Weiterer Aumovio-Verkauf nach Trennung vom Standorts Mechelen

Laut seines CEOs Philipp von Hirschheydt verfolgt Aumovio das Ziel, sich „auf das Kerngeschäft zu fokussieren“ und konzentriere sich im Zuge dessen auf Technologien, die als Wachstums- und Werttreiber für das Unternehmen identifiziert wurden (Bild: NRZ/Christian Marx)

Hat die frühere Continental-Sparte Automotive, die seit gut einem Jahr unter dem Namen Aumovio eigenständig im Markt agiert, vor Kurzem erst den Abschluss des im Frühjahr angekündigten Verkaufes seines Standortes in Mechelen/Belgien an die Dumarey Group abgeschlossen, folgt laut Unternehmens-CEO Philipp von Hirschheydt nunmehr „ein weiterer Schritt im Rahmen unserer übergreifenden Strategie, uns auf das Kerngeschäft zu fokussieren“. Gemeint damit ist, dass sich Aumovio auch von seinem Geschäft rund um Scheibenwaschanlagen und Reinigungssysteme trennen will und dazu eine Vereinbarung mit der familiengeführten Industrieholding Certina Group unterzeichnet hat. Der neue Eigner soll dabei die Produktion, Forschung und Entwicklung sowie alle Mitarbeiter und Geschäftsaktivitäten des entsprechenden Bereiches übernehmen. Der Abschluss der geplanten Transaktion, die den üblichen Bedingungen unterliegt, wird bis Ende dieses Jahres erwartet. Zum Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

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