Deutscher Fahrzeugmarkt weiter im Rückwärtsgang

Laut dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) sind in diesem Oktober mit rund 274.300 Fahrzeugen zwar „nur“ 3,6 Prozent Pkw weniger neu zugelassen worden als im entsprechenden Vorjahresmonat. Dennoch bleibt damit die Zwischenbilanz nach nunmehr zehn Monaten des laufenden Jahres mit in Summe gut 2,3 Millionen Einheiten beachtliche 23,4 Prozent im Minus. „Bei den Nutzfahrzeugen zeigte sich im Berichtsmonat eine positive Entwicklung mit bis zu zweistelligen Zuwachsraten bei den Zugmaschinen (plus 11,5 Prozent) – darunter Sattelzugmaschinen (plus vier Prozent) – Kraftomnibussen (plus 11,1 Prozent) und den Lastkraftwagen (plus 10,5 Prozent)“, so das KBA. Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass im bisherigen Jahresverlauf auch bei den Nutzfahrzeugen die Farbe Rot vorherrscht mit bis dato ziemlich genau zwischen 4.800 und 4.900 Bussen (minus 4,2 Prozent), 238.100 Lkw (minus 17,4 Prozent) sowie gut 66.400 Zugmaschinen (minus 12,5 Prozent), von denen 21.100 (minus 39,1 Prozent) auf die Kategorie Sattelzugmaschinen entfallen. Einzig bei den Krafträdern herrscht eitel Sonnenschein mit 12.900 neuen Maschinen allein im Oktober und 197.700 von ihnen in den ersten zehn Monaten: Das kommt Zuwächsen von beachtlichen 57,2 Prozent respektive immerhin noch 22,9 Prozent gleich. Alles in allem sind damit im vergangenen Monat 327.800 Kfz (minus 0,6 Prozent) und 29.100 Kfz-Anhänger (plus 16,3 Prozent) neu auf bundesdeutsche Straßen gekommen und von Januar bis Oktober gut 2,8 Millionen Kfz (minus 20,5 Prozent) und 287.000 Kfz-Anhänger (plus 1,4 Prozent). cm

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  1. […] für alle anderen Fahrzeugsegmente wohl berechtigte Zweifel bestehen, ob die aufgrund der Corona-Krise dort bislang aufgelaufenen […]

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