Goodyear siegt bei Autozeitung-Sommerreifentest vor Pirelli und Conti

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Nach den Sommerreifentests von GTÜ, ADAC und Gute Fahrt legt nun auch die Autozeitung einen aktuellen Produktvergleich von Reifen für die wärmeren Monate des Jahres vor. Vorgenommen hat sich das Magazin Gummis in der Dimension 225/40 R18 92W/Y, die ihre Qualitäten sowohl bei Nässe als auch auf trockener Fahrbahn montiert an einer Audi-A3-Limousine mit 1.8-Liter-TFSI-Motor beweisen mussten. Das mit 269 von maximal 300 möglichen Gesamtpunkten (je 150 bei Nässen und Trockenheit) beste Ergebnis kann dabei Goodyears „Eagle F1 Asymmetric 2“ einfahren, weswegen er auch zum Testsieger des Vergleiches erklärt wird.

„Sicher, schnell und sogar wirtschaftlich“, wird er beschrieben, selbst wenn er sich in der Disziplin Nassbremsen Pirellis „P Zero“ geschlagen geben musste. „Extrem griffig bei Nässe, sehr ausgewogen auf trockener Strecke“, wird denn auch der Reifen des italienischen Herstellers charakterisiert, der sich mit 263 Gesamtpunkten den zweiten Platz hinter dem Goodyear-Modell sichern und damit noch den als „sehr guter Allrounder (…) mit leichten Einbußen beim Nassbremsen“ beschriebenen „ContiSportContact 5“ (253 Punkte) hinter sich lassen kann.

Dem Siegertrio wird samt und sonders das Prädikat „sehr empfehlenswert“ verliehen wie im Übrigen auch den gemeinsamen Vierten Dunlop „Sport Maxx RT“ und Nokian „zLine“, die jeweils 246 Gesamtpunkte auf sich vereinen können, sowie den nur knapp dahinter in Ziel kommenden Michelin- und Bridgestone-Modellen „Pilot Sport 3“ (245 Punkte) respektive „Turanza T001“ (244 Punkte). Dahinter tummelt sich dann das Mittelfeld mit ein paar mehr oder weniger stark ausgeprägten Stärken bzw. Schwächen hier und da.

So wird der Yokohama-Reifen „Advan Sport V105“ (236 Punkte) beispielsweise im Trockenen als im Wesentlichen unauffällig beschrieben und als sicher im Nasshandling, aber man attestiert ihm gleichzeitig nur akzeptable Leistungen beim Bremsen. Und von Falkens „Azenis FK453“ (233 Punkte) würden sich die Tester wünschen, dieser würde „beim Nassbremsen und im Rollwiderstand noch zulegen“. Gleiches gilt im Prinzip analog für Kumhos „Ecsta PS91“ (223 Punkte). Sogar als „mehr als ausbaufähig“ wird der Nassgriff von Vredesteins „Ultrac Vorti“ (216 Punkte) bezeichnet, und auch Fuldas „SportControl“ (201 Punkte) wusste vor allem bei Nässe nicht so recht zu überzeugen.

Schlechter in dieser Teilwertung, aber auch insgesamt schnitten nur noch Coopers „Zeon CS Sport“ (190 Punkte) und Westlakes „SA07“ (171 Punkte) ab. „Auf nasser Piste hat der Cooper ‚Zeon CS Sport’ sein Limit schnell erreicht. Mäßige Vorstellung bei Trockenheit“, so das Fazit der Tester zu dem ersteren der beiden Modelle. Und dem Letzten des Vergleiches werden „extrem schwache Nässeeigenschaften“ attestiert – dafür aber kann der Westlake-Sommerreifen nicht nur mit einem geringen Rollwiderstand, sondern auch mit einer M+S-Markierung aufwarten. christian.marx@reifenpresse.de

 

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