Tag: Import

(K)Ein dickes Ende im Reifenjahr 2017

(K)Ein dickes Ende im Reifenjahr 2017

Freitag, 22. Dezember 2017 | 0 Kommentare

Dass die letzten Monate eines Jahres über die Winterumrüstung der Reifenbranche das gewissermaßen das „Sahnehäubchen“ im Geschäftsjahr beschert haben, ist schon gefühlt schon eine Ewigkeit her. Der Absatz am Pkw-Winterreifen ist in den zurückliegenden vier bis fünf Jahren tendenziell eher rückläufig gewesen, wie auch insgesamt die Nachfrage nach Pkw-Reifen eher zurückging. Und so wie es Stand Ende November aussieht, scheint 2017 ebenfalls keine Trendwende zu bringen: Ein dicke Endes scheint wieder einmal auszubleiben oder kommt – je nach Sichtweise – gerade deshalb auf die Branche zu. Zumal sich der Markt ungeachtet der positiven Entwicklung in einzelnen Teilsegmenten wie bei den Pkw-Ganzjahresreifen oder den Offroad-/SUV-Reifen insgesamt einmal mehr schwächer als im Jahr davor erweist. Dabei nehmen sich Sell-in (Absatz Industrie an Handel) und Sell-out (Absatz Handel an Verbraucher) nicht allzu viel. Hier wie dort herrschen überwiegend rote Zahlen vor, was die gelieferten bzw. verkauften Stückzahlen angeht. Die Prognose vor Jahresfrist, wonach „bestenfalls Stagnation“ für 2017 erwartet wurde, scheint sich damit insofern wohl zu bewahrheiten. christian.marx@reifenpresse.de

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Zunehmender Preiswettbewerb bei Pkw-Reifen erwartet

Zunehmender Preiswettbewerb bei Pkw-Reifen erwartet

Freitag, 22. Dezember 2017 | 2 Kommentare

Angesichts einer leicht rückläufigen bis bestenfalls stabilen Nachfrage nach Pkw-Reifen in Deutschland ist wenig verwunderlich, dass hierzulande ein weiter zunehmender Preiswettbewerb in diesem Produktsegment erwartet wird. Selbst wenn die Zeitschrift Kfz-Betrieb und die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) die BBE Automotive GmbH „nur“ beauftragt haben, Autohäuser und Kfz-Werkstätten zu diesem Thema zu befragen, so spiegelt sich in deren Meinung freilich dennoch der allgemeingültige Marktmechanismus von Angebot und Nachfrage wider: Aus einer hohen Zahl verfügbarer Reifen im Markt und einer steigenden Anzahl derer, die sie vermarkten, resultiert logischerweise ein entsprechender Druck auf die Verkaufspreise. Insofern ist nachvollziehbar, dass von den befragten vertragsgebundenen Markenbetrieben immerhin 50 Prozent von einem in Zukunft sich weiter verschärfenden Preiswettbewerb bei Pkw-Reifen ausgehen und bei den freien Servicebetrieben sogar 62 Prozent. Zumal seitens der Betriebe, die nach neuesten Erkenntnissen rund ein Achtel ihres Umsatzes mit Reifen- und Felgenarbeiten erwirtschaften, außerdem noch erwartet wird, dass sich der Reifenabsatz in der Saison 2017/2018 „gleichbleibend schlecht wie in der Vorjahressaison“ entwickelt. christian.marx@reifenpresse.de

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USW-Einspruch gegen abgelehnte US-Zölle auf Lkw-Reifenimporte aus China

Donnerstag, 7. Dezember 2017 | 0 Kommentare

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Quali- vor Quantität: Cordiant positioniert sich als „bessere Alternative“

Quali- vor Quantität: Cordiant positioniert sich als „bessere Alternative“

Mittwoch, 6. Dezember 2017 | 0 Kommentare

Der russische Reifenhersteller Cordiant, der Anfang dieses Jahrzehnts – genauer gesagt: 2012 – aus Sibur Russian Tyres hervorgegangen ist, unter dessen Dach zuvor unter anderem die Reifenwerke Yaroslavl, Omskshina, Voltyre und Uralshina zusammen mit dem 50:50-Joint Venture zwischen Matator und Omskshina konsolidiert worden waren, will seinen Fußabdruck in Sachen Lkw-Reifen hierzulande vergrößern. „Der deutsche Markt ist sehr wichtig“, erklärt Maxim Varlygo, Exportmanager bei Cordiant JSC, wo das Kürzel für Joint Stock Company steht. Seinen Worten zufolge denkt man dabei zwar nicht an eine sprunghafte Steigerung der Absatzzahlen in deutschen Landen, doch gleichwohl wolle man sich hinter solch etablierten Premiummarken wie Bridgestone, Conti, Goodyear oder Michelin als die „bessere Alternative“ positionieren, wie es in Anspielung auf einen vor einiger Zeit von Aeolus Tyre aus China verwendeten Marketing-Claim heißt. Qualität vor Quantität lautet insofern die Devise der Russen, die mit ihren unter dem Namen Cordiant Professional angebotenen Lkw-Reifen den Vergleich mit letzterem Hersteller aus Asien ebenso wenig scheuen wie teilweise auch nicht mit den ganz großen Namen im Nutzfahrzeugreifengeschäft. christian.marx@reifenpresse.de

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Strafzölle wirken – weniger importierte China-Reifen in Indien

Dienstag, 28. November 2017 | 0 Kommentare

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BRV-Hilfe für die Branche im Antidumpingverfahren gegen China-Reifen

Donnerstag, 31. August 2017 | 0 Kommentare

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Geht bei in die USA importierten Runderneuerten alles mit rechten Dingen zu?

Geht bei in die USA importierten Runderneuerten alles mit rechten Dingen zu?

Montag, 28. August 2017 | 0 Kommentare

Als Mitglied in dem Verband hat sich ein in Puerto Rico ansässiger Runderneuerer mit einem offenen Brief an die US-amerikanische Retread Tire Association (RTA) gewandt, weil man in Sorge ist, dass in Sachen Importzölle auf aus bestimmten Länder in die Vereinigten Staaten eingeführte runderneuerte Lkw-Reifen möglicherweise nicht alles mit rechten Dingen zugehen könnte. Konkret geht es Robert W. Sherwood, Präsident der Tristani Rubber Industries Inc., dabei um importierte Runderneuerte aus (Süd-)Korea. Wie er vorrechnet würde ein Runderneuerter der Größe 11 R22.5 derzeit für rund 135 US-Dollar in den Staaten verkauft. Der gleiche Reifen würde aus koreanischer Runderneuerung zwar 98 US-Dollar kosten, doch wäre durch gut 29 Dollar Importzoll die letztendliche Preisdifferenz mit knapp acht Dollar wohl nicht so groß, dass dieses Mehr für ein Produkt aus heimischer Produktion amerikanische Kunden abschrecken würde. Allein Sherwood fehlt offensichtlich der Glaube, dass der Importzoll auch wirklich in jedem Fall gezahlt/eingetrieben wird und somit ein bei über 30 Dollar liegender Unterschied schon ins Gewicht fallen könnte. cm

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EU leitet Antidumpingverfahren gegen Lkw-/Busreifen aus China ein

EU leitet Antidumpingverfahren gegen Lkw-/Busreifen aus China ein

Freitag, 11. August 2017 | 0 Kommentare

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Runderneuerungsgipfel: Kalterneuerung in „Sandwichposition“

Runderneuerungsgipfel: Kalterneuerung in „Sandwichposition“

Dienstag, 11. Juli 2017 | 0 Kommentare

Unlängst hatte Kraiburg Austria nach entsprechenden Events 2013 und 2015 zur mittlerweile bereits dritten Ausgabe seines „Retreading-Gipfeltreffens“ eingeladen. Dem Ruf folgten mehr als 70 Teilnehmer aus elf europäischen Ländern. Diskutiert wurde bei der Konferenz über aktuelle Branchenthemen. So etwa über die Marktsituation im Geschäft mit runderneuerten Reifen, die zuletzt bekanntlich wenig Anlass für überbordende Euphorie bot. Vergleichsweise billige Lkw-Neureifenimporte in der Regel aus dem fernöstlichen Raum machen der Branche schließlich schon seit einiger Zeit zu schaffen. Dabei ist es aus Kraiburg-Sicht insbesondere die Kaltrunderneuerung, die in einer Art „Sandwichposition“ von der einen Seite durch „asiatische Dumpingangebote“ sowie auf der anderen durch Heißrunderneuerte unter Druck gerät. Eher wenig Erbauliches gibt es offenbar auch in Bezug auf das „ReTyre“-Projekt zu berichten. Dank dem sollten Runderneuerer einerseits ja in die Lage versetzt werden, die von ihnen produzierten Reifen analog zu den bei Neureifen schon geltenden gesetzlichen Vorschriften gemäß den Kriterien der EU-Reifenkennzeichnungsverordnung zu klassifizierten, ohne andererseits mit allzu hohen Prüfkosten dafür belastet zu werden. Die neuen gesetzlichen Grundlagen in Sachen Winterreifenpflicht hierzulande sollten der Runderneuerungsbranche demgegenüber weit weniger Kopfzerbrechen bereiten. Zumal Anbieter wie Kraiburg für Heiß- ebenso wie für Kalterneuerungen entsprechende Mischungen respektive Laufstreifen anbieten, mit denen sich 3PMSF-markierte Reifen herstellen lassen. cm [caption id="attachment_128329" align="alignleft" width="200"] Thorsten Schmidt, Geschäftsführer Kraiburg Austria, begrüßte die aus elf Ländern angereisten Konferenzteilnehmer[/caption]

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China-Hersteller Linglong gründet Tochterunternehmen in Luxemburg und Mexiko

Donnerstag, 6. Juli 2017 | 0 Kommentare

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