Ergebnissteigerung als Conti-Ziel für 2026 ausgegeben

Im zukünftig noch stärker im Vordergrund stehenden Reifengeschäft hat Conti im abgelaufenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 13,8 Milliarden Euro erzielen können bei einer EBIT-Marge von 13,6 Prozent, was jeweils nur leicht unter den 2024er-Vergleichswerten von 13,9 Milliarden Euro bzw. 13,7 Prozent liegt – größer waren die Rückgänge im Bereich ContiTech mit sechs Prozent auf sechs Milliarden Euro Umsatz bei einer um 0,8 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent verringerten EBIT-Marge (Bild: NRZ/Christian Marx)

In einem nach Unternehmensangaben „weiterhin volatilen Umfeld“ hat sich Continental für das laufende Geschäftsjahr vor allem eine Ergebnissteigerung vorgenommen. Zumal der Konzern für 2025 einen um zwei Prozent auf 19,7 Milliarden Euro gesunkenen Umsatz berichtet, woraus sich bereinigt um den Einfluss von Wechselkurseffekten und Konsolidierungskreisveränderungen zwar ein Plus von 0,8 Prozent ergibt. Da sich das bereinigte operative Ergebnis jedoch um acht Prozent auf zwei Milliarden Euro verringerte sank auch die EBIT-Marge von 2024 elf Prozent auf 10,3 Prozent im zurückliegenden Geschäftsjahr. Das Nettoergebnis für 2025 wird mit minus 165 Millionen Euro angegeben, nachdem es im Jahr davor noch 1,2 Milliarden Euro im Plus gelegen hatte. Das Nettoergebnis vor nicht zahlungswirksamen Sondereffekten soll sich laut Conti jedoch auf 1,1 Milliarden Euro belaufen. Bei alldem hätten sich nicht zahlungswirksame Sondereffekte infolge des Aumovio-Spin-offs sowie des geplanten OESL-Verkaufes in Höhe von 1,2 Milliarden Euro negativ auf das EBIT ausgewirkt, heißt es. Wie dem auch sei: Im laufenden Jahr soll dies nun besser werden, selbst wenn der Conti-Vorstandsvorsitzende Christian Kötz sagt, man habe 2025 die eigenen „Ziele auf Konzernebene und bei Tires erreicht“. Wobei Letzteres seinen Worten zufolge auch gelte für zentrale Meilensteine der Conti-Neuaufstellung.

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