Scania-Lkw ebenfalls von Michelin-Reifenrückruf betroffen
Zu Beginn des Jahres hatte Michelin Lkw-Profile der Typen „X Multi Z“ und „X Line Energy Z“ jeweils in der Größe 355/50 R22.5 zurückgerufen, weil bei maximal 470 im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2023 und 28. Februar 2025 gefertigten Reifen die Gefahr einer Rissbildung in der Seitenwand besteht. Da offenbar die Möglichkeit bestand, dass entsprechende Produkte aus dem betroffenen Zeitraum als Erstausrüstung zu ihnen ans Band geliefert wurden, hatte daraufhin zunächst der Lkw-Hersteller MAN gut 1.300 Fahrzeuge der Typen TGM, TGX und TGS zurückgerufen und später dann auch Daimler Truck knapp 1.400 Fahrzeuge der Mercedes-Benz-Modelle Actros bzw. eActros. Dazu kommen seit Neuestem laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) noch einmal gut 1.500 Lkw aus der P-, R-, G-, L- und S-Serie des Anbieters Scania hinzu, sofern sie im Zeitraum zwischen dem 3. Januar und dem 9. Juli 2026 produziert wurden und mit den betreffenden Michelin-Reifen ausgestattet sind. Auf dem deutschen Markt sollen davon knapp 230 Fahrzeuge gelandet sein.


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