Offenbar maximal 470 Reifen bei jüngstem Michelin-Rückruf betroffen

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Hatte die EU-Kommission bei ihrer Produktwarnung auf eine mögliche Rissbildung in der Seitenwand als Grund für den Rückruf verwiesen, wobei laut Michelin dies im Bereich des Barcode-Feldes passieren könne, geht der Reifenhersteller davon aus, dass maximal 470 von im fraglichen Zeitraum knapp 47.100 produzierten Reifen der entsprechenden Typen und Dimension tatsächlich betroffen sind (Bilder: EU-Kommission)

Mit Blick auf die nach eigenen Worten „freiwillige Marktaktion“ im Zusammenhang mit ihren im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 28. Februar 2025 produzierten Lkw-Profilen „X Muli Z“ und „X Line Energy Z“ weist die Michelin-Gruppe darauf hin, dass innerhalb der betreffenden 26 Monate zwar knapp 47.100 Reifen der beiden Typen in der fraglichen Dimension 355/50 R 22.5 gefertigt sowie hauptsächlich in 32 Ländern Europas und in Neuseeland verkauft wurden. Gleichwohl geht der Anbieter nach einer – wie es weiter heißt – „sorgfältigen Beurteilung“ davon aus, dass maximal 470 Reifen tatsächlich betroffen sind. Zwar hatte die EU-Kommission bei ihrer Produktwarnung auf eine mögliche Rissbildung in der Seitenwand als Grund für den Rückruf verwiesen, wobei laut Michelin dies im Bereich des Barcode-Feldes passieren und im Fall des Falles zu einem schnellen Druckverlust führen könne. Doch ungeachtet der vom Anbieter in diesem Zusammenhang eingeleiteten proaktiven Maßnahme teilt der Reifenhersteller gleichzeitig mit, dass bisher „bei keinem Produkt ein Druckverlust aufgetreten“ sei. „Für die Michelin-Gruppe hat Produktsicherheit höchste Priorität“, unterstreicht das Unternehmen in einer offiziellen Stellungnahme zu alldem. Vor diesem Hintergrund seien alle betroffenen Händler und Fahrzeughersteller informiert worden, während allen betroffenen Kunden ein gleichwertiges Ersatzprodukt aus dem Michelin-Sortiment angeboten wird.

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