„Bridgestone hat eine entsetzliche Entscheidung getroffen“ – Béthune-Schließung

Genauso wie Continental in Aachen, so sieht sich auch Bridgestone im französischen Béthune, wo der Hersteller sein Pkw-Reifenwerk schließen will, einer breiten Front an Gegnern gegenüber. Dabei finden vor allem auch Kritiker mit öffentlichen Ämtern deutliche Worte. In einem Schreiben, das unter anderem von der französischen Arbeitsministerin Elisabeth Borne und dem Ratspräsidenten der Region Hauts-de-France unterzeichnet ist, heißt es etwa, man wolle „das absolute Unverständnis“ ausdrücken angesichts der Ankündigung Bridgestones. Man bestreite „die Brutalität, die Notwendigkeit und die Grundlagen“ der Entscheidung und man fordere das Unternehmen auf, „alle alternativen Szenarien zur Schließung des Standorts detailliert zu analysieren und dabei die Möglichkeiten zu berücksichtigen, die die nationalen und regionalen Sanierungspläne bieten“. Bridgestone müsse „seiner Verantwortung“ nachkommen, habe man doch die Reifenfabrik mit ihren aktuell 863 Mitarbeitern „seit vielen Jahren weitestgehend desinvestiert zugunsten anderer europäischer Fabriken“.

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  1. […] Bridgestone in der vergangenen Woche angekündigt hat, sein Werk in Béthune (Frankreich) mit 863 Mi…, hat jetzt die französische Regierung eine Überprüfung der Werksschließung des […]

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