Fachhandel/freie Kfz-Werkstätten weiter dominant im Reifenersatzgeschäft

, , , , ,
Fachhandel/freie Kfz-Werkstätten weiter dominant im Reifenersatzgeschäft

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) hat jüngst nicht nur seine 2025er-Bilanz zur (Stückzahl-)Entwicklung im deutschen Reifenersatzgeschäft veröffentlicht, die mehr oder weniger auf einer Linie liegt mit einer vorläufigen Einschätzung auf Basis von Zahlen des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK) und der europäischen Reifenherstellervertretung Tyres Europe, sondern auch seine Distributionsanalyse für das vergangene Jahr. Allzu viel hat sich dabei nicht getan im Vergleich zu den zwölf Monaten zuvor bzw. sind die dominierenden Vertriebskanäle sowohl in Sachen Lkw- als auch in Bezug auf Pkw-Reifen dieselben wie 2024.

Im Lkw-Reifengeschäft mit dem Endverbraucher ist demnach weiterhin der spezialisierte Reifenfachhandel deutlich führend, zumal sein diesbezüglicher Marktanteil laut den aktuellen BRV-Daten „weiterhin stabil bei 90 Prozent“ liegen soll, während der Rest zu gleichen Teilen auf die beiden Distributionskanäle Autohäuser/markengebundene Kfz-Werkstätten und freie Kfz-Werkstätten entfalle. Da sich Fahrzeugsegment Pkw keine klaren Grenzen mehr ziehen lassen, unterscheidet die Branchenvertretung in diesem Bereich schon seit einigen Jahren nicht mehr Reifenfachhändlern und freien Kfz-Werkstätten, sondern weist beide zusammengenommen als einen Vertriebskanal aus.

Dieser ist zwar nicht ganz so dominant wie der Reifenfachhandel im Endverbrauchergeschäft mit Lkw-Reifen, soll seinen Absatzanteil gegenüber 2024 aber dennoch leicht bzw. um gut einen Prozentpunkt auf 72,5 Prozent ausgebaut haben. Umgekehrt hätten Autohäuser und markengebundene Werkstätten leicht verloren, wird ihnen für 2025 doch ein 19,1-prozentiger Marktanteil (Vorjahr: 19,8 Prozent) bescheinigt. Ebenfalls zu den Verlierern gezählt werden Fachmärkte wie ATU oder Pit-Stop, deren Marktanteil dem BRV zufolge von 3,4 Prozent 2024 auf im zurückliegenden Jahr drei Prozent gesunken sei, während der B2C-Onlinehandel nach wie vor 5,5 Prozent des Pkw-Reifenersatzgeschäftes hierzulande für sich reklamieren könne.

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert