Kautschukindustrie wird auch 2021 hinter dem 2019er-Umsatz zurückbleiben

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) hat unlängst seine Herbsttagung durchgeführt. Bei der angesichts der Corona-Pandemie rein virtuellen Veranstaltung ging es um „Orientierung in schwierigen Zeiten“. Auf der Tagesordnung standen dabei Dinge wie die Zukunft der Industrieproduktion in Deutschland und die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt im Allgemeinen sowie im Besonderen die Perspektiven in Sachen Automobilproduktion vor allem in Verbindung mit den Auswirkungen auf die Kautschuk- und Reifenindustrie. In diesem Zusammenhang präsentierte der WdK-Chefvolkswirt Michael Berthel aktuelle Daten zur Branchenkonjunktur. Laut der jüngsten Mitgliederumfrage beträgt demnach das bis dato aufgelaufene Umsatzminus gut zwölf Prozent. Dieser Wert fällt nicht nur ein wenig besser aus als der 15-prozentige Rückgang der Verkaufserlöse, von dem mit Blick auf Ende September und damit nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 die Rede ist. Er stellt zudem eine etwas deutlichere Verbesserung gegenüber dem noch fürs erste Halbjahr ausgewiesenen 22-prozentigen Umsatzrückgang der deutschen Kautschukindustrie dar. Für das kommende Jahr geht Berthel von einem Umsatzzuwachs der Branche um 16 Prozent, der seinen Worten zufolge aber nicht ausreichen werde, um wieder an das Niveau von 2019 heranzukommen. cm

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