Autozeitung-Winterreifentest fügt der „TS-850“-Erfolgsgeschichte ein Kapitel hinzu

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Auch in seinem dritten Jahr im Markt mischt Contis „WinterContact TS 850“ bei vielen Winterreifentests ganz vorne mit. Nach Siegen zuletzt beim diesjährigen Produktvergleich der GTÜ (dort in der Dimension 225/50 R17) und beim ADAC sowie seinen Partnerorganisationen (205/55 R16) kann der Reifen bei der Autozeitung in der Größe 185/65 R15 seinen letztjährigen Erfolg bei dem Blatt wiederholen bzw. den vordersten Platz verteidigen.

„Stets sicher, schnell und ausgewogen“, so die Begründung der Redaktion, warum das Modell zum Testsieger gekürt wird. Denn in den drei Wertungsabschnitten auf Schnee, bei Nässe sowie im Trockenen, in denen es jeweils 150 Punkte und insgesamt somit 450 zu ergattern gab, konnte er mit in Summe 415 Zählern so viele Punkte auf seinem Konto anhäufen wie kein anderer der 13 anderen Wettbewerbsprodukte. Am dichtesten auf den Fersen folgen ihm Nokians „WR D4“ (399 Punkte) und Goodyears „UltraGrip 9“ (384 Punkte). Beide zeigen demnach ähnlich ausgewogene Eigenschaften wie das Conti-Modell, allerdings auf einem leicht niedrigeren Niveau als dieser. Nichtsdestotrotz vergibt die Autozeitung für sie ebenso das Prädikat „sehr empfehlenswert“ wie für die hinter ihnen folgenden Dunlop- und Michelin-Reifen „Winter Response 2“ (382 Punkte) bzw. „Alpin A4“ (367 Punkte).

Als Sechster kommt Vredesteins „Snowtrac 5“ (362 Punkte) ins Ziel, der zwar als sehr gut auf Schnee und schnell bei Nässe beschrieben wird, dafür aber bei trockener Fahrbahn „blass“ bleibe. Demgegenüber ist Nässe nicht ganz so das bevorzugte Element des Barum „Polaris 3“ (346 Punkte) auf dem siebenten Rang. Gemeinsame Achte mit jeweils 338 Punkten in der Gesamtwertung werden Firestones „Winterhawk 3“ und der „WinterCraft WP 51“ von Kumho. „Nachholbedarf“ bei Nässe wird zudem Fuldas „Kristall Montero 3“ (317 Punkte) attestiert, während das Blatt mit Blick auf Toyos „Snowprox S943“ (314 Punkte) dann sogar schon von „schlechten Nässeeigenschaften“ spricht, die diesen Reifen in dem Produktvergleich weit zurückwerfen.

Beim Maxxis „Arctictrekker WP05“ ist’s ähnlich weshalb er beinahe gleichauf mit dem Toyo-Modell und in Summe 310 Punkten über die Ziellinie fährt. Die Teilwertung Nässe meistert der „WM-SA2“ von Cooper zwar besser als die beiden, doch zeigt er zugleich Defizite beim Trockenbremsen, was ihm schlussendlich den vorletzten Platz mit 299 Gesamtpunkten einbringt. Die rote Laterne hält allerdings Westlakes „SW608 Snowmaster“ (294 Punkte). Wie es heißt, mangele es ihm „an Griffigkeit – bei Nässe, Trockenheit und Schnee“. christian.marx@reifenpresse.de

Hinweis: Alle Details zu diesem Produktvergleich wie auch zu allen bisher erschienenen finden Sie gewohnt tagesaktuell in unserer Reifentestdatenbank.

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