Zwei Anbieter von Reifendruckregelsystemen durch Michelin übernommen

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Michelin hat die Firma PTG Reifendruckregelsysteme GmbH aus Neuss erworben. Diesen Schritt sieht der französische Konzern als wichtigen Bestandteil seiner Geschäftsstrategie im Bereich Landwirtschaftsreifen. Zusammen mit PTG beabsichtigt Michelin, weltweit Lösungen zu vermarkten, bei denen Produkte des Unternehmens wie etwa der sich durch seine sogenannte „Adaptive-Design“-Technologie auszeichnende „EvoBib“ mit Reifendruckregelsystemen von PTG kombiniert werden. „Ziel ist es, neue Kundengruppen zu erschließen und dem Landwirt technisch und ökonomisch optimale Lösungen anzubieten“, ist einer entsprechenden Mitteilung anlässlich der Übernahme des Anbieters aus Neuss zu entnehmen. Mit einer hohen Produktqualität und einem Topservice habe dieser seit nunmehr 26 Jahren langfristige Kundenbeziehungen aufgebaut und sich eine hohe Reputation erarbeitet, heißt es weiter. PTG soll auch nach der Akquisition seine Identität, sein Logo, die Produkte und Vertriebskanäle genauso beibehalten wie die aktuelle Geschäftsführung das Unternehmen weiterhin leiten wird. Seitens PTG sieht man die Übernahme durch Michelin als Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen „noch besser zu vermarkten und die Produktentwicklung zum Nutzen aller Kunden und Vertriebspartner zu beschleunigen“

Abgesehen von dem Einstieg bei dem zwölf Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmen in Neuss hat Michelin mit Téléflow zudem gleich noch einen zweiten, in Frankreich ansässigen und 39 Beschäftigte zählende Anbieter von Reifendruckregelsystemen übernommen. „Nach zwanzig Jahren in der Entwicklung von Reifendruckregelsystemen betrachten wir es als große Chance, mit Michelin zusammenzuarbeiten und gemeinsam wegweisende Produkte und Systeme auf den Markt zu bringen“, so Téléflow-Geschäftsführer Guillaume Fazekas. Gemeinsam mit Landwirten sowie PTG und Téléflow hat Michelin in den zurückliegenden Jahren „Zen@Terra“ entwickelt, mit dessen Hilfe der Reifenfülldruck während der Fahrt angepasst werden kann. Auf der derzeit in Hannover stattfindenden Agritechnica fällt der Startschuss für die Suche nach fünf Landwirten und Lohnunternehmen in Europa, die das System testen wollen, das 2018 für Hochleistungstraktoren im Markt eingeführt werden soll. cm

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