Pkw-Produktion/-Export hierzulande stärker im Minus als die Zulassungen

Dass vergangenes Jahr die Pkw-Neuzulassungszahlen in Deutschland um leicht mehr als 19 Prozent auf gut 2,9 Millionen Einheiten gesunken sind, ist angesichts der Corona-Pandemie nachvollziehbar. Im Zuge dessen haben ausländische Marken im Übrigen Marktanteile gewinnen können, ist die Nachfrage bei ihnen doch „nur“ um rund 16 Prozent zurückgegangen, während nach Zahlen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) die Nachfrage nach Autos deutscher Marken (inklusive Konzernmarken) sogar um über 20 Prozent auf eben über zwei Millionen Einheiten zurückging. Noch ein wenig stärker gelitten hat die Pkw-Produktion hierzulande genauso wie der Export: Beides sank verglichen mit 2019 um beinahe ein Viertel. Laut VDA erreichte die Pkw-Inlandsproduktion im zurückliegenden Jahr mit 3,5 Millionen Fahrzeugen insofern das niedrigste Volumen seit 45 Jahren, wobei von den hierzulande gefertigten Neuwagen demnach rund 2,6 Millionen exportiert wurden. Mit Blick auf den inländischen Auftragseingang ist für Zeitraum von Januar bis Dezember 2020 von einem 17-prozentigen Minus die Rede und in Sachen der aus dem Ausland eingegangenen Aufträge von einem Rückgang um elf Prozent. Für das laufende Jahr erwartet VDA-Präsidentin Hildegard Müller nun zwar Besserung. „Dennoch dürfte das sehr starke Vor-Corona-Niveau vorerst nicht erreicht werden“, ergänzt sie. cm

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