Deutsche ungeachtet aller „Skandale“ in Autokauflaune

Mittwoch, 23. August 2017 | 0 Kommentare
 
Von 1.000 im März für die Aral-Studie „Trends zum Autokauf 2017“ befragten Autofahrern soll sich in Summe ein gut 40-prozentiger Anteil mit der Kaufabsicht eines anderen Pkw innerhalb der kommenden 18 Monate getragen haben – 25 Prozent liebäugeln mit einem Neu-, zehn Prozent mit einem Jahres- sowie sechs Prozent mit einem Gebrauchtwagen
Von 1.000 im März für die Aral-Studie „Trends zum Autokauf 2017“ befragten Autofahrern soll sich in Summe ein gut 40-prozentiger Anteil mit der Kaufabsicht eines anderen Pkw innerhalb der kommenden 18 Monate getragen haben – 25 Prozent liebäugeln mit einem Neu-, zehn Prozent mit einem Jahres- sowie sechs Prozent mit einem Gebrauchtwagen
Ungeachtet der Dinge, über die in der Medienlandschaft immer wieder unter Verwendung solcher Schlagworte wie „Abgasskandal“, „Dieselgate“ oder „Autokartell“ zu lesen ist, scheint die Kauflaune der Deutschen in Sachen eines neuen fahrbaren Untersatzes ungebrochen. Mehr noch: Laut der aktuellen Aral-Studie zu den „Trends beim Autokauf 2017“ ist das Interesse an einem Neuwagen derzeit so hoch wie noch bei keiner anderen der vorangegangenen Untersuchungen der seit 2002 zum Mineralölkonzern gehörenden (Tankstellen-)Marke. Demnach wollen sich 41 Prozent der Autofahrer in den nächsten 18 Monaten ein anderes Auto zulegen, darunter überdurchschnittlich viele potenzielle Neuwagenkäufer. Erstaunlich bei alldem: Trotz einer vermeintlich großen Betroffenheit in der Bevölkerung angesichts des „Dieselbetruges“ und der in öffentlichen Meinungsäußerungen zutage tretenden Sorge um die Umwelt fallen laut der jüngsten Aral-Studie Kleinwagen in der Gunst der potenziellen Käufer aktuell eher zurück, während umgekehrt SUVs weiter deutlich an Beliebtheit gewinnen. Von einem praxistauglichen Elektroauto als Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor würden Verbraucher Dinge wie eine durchschnittliche Reichweite von 463 Kilometern pro Ladevorgang erwarten und fast 60 Prozent eine maximale Ladedauer von bis zu 30 Minuten akzeptiert, heißt es darüber hinaus. Selbst wenn bei alldem gar nicht auf die Frage eingegangen wurde, ob E-Mobilität denn überhaupt von Vorteil etwa mit Blick auf die Kohlendioxidemissionen ist, so zeigt dies doch, dass es noch ein steiniger Weg bis zu einer breiten Marktdurchdringung dieses Antriebskonzeptes sein könnte. cm

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Kategorie: Markt

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