsentieren werde samt Vorstellung einer Weltpremiere in Form eines neues Sortimentes an Lkw-Reifen für den gemischten On- und Offroadeinsatz. cm

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