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Junge Frauen beim Reifenkauf preis-, Männer eher markenorientiert

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Die Marktforschungsberatungsgesellschaft Research Tools (Esslingen) hat im Rahmen einer Studie das Verhalten junger berufstätiger Erwachsener, die Fahrer eines Pkws im Haushalt sind, im Reifen- und Automarkt unter die Lupe genommen. Basis der Untersuchung unter dem Titel „Reifenmarktzielgruppe Junge Erwachsene 2014“ sind annähernd 1.700 Interviews mit bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Teilnehmern. Rund 5,6 Prozent der berufstätigen deutschen Gesamtbevölkerung mit eigenem Einkommen – entsprechend knapp vier Millionen Menschen – sind demnach zwischen 18 und 29 Jahre alt und Fahrer eines im Haushalt befindlichen Pkws: 57 Prozent der jungen Autofahrer sind männlich, 87 Prozent sind in Vollzeit angestellt und neun Prozent arbeiten Teilzeit. Von der analysierten Zielgruppe sollen 88 Prozent über ein Nettoeinkommen von unter 2.000 Euro verfügen, und vor allem wird sie als deutlich mobiler als die Gesamtbevölkerung beschrieben, weil zwei Drittel mehrmals täglich außer Haus sind und 80 Prozent ihren Pkw täglich oder fast täglich nutzen.

„Die Mobilität junger Männer ist dabei höher als die Mobilität junger Frauen. Für jeden fünften jungen Erwachsenen ist das Auto Ausdruck seines Lebensgefühls. Hier zeigt die Studie für junge Männer mehr als doppelt so hohe Werte wie für die jungen Frauen“, so die Marktforscher über die Zielgruppe, die aufgrund ihrer hohen Mobilität natürlich auch im Reifengeschäft eine nicht unwichtige Rolle spielen dürften. Laut Research Tools decken die vier Reifenmarken Michelin, Goodyear, Continental und Dunlop bei den jungen Erwachsenen jedenfalls die Hälfte des Marktes ab. „Bridgestone und Pirelli schöpfen ihr Potenzial in der Zielgruppe überdurchschnittlich gut aus. Die Reifenmarke Hankook hat mit 72 Prozent den höchsten Anteil männlicher Käufer“, haben die Esslinger festgestellt. Generell treffe die Hälfte der Zielgruppe die Entscheidung beim Reifenkauf in einer kombinierten Abwägung von Preis und Marke, wobei der Vergleich der Geschlechter eine stärkere Preisorientierung bei den jungen Frauen zeige, während junge Männer eher als markenorientiert beschrieben werden. cm

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