Schließung/Verfranchisung von 20 Euromaster-eigenen Betrieben angedacht

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In einer Phase der Restrukturierung bzw. fortgesetzter Transformation übernimmt Edo Wiggers – bis dato Geschäftsführer bei Euromaster Niederlande – zum 1. März dieselbe Funktion für den deutschen und österreichischen Markt bei der Michelin-Handelskette (Bild: Euromaster)

Euromaster hat Ende vergangenen Jahres einige Veränderungen beschlossen. Gemeint damit ist nicht der angekündigte Wechsel in der Geschäftsführung für die Märkte in Deutschland und Österreich, wo in dieser Funktion Edo Wiggers – bis dato Geschäftsführer von Euromaster Niederlande – zum 1. März auf Jürgen Walter folgen wird, der aus persönlichen Gründen nach Schweden zurückkehrt. Vielmehr hat die zu Michelin zählende Handelskette eine Restrukturierung mit Blick auf ihre eigenen, also die Euromaster-Equity-Betriebe angestoßen, verbunden mit – wie der NEUE REIFENZEITUNG aus dem Markt zugetragen wurde – möglicherweise auch Entlassungen bzw. betriebsbedingten Kündigungen. Auf Nachfrage hat das Unternehmen jedenfalls bestätigt, dass „steigende Kostenstrukturen, intensiver Wettbewerb und ein gedämpftes Wachstum in einzelnen Geschäftsfeldern die Euromaster GmbH veranlassen, 20 verlustbringende Servicecenter (Points of Sale) zu schließen und gleichzeitig die mögliche Übertragung eines Teils dieser Standorte an Franchisepartner zu erörtern“. Darüber hinaus sollen auch ausgewählte Funktionen in der Zentrale, dem Verkauf und den Supportbereichen restrukturiert werden, heißt es weiter.

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6 Kommentare
  1. Hans-Walter Prinz says:

    Am 12.01.26 blickte Euromaster noch
    in reifenpresse.de auf das „erfolgreichste
    Jahr im Franchisesegment“ zurück.
    Ich hatte das mit einem Praxisbeispiel kommentiert.
    Eigentlich Zeit für eine Frage: warum funktionieren direkt herstellerabhängige und herstellergeführte Filialen nicht wie
    inhaber- oder geschäftsführergeführte?
    Meines Erachtens ist die Antwort relativ einfach: entgegen der landläufigen Meinung ist die erfolgreiche Führung eines derartigen Betriebes höchst komplex und anspruchsvoll. Insbesondere das Saisongeschäft erfordert enormen Einsatz. Aus meiner Sicht war es so, daß die Hersteller fabrikatsübergreifend dachten, daß sie „das bißchen Handel“ quasi nebenher erledigen könnten.
    Heute wissen sie es wohl besser.

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  2. Hans-Walter Prinz says:

    Ein Novum bei der reifenpresse:
    Zensur.
    Ein bereits veröffentlichter und
    faktenbasierter Beitrag wird nach
    wenigen Tagen gelöscht.
    Wer da wohl interveniert hat?

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    • Christian Marx says:

      Hallo Herr Prinz,

      wir stehen gerade auf dem Schlauch: Welchen Beitrag vermissen Sie denn? Wir haben wissentlich jedenfalls keinen auf Fakten basierenden Betrag gelöscht – und werden dies auch zukünftig nicht machen. Bitte helfen Sie uns doch auf die Sprünge, welcher unserer Beiträge da abhanden gekommen sein soll.

      Mit freundlichen Grüßen

      Christian Marx
      (Redaktion NEUE REIFENZEITUNG)

      Antworten
    • Christian Marx says:

      Inzwischen ist der Groschen bei mir gefallen: Sie haben Ihren Kommentar vom 5. Februar vermisst, den ich im Spam-Filter unseres Systems gefunden habe. Wie er dorthin gekommen ist, das weiß der schlaue Fuchs. Jedenfalls ist er jetzt wieder hergestellt (siehe oben). Danke für Ihren Hinweis und die nochmalige Versicherung, dass wir uns nicht in Zensur üben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Christian Marx
      (Redaktion NEUE REIFENZEITUNG)

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  3. Peter Schmidt says:

    Ich frage mich wie es sein kann das Euromaster nicht profitabel arbeiten kann, als Beispiel Filiale Bad Kreuznach, ein altes Gebäude wo man nie was investiert hat in Modernisierung aber 2 Top Mitarbeiter in der Werkstatt hatte einen Top Mann in der Annahme. Die haben dort im Accord Reifen montiert und das bei Preisen zwischen 20-26 Euro pro Rad, alleine dadurch müsste man ja täglich weit über 1000 Euro an Montagekosten realisiert haben + noch Reifen Verkauf. Der Mitarbeiter erzählte mir noch das 90% der Kunden Reifen auf Portalen kaufen und diese zu ihnen zur Montage liefern lassen und die mit der Montage nicht hinterher kommen. Schade wir fuhren gerne dorthin und warteten gerne mal 2-3 Wochen auf einen Termin.

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