FIA passt Ausschreibung für Formel 1 maßgeblich an

Die FIA hat die Ausschreibung für den kommenden Reifenlieferanten der Formel 1 angepasst und damit – so sehen es jedenfalls Motorsportmedien – womöglich auf die Kritik von Michelin an den Bedingungen reagiert. Bisher hatte der Verband für die Jahre 2020 bis 2023 nach einem Ausrüster gesucht, die „ihre Bewerbung anhand der dargelegten Kriterien einzureichen“ hätten. In einem Schreiben ergänzt der Verband nun „zur Klarstellung“, wie Motorsport-Total.com zitiert, „Interessenten können jetzt ihre Herangehensweise oder mögliche Alternativen zu den genannten Kriterien oder Zielen darlegen.“ Mit anderen Worten: Die FIA zeigt sich offen für neue Ansätze und beharrt nicht mehr auf den bereits formulierten Vorgaben. Michelin hatte zuletzt kritisiert, man wolle keine schnell verschleißenden Reifen bauen, das passe nicht zum Long-Lasting-Performance-Konzept des Herstellers, und man wolle auch nicht nur für das erste Jahr des vierjährigen Vertragszeitraums einen Reifen in 13 Zoll und danach einen in 18 Zoll entwickeln, das sei zu teuer. Wie man bei Motorsport-Total.com spekuliert, habe man bei der FIA wohl die Gefahr gesehen, mit dem aktuellen exklusiven Reifenausrüster Pirelli lediglich einen einzigen Bewerber zu haben und damit die eigene Verhandlungsposition zu schwächen, beharre man auf dem ursprünglichen Verfahren. Die Bewerbungsfrist läuft Ende dieses Monats aus. ab

 

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