Bald neues (Reifen-)Leben an ehemaligem Bridgestone-Standort

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Wie französischen Medien berichten, steht die Aufnahme der Produktion runderneuerter Reifen durch die ATU-Mutter Mobivia in einem Teilbereich des von Bridgestone geschlossenen Reifenwerkes Béthune „unmittelbar bevor“ (Bild: Bridgestone)

Nachdem Bridgestone im vergangenen Jahr sein Reifenwerk in Béthune (Frankreich) geschlossen und das Gelände im Anschluss an die Immobilientochter SIG des französischen Logistikkonzerns Log’S verkauft hatte, könnte dem Standort nun tatsächlich bald neues (Reifen-)Leben eingehaucht werden. Denn die Ankündigung der ATU-Mutter Mobivia, zusammen mit Black Star als Partner dort runderneuerte Reifen produzieren zu wollen, scheint jetzt Wirklichkeit zu werden. Zumindest berichtet das Medium La Voix Du Nord (Die Stimme des Nordens) aus unserem Nachbarland Entsprechendes. Demnach hat Mobivia 50.000 Quadratmeter von dem insgesamt 32 Hektar und 16 Gebäude umfassenden Gelände angemietet, während 20.000 Quadratmeter über Log’S noch von Bridgestone als Lager genutzt würden. Angesichts der seit nunmehr neun Monaten vor Ort laufenden Vorbereitungen zur Aufnahme der Runderneuerung heißt es außerdem, der Produktionsbeginn stehe „unmittelbar bevor“. Bis 2025 wolle Mobivia jedenfalls die Marke von jährlich 700.000 in Béthune runderneuerten Reifen erreichen mit dann zwischen 150 und 200 Beschäftigten. Von den aktuell 25 Mitarbeitern dort sollen immerhin 20 ehemalige Bridgestone-Beschäftige sein von gut 860, die zuletzt in dem französischen Werk des Reifenherstellers in Lohn und Brot standen. cm

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