Porsche hat wohl ein Auge auf den Tuner Ruf geworfen

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Eigenen Worten zufolge will Porsche das Volumen seines Sonderwunschprogramms ausbauen, wozu die Übernahme eines Fahrzeugveredlers wie Ruf durchaus passen könnte (Bild: Porsche)

Hat sich Porsche gerade erst von seiner Management- und IT-Beratung MHP getrennt bzw. diese an Tata Consultancy Services verkauft, um sich – wie der Fahrzeughersteller selbst sagt – „konsequent auf sein Kerngeschäft zu fokussieren“, wirft das Unternehmen im Rahmen seiner „Sportwagenschmiede 35“ genannten strategischen Neuausrichtung offenbar gleichzeitig ein Auge auf die Ruf Automobile GmbH. Gemäß der Wirtschaftswoche vorliegenden Informationen plant Porsche den auf Autos eben dieser Marke spezialisierten Fahrzeugveredler mit Sitz in Pfaffenhausen zu übernehmen. Zumal der Sportwagenhersteller mit Blick auf die Sicherung seiner Standorte Zuffenhausen und Weissach bis 2035 Ende Juli ein so bezeichnetes Zukunftspaket geschnürt hat. Damit soll „gewährleistet werden, dass beispielsweise die zweitürigen Sportwagen auch langfristig in Zuffenhausen vom Band rollen, das Volumen des Sonderwunschprogramms ausgebaut werden kann und die Entwicklungsumfänge für sämtliche Modellreihen weiterhin in Weissach gebündelt werden“. Im Zusammenhang mit dem Sonderwunschprogramm könnte dem Anbieter eine etwaige Ruf-Übernahme insofern in die Karten spielen, wolle das Unternehmen doch – so das Magazin weiter – sein Angebot an hochpreisigen und individuell nach Kundenwünschen ausgestatteten Verbrennern ausbauen, weil das Geschäft mit Elektromodellen schlecht laufe.

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