Steigende Nachfrage nach Materialien für den Reifenbau erwartet

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Das Marktforschungsunternehmen Future Market Insights (FMI) hat kürzlich eine Studie betreffend den Markt für im Reifenbau verwendete Materialien veröffentlicht. Einerseits befasst sie sich mit der Nachfrageentwicklung 2013 bis 2017, liefert aber auch einer Prognose, was diesbezüglich für den Zeitraum 2018 bis 2028 zu erwarten ist. Vorhergesagt wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum in Höhe von vier Prozent. Insofern soll das Marktvolumen von 67,7 Milliarden US-Dollar (knapp 60 Milliarden Euro) im vergangenen Jahr bis zum Ende des Prognosezeitraumes 2028 auf rund 100 Milliarden US-Dollar (gut 88 Milliarden Euro) anwachsen. Im Zuge dessen wird insbesondere eine weiter anziehende Nachfrage beispielsweise nach Synthesekautschuk erwartet. Zumal als Folge höherer Umweltanforderungen bzw. der Einführung eines Reifenlabelings wie in der EU in vielen Märkten vor allem High-Performance-Reifen zunehmend gefragt seien und für deren Produktion eben mehr von diesem Material verwendet werde. Denn mit Synthesekautschuk in Reifen wird ein verringerter Rollwiderstand und damit weniger Kraftstoffverbrauch verbunden bei zugleich verbesserten Haftungseigenschaften. Darüber hinaus wird von einem weltweit weiter wachsenden Fahrzeugbestand ausgegangen, der entsprechender Bereifungen bedarf. Dabei schätzt FMI, dass der globale Fahrzeugpark schon 2017 die Marke von rund 1,3 Milliarden Einheiten erreicht hat. Das größte diesbezügliche Wachstum wird zukünftig im asiatischen Raum erwartet, wobei schon heute rund die Hälfte der weltweiten Reifenproduktionskapazitäten auf diese Region entfallen soll. cm

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