Störfaktor RDKS-Sensoren bei der Altreifenentsorgung

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RDKS-Sensoren – insbesondere solche, die in einem Container am Reifen befestigt sind (oben links) – können aufgrund der in ihnen üblicherweise enthaltenen Lithiumbatterien bei der Altreifenentsorgung zum Problem werden, weil bei der Zerkleinerung in Schredder- und Granulieranlagen, aber auch bei der thermischen Wiederverwertung ein erhöhtes Risiko für Brände oder Explosionen besteht (Bilder: ZARE)

Laut der Initiative ZARE (Zertifizierte Altreifenentsorger) stellt die Entsorgung von mit direkten, also sensorbasierten Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) ausgestatteten Reifen die Branche vor eine wachsende Herausforderung. Laut der Interessengemeinschaft von 16 entsprechend qualifizierten Unternehmen unter dem Dach des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) verbleibe der Sensor bei der Demontage vom Reifen in der Regel zwar am Rad. Problematisch seien jedoch diejenigen Fälle, wenn er in einem Container am Reifen befestigt ist und vor der Entsorgung nicht entfernt werde. Zumal RDKS-Sensoren üblicherweise Lithiumbatterien enthalten, die bei mechanischer Belastung, Zerkleinerung oder thermischer Behandlung im Zuge des Entsorgungsprozesses beschädigt werden könnten und insofern ein erhöhtes Risiko für Brände, Explosionen und Störungen in Recycling- und Verwertungsanlagen darstellten, wie seitens ZARE dazu erklärt wird. Insbesondere in Schredder- und Granulieranlagen, aber auch bei der thermischen Wiederverwertung, könne dies schwerwiegende Folgen haben, heißt es weiter.

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