Jutereinigungssäcke gegen Reifenabrieb

Ein mit etwa sechs bis acht Litern eines zertifizierten Substrats gefüllter Jutesack soll eingelegt in Gullys einen großen Teil des ansonsten mit Regenwasser in die Kanalisation gespülten Reifenabriebs auffangen können (Bild: INGWA/Georg Neumann)

Mehr und mehr wird über Reifenabrieb diskutiert bzw. darüber, dass der Eintrag entsprechender Partikel in die Umwelt reduziert werden soll. Nicht umsonst sollen in der Euro-7-Norm Grenzwerte dazu verankert werden, selbst wenn noch nicht ganz klar zu sein scheint, mit welchem Verfahren die Emissionen letztendlich ermittelt werden. Selbst wenn Hersteller wie Continental, Michelin und weitere versuchen, ihre Produkte so zu gestalten, dass sie möglichst wenig Abrieb generieren: Ganz verhindern lässt er sich nicht. Vor diesem Hintergrund verweist Georg Neumann von der Oldenburger INGWA GmbH – ein unter anderem im Bereich Straßen-/Kanalbau tätiges Planungsbüro – auf eine Möglichkeit, durch in Gullys integrierbare Reinigungssäcke vornehmlich aus Jute einen großen Teil der ansonsten mit Regenwasser in die Kanalisation gespülten Abriebpartikel sowie auch Schwermetalle, Öle und Phenole auffangen und der Entsorgung zuführen zu können. Das Ganze soll auf einem von der Richard Brink GmbH & Co. KG gehaltenen Patent basieren.

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