Virtuelle Bridgestone-Reifenentwicklung um DiL-Simulator erweitert

Der von VI-Grade finanzierte Fahrsimulator soll voraussichtlich Ende 2025 voll einsatzfĂ€hig sein und dann bei bis zu 50 Prozent der jĂ€hrlichen ErstausrĂŒstungsentwicklungen des Reifenherstellers und dabei zunĂ€chst bei der Bewertung des Trockenhandlings verwendet werden, bevor sein Einsatz dann sukzessive ausgeweitet werden soll (Bild: Bridgestone)

Wie zuvor unter anderem Continental oder Goodyear investiert nun auch Bridgestone in einen dynamischen Driver-in-the-Loop- respektive DiL-Fahrsimulator fĂŒr sein Forschungs- und Entwicklungszentrum in der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika). Damit will der Reifenhersteller an dem im italienischen Aprilia nahe Rom liegenden Standort seine KapazitĂ€ten fĂŒr die virtuelle Reifenentwicklung VTD (Virtual Tyre Development) erweitern, um den Reifenentwicklungsprozess weiter zu digitalisieren. Das Investment soll es Bridgestone ermöglichen, Reifen- und Fahrzeugsimulationen mit Technologien der kĂŒnstlichen Intelligenz (KI) zu kombinieren. Davon verspricht man sich nicht nur ein Mehr an Innovation und Nachhaltigkeit, sondern gleichzeitig noch verkĂŒrzte MarkteinfĂŒhrungszeiten fĂŒr neue Reifen.

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