Michelin runderneuert bis zu 90 Prozent seiner bei ihm angelieferten Lkw-Karkassen

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„Die Runderneuerung von Nutzfahrzeugreifen ist ein vielversprechendes Konzept – nicht nur hinsichtlich der Kosteneinsparung, sondern auch in puncto Umweltschonung und Nachhaltigkeit“, sagt Winfried Schäfer, Leiter der Runderneuerung im Michelin-Werk Homburg (Bild: Michelin)

Laut Michelin sind die Karkassen seiner Lkw-Reifen „von Anfang an so konzipiert, dass sie grundsätzlich mehrere Leben haben und sich mindestens einmal runderneuern lassen sollten“. Aber selbstredend hat kein Reifenhersteller der Welt zu 100 Prozent Einfluss darauf, was seinen Produkten nach der Montage an einem Fahrzeug beim Einsatz tatsächlich widerfährt. Wie Winfried Schäfer, Leiter der Runderneuerung im Michelin-Werk Homburg, vor diesem Hintergrund erklärt, werde daher jeder Reifen vor einer Runderneuerung einem strengen Blick von Profis unterzogen. „Nur Lkw-Reifen, deren Karkassen nach dem Einsatz auf der Straße noch den hohen Michelin-Qualitätsstandards entsprechen, bestehen die umfangreiche Eingangsprüfung durch technische Kontrollen mithilfe von Shearografie und Röntgentechnik sowie den visuellen Check“, sagt er. Demnach entsprächen „bis zu 90 Prozent“ von Michelins Lkw-Reifen, die für eine Runderneuerung angeliefert werden, den Kriterien der Eingangsprüfung und könnten insofern runderneuert werden und danach ihre weiteren Leben antreten. Dabei weist der Hersteller darauf hin, er erneure „grundsätzlich nur eigene Karkassen, da diese den hohen Anforderungen gerecht werden“. cm

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