Vermehrte Kontrollen beim Reifenlabel

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Bei den verstärkten Kontrollen des Reifenlabels, von denen der BRV berichtet, geht es nicht um die Überprüfung der Herstellereinstufungen ihrer Produkte, sondern um die Einhaltung der damit verbundenen Pflichten durch den Handel wie sie in der zugrunde liegenden Reifenkennzeichnungsverordnung festgeschriebenen sind (Bild: Michelin)

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) berichtet von verstärkten Kontrollen des Reifenlabels. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass die von den jeweiligen Reifenherstellern selbst vorgenommenen Einstufungen ihrer Produkte hinsichtlich der drei maßgeblichen Kriterien Rollwiderstand/Effizienz, Nassbremsen und Abrollgeräusch überprüft würden. Vielmehr heißt es, die Marktüberwachungsbehörden würden zunehmend Reifenvermarkter bzw. -händler auf eine korrekte Umsetzung der für sie geltenden und in der alldem zugrunde liegenden Reifenkennzeichnungsverordnung festgeschriebenen Pflichten hin kontrollieren. Dem Verband wurden demnach bereits mehrere Fälle gemeldet, in denen „Verstöße mit teilweise vierstelligen Bußgeldern geahndet“ worden seien, sagt Michael Schwämmlein, Geschäftsführer Technik beim BRV. Seien bisher entsprechende Überprüfungen in den Bereichen Onlineshop, ausgestellte Reifen bzw. Kompletträder in Verkaufsräumen und telefonische Abfrage von Preisangeboten bekannt geworden, nimmt die Branchenvertretung dies zum Anlass, den Handel noch einmal explizit auf mögliche Reifenlabel-Kontrollen hinzuweisen.

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