Onlinereifenkauf meist nicht günstiger – trotz Sparpotenzial von „bis zu 46 Prozent“

Dienstag, 20. September 2016 | 2 Kommentare
 
 
 
Die Zeitschrift TestBild hat untersucht, wie sich der Onlinekauf von Winterreifen bei sich an Endverbraucher richtende Webshops gestaltet und ob Autofahrer dabei letztlich wirklich Geld sparen können, wie im Allgemeinen immer angenommen wird. Dazu hat das Magazin das diesbezügliche Angebot von zehn Shops – 12Reifen, Amazon, Ebay Motors, Giga-Reifen, Reifen24, Reifen.com, Reifenchampion, ReifenDirekt, Reifentiefpreis und Tirendo – unter die Lupe genommen. In die Gesamtwertung eingegangen ist dabei freilich nicht nur das Kapitel Preise/Testkauf, sondern auch Angebot und Auswahl der jeweiligen Shops sowie noch die beiden weiteren Teildisziplinen Service/Beratung und Datenschutz/Sicherheit. Letztendlich wurde das Ganze dann noch mit dem Reifenangebot bei den Werkstattketten ATU und Pit-Stop verglichen. Mit teils erstaunlichem Ergebnis. Denn laut TestBild hätte ein Kunde beim Kauf von Continental-Reifen für eine E-Klasse von Mercedes bei ReifenDirekt und der anschließenden Montage bei einem vom Anbieter vorgeschlagenen Partner rund 82 Euro mehr zahlen müssen als bei der Pit-Stop-Filiale um die Ecke. „Wer seine Winterreifen im Netz kauft, kann kräftig sparen“, sagt nichtsdestoweniger Max Wiesmüller von TestBild. „Allerdings nur mit dem nötigen Fachwissen und der richtigen Werkstatt“, wie er einschränkt. Ansonsten empfehle sich der Gang zum Fachhändler, der oft günstiger sei und obendrein bessere Beratung biete. christian.marx@reifenpresse.de

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Kategorie: EDV & Online, Markt, Produkte, Werkstatt

Kommentare (2)

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  1. Manfred Bessel sagt:

    Also liebes Reifenpresse Team, bei dieser Aufstellung komme ich ins grübeln. Seit Mehreren Jahren verfolge ich regelmäßig die Entwicklung der Reifenpreise pro Saison für meine Familie und Freunde. Das aber “Reifendirekt” (Delticom) einen führenden Platz einnimmt deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Außer giga-reifen (Delticom) ist keiner der hier genannten in meiner “Bestenliste” vorhanden, weil zu teuer oder ungenügende Zahlungsbedingungen. “Preis-Leistungsexperten” sind aus meiner Sicht: goodtires.de und reifensuche.de sowie Fritzreifen. Ich beobachte für unterschiedliche Reifengrößen und -einsatzzwecke.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Christian Marx sagt:

      Hallo Herr Bessel,

      darauf, welche Onlinereifenshops TestBild unter die Lupe nimmt, hat die NEUE REIFENZEITUNG keinerlei Einfluss. Es handelt sich ja schließlich nicht um unsere eigene Untersuchung, sondern wir berichten „nur“ darüber. Dennoch geben wir zu bedenken, dass bei Preiserhebungen immer der Zeitpunkt eine Rolle spielt und eine längere Beobachtung der Entwicklung – wie Sie sie offenbar praktizieren – per se aussagefähiger sein sollte als jede Momentaufnahme. Und was die Auswahl der getesteten Shops betrifft, ist Ihr Einwand für die Kollegen von TestBild vielleicht ja Anregung genug, beim nächsten Mal auch den einen oder anderen von Ihnen vorgeschlagenen Anbieter mit einzubeziehen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Christian Marx
      (Redaktion NEUE REIFENZEITUNG)

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