Wenn gut 300 Euro Mehrkosten ein 300-PS-Leistungsplus egalisieren …
… dann kann das mit den am Auto montierten Reifen zusammenhängen. So in etwa könnte man das Ergebnis einer Continental-Fahrdemonstration zusammenfassen, über die AutoBild berichtet auf seinen Webseiten. Vor dem Hintergrund steigender Kosten für den fahrbaren Untersatz ging es auf dem in Jeversen unweit von Hannover gelegenen hauseigenen Testgelände Contidrom des Herstellers bei alldem darum, ob es eine gute Idee sein könnte, an der Bereifung zu sparen zwecks Kompensation der Mehrausgaben aktuell vor allem für Kraftstoff, aber auch für Dinge wie für die Kfz-Versicherung oder Reparaturen und Ersatzteile. Dazu wurden demnach zwei verschiedene Wagen – ein VW Caddy mit 102 PS auf Conti-Reifen des Typs „PremiumContact 7“ und ein Audi RS3 mit 400 PS auf dem Winrun-Profil „330R“ – auf dem Contidroms-Nasshandlingkurs auf die Jagd nach der schnellsten Rundenzeit geschickt. Und das Ergebnis?
Mit den von AutoBild so bezeichneten „Billigschlappen“, für die Autofahrer bei der Anschaffung laut dem Magazin gut 300 Euro je Satz sparen gegenüber dem Conti-Profil, sollen professionelle Testfahrer mit dem RS3 auf 95,5 Sekunden gekommen sein. Diese Zeit hätten sie mit dem als „klassisches Handwerkerauto“ charakterisierten Caddy auf Reifen des deutschen Herstellers dann aber um acht Sekunden unterbieten können. Als der Audi ebenfalls mit dem „PremiumContact 7“ bestückt wurde, standen für ihn dann 81,0 Sekunden auf der Stoppuhr. „Uns geht es nicht darum, Mitbewerber schlechtzumachen. Unser Ziel ist es, aufzuzeigen, dass es im Markt große Qualitätsunterschiede gibt. Günstigere Reifen können im Alltag funktionieren, zeigen aber im Grenzbereich klare Schwächen. Das kann für Autofahrer im Ernstfall entscheidend sein“, wird in diesem Zusammenhang Philipp Must aus Contis Forschung und Entwicklung von AutoBild zitiert.



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