Dank weiterentwickelter Reifen immer schnellere TT-Runden

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Während seit vergangenem Samstag und noch bis zum 31. Mai das Qualifying für die diesjährige Tourist Trophy (TT) auf der britischen Isle of Man läuft, startet das erste Rennen dann am kommenden Sonnabend (1. Juni). Die Reifenmarke Dunlop, auf die Fahrer wie John McGuinness, Peter Hickman, Ian Hutchinson, David Johnson, Lee Johnston sowie Michael Dunlop vertrauen, hat dazu eine neue Spezifikation seines Rennslicks „KR108“ mit an die Strecke auf der Insel gebracht. Nach einer entsprechenden Weiterentwicklung über die Winterpause hofft man nun auf weitere TT-Erfolge bei den diesjährigen Rennen.

Zumal Dunlop nicht zuletzt den beständig verbesserten Reifen einen Beitrag zuschreibt, dass auf die Reifenmarke vertrauenden Fahrer immer schneller auf dem Bergkurs mit seiner gut 37,7 Meilen (rund 60,7 Kilometer) messenden Runde unterwegs sind. Allein in den vergangenen 15 Jahren, in denen Dunlop-Fahrer über 60 Siege und mehr als 150 Podiumsplatzierungen einfahren konnten, soll die Renndurchschnittsgeschwindigkeit um sechs Prozent zugelegt haben. Kam etwa John McGuinness bei seinem 2005er-Erfolg im Senior-TT-Klassement auf 124,3 Meilen pro Stunde (200,1 km/h), so hat Peter Hickman vergangenes Jahr mit 131,7 Meilen pro Stunde (211,9 km/h) eine neue Rekordmarke gesetzt und auch für die schnellste Einzelrunde.

Ian Hutchinson ist einer der Fahrer, die bei der Tourist Trophy (TT) auf der Isle of Man auf Dunlop-Reifen an ihrer Maschine vertrauen

„Ein Rennen war für mich ein besonderes”, sagt in diesem Zusammenhang Pat Walsh, der für die Reifenmarke aus dem Hause Goodyear deren Straßenrennaktivitäten leitet. „Das war 2007, als es John McGuinness auf Dunlop-Reifen gelang, erstmals die Marke von 130 Meilen pro Stunde zu durchbrechen. Ein Rekord, der dann drei Jahre Bestand hatte“, erklärt er. Ob die aktuelle Bestmarke in diesem Jahr geknackt wird, dürfte spätestens nach dem letzten TT-Rennen am Nachmittag des 7. Juni feststehen. christian.marx@reifenpresse.de

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