Zuversicht bei Lanxess, 2017 bestes Ergebnis der Konzerngeschichte zu erreichen

Basierend auf einer positiven Geschäftsentwicklung im ersten Quartal dieses Jahres, geht der Spezialchemiekonzern Lanxess davon aus, 2017 das beste Ergebnis der Konzerngeschichte erreichen zu können. Von Januar bis März erzielte man demnach einen Umsatz in Höhe von rund 2,4 Milliarden Euro, was einem 25-prozentigen Zuwachs gegenüber demselben Zeitraum 2016 entspricht. Das EBITDA vor Sondereinflüssen legte ebenfalls um 25 Prozent auf nunmehr 328 Millionen Euro zu, sodass sich daraus eine EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 13,7 Prozent errechnet. Das Konzernergebnis konnte während der ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres demnach um 47 Prozent auf 78 Millionen Euro verbessert werden, und es wird eine „positive Mengenentwicklung in allen Segmenten“ berichtet.

Das gilt nicht zuletzt für den Geschäftsbereich Arlanxeo, in dem die Aktivitäten in Bezug auf Synthesekautschuk über das Joint Venture mit Saudi Aramco geführt werden. Für diesen Teilbereich wird ein Umsatzplus von 48 Prozent auf 948 Millionen Euro im ersten Quartal 2017 gemeldet und ein um 27 Prozent auf 144 Millionen Euro gestiegenes EBITDA vor Sondereinflüssen (Marge: 15,2 Prozent). Vor diesem Hintergrund geht das Unternehmen für den Gesamtkonzern von einer Steigerung seines EBITDA vor Sondereinflüssen auf irgendwo zwischen gut 1,2 und 1,3 Milliarden Euro aus. Das wäre eine neue Bestmarke – sein mit rund 1,2 Milliarden Euro bislang höchstes operatives Ergebnis erreichte Lanxess 2012. „Lanxess ist sehr stark in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wir konnten in jedem unserer Geschäftssegmente einen Nachfrageanstieg verzeichnen und in allen Marktregionen weltweit höhere Umsätze erzielen. Das zeigt deutlich, dass unsere Aufstellung stimmt“, ist der Lanxess-Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert überzeugt.

„Auch für das zweite Quartal zeichnet sich eine gute Auftragslage und damit eine weiterhin dynamische Geschäftsentwicklung ab – für das Gesamtjahr erwarten wir sogar ein Rekordergebnis. Das ist ein klares Zeichen unserer operativen Stärke, die durch die Chemtura-Akquisition weiter zunimmt. Jetzt gilt es, die neuen Geschäfte schnell und reibungslos zu integrieren“, ergänzt er. Vor einigen Wochen hatte das Unternehmen die Akquisition des US-Chemiekonzerns Chemtura abgeschlossen, mit welcher der Kölner Konzern vor allem einen deutlichen Ausbau seines Additiv-Portfolios verbindet bzw. die Weiterentwicklung zu einem der führenden Akteure weltweit in diesem Wachstumsfeld. cm

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