Gegenüber PS ein Platztausch beim Motorrad-Sportreifentest

Zwar hat die Zeitschrift Motorrad dieselben sechs Sportreifen auf derselben Maschine (Yamaha YZF-R1) getestet wie unlängst das Schwesterblatt PS, doch die Ergebnisse sind nur fast identisch. Ist der Zieleinlauf mit Blick auf das von den ersten Dreien formierte Podium mit dem „Battlax Hypersport S22“ als Sieger gefolgt von Pirellis „Diablo Rosso Corsa II“ und Contis „SportAttack 3“ noch der gleiche und hält auch bei Motorrad Dunlops „SportSmart Mk3“ die rote Laterne, haben gegenüber dem vorherigen Test bei PS Metzelers „Sportec M7 RR“ als jetzt Vierter in der Gesamtwertung und Michelins „Power RS+“ als Fünfter ihre bisherigen Platzierungen getauscht. Dies ist freilich einzig und allein dem unterschiedlichen Bewertungsraster beider Magazine geschuldet. So werden bei PS allein schon die Trockeneigenschaften (200 Punkte) stärker gewichtet als bei Motorrad (150 Punkte). Doch selbst wenn beide Blätter bei Nässe in Summe identische Punktzahlen (maximal 100) vergeben, so bedeutet das noch lange nicht, dass hier und da unterm Strich die Rangfolge auf nasser Piste identisch wäre. Zumal in der Kategorie nass teils andere Teildisziplinen zusammengefasst sind und selbst bei einer Gleichheit deren Wertigkeit variiert genauso wie es im Trockenen der Fall ist. Insofern verwundert der – nichtsdestoweniger dennoch nur leicht – andere Testausgang bei Motorrad nicht unbedingt. Das erklärt außerdem den Umstand, warum dort nur der auf den zweiten Rang gefahrene Pirelli-Reifen das Prädikat „Kauftipp Regenreifen“ einheimsen kann, während sich bei PS sowohl der „Diablo Rosso Corsa II“ als auch der „SportAttack 3“ von Conti über die Bewertung als „Testsieger nass“ freuen konnten. christian.marx@reifenpresse.de

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